Großartig Urlaub mach‘ ich fast nie. Wer einen Garten hat, baut vermutlich nicht so ein Bedürfnis nach „Natur“ auf wie reine Wohnungsbewohner. Und doch war ich froh, mich mal wieder zu einer 10-Tage-Reise aufgerafft zu haben, zusammen mit dem Liebsten nach Andalusien. Dort war ich noch nie gewesen. Es galt in meinen Jugendjahren als oberspießig, dahin zu reisen, wohin die Touristenmassen strömen.

Südspanien kam damals nicht in Betracht, allenfalls Katalonien. Insterburg & Co. sangen über Benidorm, das „Sankt Zement“ der 70ger-Jahre („die Spantax in den Himmel stieß und brachte Rentner forto“), der ganze Flamenco-, Stierkampf- und Paella-Hype war uns ein Graus und kein Bedürfnis. Weiter → (Malaga, Granada, Cordoba und zurück)
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