„Es ist als bräche das Gemeinte, der Sinn, die Message aus den Worten aus, sobald ich sie aneinanderreihe“. Dieser Satz aus einer E-Mail bringt mich ins Grübeln. Ich bin mir nämlich nicht mehr sicher, ob ich überhaupt etwas meine, bevor ich schreibe – oder ob es erst im Schreiben entsteht. Die gewöhnliche Sicht der Dinge ist: ich will etwas sagen, das drücke ich schreibend aus. Die „Message“ geht der Produktion voraus. Mittlerweile erlebe ich faktisch stets das Gegenteil: schreibend entwickeln sich Gedanken und ich wähle aus, welche davon ich „rauslasse“. Weiter → (Creative Writing)
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