Nun ist es seit einer Woche sicher, daß ich nach Mecklenburg ins Schloß Gottesgabe ziehe (siehe 26.4.). Seltsamerweise kommt nicht die geringste Wehmut auf, kein Abschiedsschmerz, keine traurigen Gedanken angesichts dessen, was ich alles verlasse. Als ich innerlich zum Umzug „ja“ gesagt hatte, erlebte ich eine Welle dieser Wehmut und dachte, das sei der Anfang einer längeren Trauerphase. Aber nein, das war schon alles! Weiter → (Der richtige Zeitpunkt, die Stadt zu verlassen)
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Es ist beschlossene Sache: Zum 1.Juli ziehe ich nach Schloß Gottesgabe! Nach genau 20 Jahren in Berlin komm ich endlich raus aufs Land – richtig Land: Gottesgabe ist ein kleines Dorf mit ca. 150 Einwohnern, rundherum Felder, Wiesen, Wäldchen – ein weiter Blick über die Mecklenburger Tiefebene, jede Menge Himmel. 9 Kilometer sind es bis Schwerin, doch es wirkt so abgeschieden, als sei man am Ende der Welt.