Diese Frage stellt Maria Baum in ihrem Gastbeitrag „Untervögelt oder unterbelichtet?“ bei den Störenfriedas – ein feministisches Blog, das ich immer wieder inspirierend finde. Maria prangert die sexistischen Reaktionen auf Kritik „an den Auswüchsen des Patriarchats“ an, speziell jene, die den jeweiligen Kritikerinnen bescheinigt, sie müssten „nur mal richtig durchgefickt werden“.
Maria pflegt eine begnadet gute Schreibe, die ihre Leidenschaft optimal transportiert. Das schicke ich gerne voraus, denn so ein richtig toller Schreibstil findet sich in den Geschlechterblogs gar nicht so oft. Auch kann ich ihren Ärger über diese Art Resonanz gut nachvollziehen: Aus meiner Sicht sind es auseinandersetzungsunfähige Idioten, die mit derlei sexistischen Plattheiten daher kommen. Eigentlich nicht wert, dass man sich mit ihnen überhaupt beschäftigt.
Macht Maria auch nicht, sondern nutzt dieses nervige Phänomen lediglich als Aufhänger für das Ausbuchstabieren ihres eigentlichen Themas:
„Wie soll guter Sex im Patriarchat eigentlich möglich sein, frage ich Euch“.
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