Claudia Klinger am 20. November 1999 — Kommentare deaktiviert für „Suchen Sie doch weiter!“

„Suchen Sie doch weiter!“

Wer wie ich seit 95/96 ein Netzleben führt, in den Drähten liest, schreibt und arbeitet, lernt und lehrt, sich amüsiert und unverdrossen, ohne Angst vor Viren und anderen Dämonen jedes neue, menschheitsbeglückende Angebot auszuprobieren bereit ist, gehört sicher zur „Kernzielgruppe“ für den E-commerce. Zusätzlich motiviert durch die Aussicht, daß am Shopping-Wesen die Wirtschaft genesen wird (irgendwann sogar die deutsche!), surfe ich gelegentlich durch die Web-Läden – mal, weil ich wirklich etwas suche, mal, weil ich wissen möchte, was es mittlerweile alles gibt. Weiter → („Suchen Sie doch weiter!“)

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Claudia Klinger am 19. November 1999 — Kommentare deaktiviert für …morgens um 7

…morgens um 7

Es ist kurz vor 7, draußen noch stockdunkel, alles wunderbar ruhig. Der Lebensrythmus verlagert sich immer mehr zum Morgen hin, was ich mir im früheren Leben als Städterin nie hätte träumen lassen. Wie viele andere meinte ich, ein „Nachtmensch“ zu sein, geboren aus dem Trotz gegen jedes „früh aufstehen und zur Arbeit gehen“, obwohl ich letzteres mit wenigen Ausnahmen zeitlebens vermeiden konnte. Später gehörte es dann zu meinem Selbstbild: Nachts, wenn der „Normale“ schläft, werde ich erst richtig umtriebig…. Weiter → (…morgens um 7)

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Claudia Klinger am 18. November 1999 — Kommentare deaktiviert für Plastisches Bewußtsein

Plastisches Bewußtsein

Es schneit! Zwar bleibt der Schnee gerade erst auf den Autos liegen, doch vielleicht wird schon bald die Schloßwiese, das Wäldchen, der Garten und alles rundherum weiss sein. Und ich mitten drin, im ersten Winter auf dem Land! Nicht Matsch, Salz, Sand, nicht die mißmutig in zugigen U-Bahnen an die Wand oder in allzu breite Zeitungen starrenden Städter werden um mich sein – sondern Weisse, Weite, sehr frühe Dunkelheit und Stille. Bei allem Komfort, versteht sich, welch ein Glück! Weiter → (Plastisches Bewußtsein)

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Claudia Klinger am 16. November 1999 — Kommentare deaktiviert für Sterben & Gesellschaft

Sterben & Gesellschaft

Ob ich ein Forum ans Diary linken soll? Ich mag es, wenn Leserbriefe kommen, stelle sie gern auf die Briefe-Seite und kommentiere sie – vielleicht aber verhindere ich so ausführlichere Gespräche zwischen Lesern? Und nicht immer kann ich ja selbst auf alles eingehen… Wer dafür oder dagegen ist, möge doch mal schreiben! Weiter → (Sterben & Gesellschaft)

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Claudia Klinger am 15. November 1999 — Kommentare deaktiviert für Death on Demand?

Death on Demand?

Die journalistisch-fetzige Umbenennung des Themas stammt von Michael, der einen nachdenklichen Beitrag zu dieser schwierigen Frage geschickt hat. Auch Ingo Mack ist – auf Björns Ausweitung der Frage hin – noch einmal tief ins Thema eingestiegen. Ich lasse heute beide Zusendungen erstmal für sich stehen, bevor ich darauf eingehe. Nicht jeden Tag bin ich in der Lage, großen Fragen nachzuspüren.

Es ist kalt, der Reif blieb den ganzen Tag auf der Wiese liegen, doch strahlender Sonnenschein konterkarierte den November und ging am Abend in einen spektakulären Sonnenuntergang über. Wunderschön. Zu schön für ein Foto, das würde nur kitschig wirken.

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Claudia Klinger am 14. November 1999 — Kommentare deaktiviert für Ego und Gesellschaft

Ego und Gesellschaft

Björn hat einen Leserbrief zu Ingo Macks Beitrag über den „finalen Mausklick“ (Recht auf Selbstmord und Sterbehilfe) geschrieben. Darin wendet er sich GEGEN die schrankenlose „Freigabe aller persönlichen Rechte“, denn so sei keine Gesellschaft überlebensfähig. Wo bleiben die Rechte des Anderen? Wer soll entscheiden, wie weit die Rechte des Einzelnen gehen? Weiter → (Ego und Gesellschaft)

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