Claudia am 02. Mai 2000 — Kommentare deaktiviert für Leben, Tod

Leben, Tod

Mich ergreifen die Sonnenstrahlen, die Blüten ringsherum, der fast gewaltätige Duft der Bäume. Lege mich in ein Meer aus Löwenzahn, was für unerschütterliche Gewächse, mäht man drüber, sind sie in einer halben Stunde wieder da! Weiter → (Leben, Tod)

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Claudia am 28. April 2000 — Kommentare deaktiviert für 360 Jahre leben!

360 Jahre leben!

Der im SPIEGEL kolportierte Plan einiger Wissenschaftler, die menschliche Lebenszeit demnächst auf 360 Jahre zu verlängern, hat Wodile und Matthias zu ernsthaft-nachdenklichen und trocken-humorigen Comments angeregt. Sagt mal, was ist los mit euch? Noch nicht gemerkt, daß heute OPTIMISMUS angesagt ist? Wir müssen auch 500 Jahren Leben unerschrocken ins kalte Auge blicken können – was soll denn sonst aus dem europäischen GenTech-Sektor werden? Neulich bekam ich die Ausschreibung eines Literaturpreises, gerichtet an Autoren, die „von der Zukunft nicht bedrückt werden“. Da hättet Ihr aber verdammt schlechte Karten! Immerhin hat Matthias wenigstens daran gedacht, in 300 Jahren seine Telekom-Aktien verkaufen zu können… Weiter → (360 Jahre leben!)

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Claudia am 27. April 2000 — Kommentare deaktiviert für Creative Writing

Creative Writing

„Es ist als bräche das Gemeinte, der Sinn, die Message aus den Worten aus, sobald ich sie aneinanderreihe“. Dieser Satz aus einer E-Mail bringt mich ins Grübeln. Ich bin mir nämlich nicht mehr sicher, ob ich überhaupt etwas meine, bevor ich schreibe – oder ob es erst im Schreiben entsteht. Die gewöhnliche Sicht der Dinge ist: ich will etwas sagen, das drücke ich schreibend aus. Die „Message“ geht der Produktion voraus. Mittlerweile erlebe ich faktisch stets das Gegenteil: schreibend entwickeln sich Gedanken und ich wähle aus, welche davon ich „rauslasse“. Weiter → (Creative Writing)

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Claudia am 25. April 2000 — Kommentare deaktiviert für Glück allein

Glück allein

Im Beitrag Vom Plaudern der Bilder hatte ich gegen die Texte angeführt, daß selbst Gespräche von Angesicht zu Angesicht oft darauf hinauslaufen, zwanghaft Begriffe zu definieren, um eine Gemeinsamkeit im Verstehen herzustellen, die doch nie erreichbar ist. Wie zur Bestätigung kam ein – übrigens wunderschön formulierter – Leserbrief von Iris, indem sie zum Wort „Selbstausdruck“ schreibt: Weiter → (Glück allein)

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Claudia am 23. April 2000 — Kommentare deaktiviert für Bildergeplauder 2

Bildergeplauder 2

Das Experimentieren mit Text und Bild sprengt den Rahmen des Diary. Vernichten die Bilder den Innenraum, den der Text generiert? Schaffen sie ihrerseits einen Reaktionsraum, der in Text umschlagen will? Ist ihre emotionale Gewalt ein Übel – oder das, was wir suchen?

Überlegungen, die sich beim In-Szene-Setzen des Leserbriefs „Warum noch schreiben?“ einstellten. Ein Stück Ostern hab‘ ich damit verbracht. Kommentare erwünscht.
(Ein Mausklick auf die Bilder bringt dich weiter).

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Claudia am 21. April 2000 — Kommentare deaktiviert für Vom Plaudern der Bilder

Vom Plaudern der Bilder

Warum noch schreiben? Darüber denke ich oft nach, wenn ich den Impuls spüre, irgend etwas über einen Text ausdrücken zu wollen. Meist ist dieser Impuls ein Gefühl, ein diffuser Eindruck, eine Gemütsregung, die erst durch die Überlegung „Wie schreib ich das jetzt?“ eine klare Gestalt bekommt. Aber ist das Beschriebene überhaupt noch das, was ich eigentlich mittteilen wollte? Ja, wenn es sich um blosse Tatsachen handelt: heute morgen hat es geregnet. Ja, wenn es um Meinungen geht: Ich finde Merkel besser als Kohl. Wie interessant! Weiter → (Vom Plaudern der Bilder)

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Claudia am 19. April 2000 — Kommentare deaktiviert für Lesn & schrieben

Lesn & schrieben

Na, es hat mich doch leicht erschüttert, zu bemerken, daß der Titel des letzten Eintrags zwei Tage lang falsch geschrieben im Diary stand. Im Rahmen des Möglichen achte ich nämlich darauf, zumindest in Web-Veröffentlichungen Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden und lese immer alles nochmal durch. Offensichtlich reicht das nicht, das Hirn setzt beim Lesen automatisch fehlende Buchstaben ein und so rutscht immer wieder etwas durch. Weiter → (Lesn & schrieben)

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