Claudia am 08. November 1999 — 0 Kommentare

Novembergedanken und Briefe

Bank im Nebel

„Wie leicht ist es tatsächlich, den ganzen erworbenen / anerzogenen Ballast von materiellen Dingen zu hinterfragen, angesichts des aufziehenden Nebels! Wir sehen nicht klar, die Geräusche, der übliche Lärm unserer Umwelt wirkt gedämpft und lässt uns ein wenig Zeit, unwichtige Dinge in ordentliche Schubladen zu späterer Verwendung zu packen. Durch die Unschärfe in der Tiefe gewinnen plötzlich so alltägliche Dinge, wie zum Beispiel die blaugestrichene Holzbank mit den „schwebenden“ Wäscheklammern und dem kleinen Laubhaufen rechts im Bild eine eindringliche Bedeutung. Wenn man sich Zeit lässt. Unsere Lebenszeit ist womöglich das einzige, uns wirklich dienliche Kapital.“

Der Leserbrief von Ingo Mack ist so schön, daß er keine weiteren „Worte zum Tage“ von mir braucht!

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