Thema: Landleben / Stadtleben

Claudia am 08. September 1999 — Kommentare deaktiviert für Wer einmal eine Maus geklickt….

Wer einmal eine Maus geklickt….

Was für ein schrecklicher Tag! Dabei hatte er sehr gut angefangen: warme, leicht diesige Luft, so, als wäre noch ganz ungebrochen Sommer. Der Körper entspannt ganz von alleine und ich dachte: nutze die Stunde und kauf‘ was ein!

Ich hatte es wochenlang vor mir hergeschoben: eine Arbeitsplatte soll in die Küche neben die Spüle. Eigentlich ganz einfach – schon mein erster Gedanke dazu war: Platte kaufen, Winkel drunter, an die Wand dübeln, fertig. Weiter → (Wer einmal eine Maus geklickt….)

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Claudia am 26. August 1999 — Kommentare deaktiviert für Zurück aus dem Moloch Berlin

Zurück aus dem Moloch Berlin

Kurzreise in den Moloch Berlin. Es stinkt. Es lärmt. Alles bewegt sich eilig hin und her. Kopfschmerzen, Druck auf das Schädeldach, zwei Stunden Akklimatisierungsprobleme: mein Gott, diese dicke Luft hab‘ ich früher nie wahr genommen! Alle leben mitten im Gestank, als wär‘ nix. So ist halt Stadt, dafür gibt es viel zu sehen: Eindrücke drücken von allen Seiten herein und ich komme mir vor wie ein Flaschenhals. Keine Zeit, auf alles zu reagieren. Man muß abstumpfen, das allermeiste übersehen, kommentarlos ins Unbewußte wegstecken, an den Menschen vorbei sehen, nicht fragen, nicht wundern, nicht hassen, nicht lieben. Geradeaus laufen, die eigenen Gedanken, den Affen im Kopf an die erste Stelle setzen, sonst kommt man zu nix. Weiter → (Zurück aus dem Moloch Berlin)

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Claudia am 20. August 1999 — Kommentare deaktiviert für Kein Land nirgends….

Kein Land nirgends….

Bodenlos leben wir, innerlich der Erde fern – und noch so intensives Graben in Matsch und Mist ändert daran nichts.

Gerade lese ich das Buch „Mylopa“ von Ulrike Linnenbrink, das (noch…) in Auszügen auf ihrer Homepage angelesen werden kann. Es beschreibt eine Erfahrung, die viele aus meiner Generation gemacht haben: der große Umzug aufs Land, den Versuch, eine nostalgische Idylle mit Tieren und Pflanzen aufzubauen, mit Hühnern, Katzen, Hunden, Schweinen, Schafen und sogar einem ESEL. Das Arbeiten bis zum Umfallen, um auch ja jedes stillose Bauelement modernisierungssüchtiger Altbauern durch das originale, traditionelle, echt-hölzerne Teil zu ersetzen; das Pflanzen der Bäume, die Freude am Wachsen und Werden im Garten, der selbstgepflückte Kräutertee am Morgen. Und natürlich die Tränen beim unvermeidlichen Schlachten eigener Tiere, die konsequenterweise fortan keine NAMEN mehr bekommen. Weiter → (Kein Land nirgends….)

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Claudia am 15. August 1999 — Kommentare deaktiviert für Ein weites Land….

Ein weites Land….

Das Schönste ist der Blick in die Weite. Die Felder sind teilweise schon umgegraben und eigentlich würde man ein „Mondlandschaft-Gefühl“ erwarten – aber nein, es ist einfach schön, soviel Himmel und Erde! Und jede Straße ist eine Allee:

Alee

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Claudia am 11. August 1999 — Kommentare deaktiviert für Gottesgabe, Tag 28, Sonnenfinsternis, deprimierte Stimmung

Gottesgabe, Tag 28, Sonnenfinsternis, deprimierte Stimmung

Da wird sich also heute die Sonne verfinstern! Wie seltsam, was für eine Dimension der Rummel um das Naturereignis mittlerweile angenommen hat: Schlangen vor den Optikerläden, ausgebuchte Züge und Hotels, Rückrufaktionen wegen fehlerhafter Brillen, intensive Berichterstattung in den Medien. Warum diese allgemeine Erregung? Weiter → (Gottesgabe, Tag 28, Sonnenfinsternis, deprimierte Stimmung)

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Claudia am 10. August 1999 — Kommentare deaktiviert für Ist etwas – oder nicht? Hornissenbesuch

Ist etwas – oder nicht? Hornissenbesuch

Immer mal wieder zeigt sich mir die Welt seltsam interaktiv! Als hätten meine Themen, die doch ganz zufällig gerade so und gerade jetzt zustande kommen, etwas mit dem „da draußen“ zu tun – und umgekehrt. Ich weiß, wenn man darüber zu intensiv nachdenkt, kann man im schönsten Bedeutungswahn enden: schwarze Katze von links und prompt fährt man an den nächsten Baum…. doch keine Sorge, so gefährdet bin ich nicht! Weiter → (Ist etwas – oder nicht? Hornissenbesuch)

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