Thema: Lebenskunst, Philosophisches

Reflexionen über Wesentliches

Claudia am 08. September 2011 — 8 Kommentare

Gartengedanken: glückliche Arbeit und der Sinn

Ein Rundgang durch den Garten firmiert in meiner persönlichen Gartenkultur nicht als „Arbeit“. Hab‘ ich erstmal Kaffee getrunken und die Lage der Welt im Gespräch mit dem Liebsten ausreichend kommentiert, ist es Zeit, herum zu laufen und zu bewundern, was so ein „naturnaher“ Garten Anfang September zu bieten hat.

Als poetisch Unbegabte versuche ich mich jetzt nicht an einer Beschreibung, die dem Erleben nahe kommt, sondern komme zum Punkt, der mir als „Gartengedanke“ festhaltenswert erscheint: Weiter → (Gartengedanken: glückliche Arbeit und der Sinn)

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Claudia am 13. Juni 2011 — 4 Kommentare

Vielleicht gibt es nur EINE Sucht in 1000 Gestalten

Vielen Nicht-Mehr-Rauchenden hilft es gut über die ersten Wochen, ein paar motivierende Sprüche im Kopf zu haben – und sie immer wieder zu erinnern, sobald das Rauchverlangen („Schmacht“) auftritt.

Heute las ich in diesem Zusammenhang den Satz: „Ich muss es durch nichts ersetzen!“.
Dieser Spruch gilt für mich definitiv NICHT, bzw. er zeigt in eine völlig andere Richtung als jene, die mir bisher recht erfolgreich das Nicht-mehr-Rauchen ermöglicht. Weiter → (Vielleicht gibt es nur EINE Sucht in 1000 Gestalten)

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Claudia am 15. Mai 2011 — Kommentare deaktiviert für 14 Tage rauchfrei: nur mal eben „Kupplung treten“?

14 Tage rauchfrei: nur mal eben „Kupplung treten“?

Mir scheint, gerade bricht eine neue Phase in meinem neuen rauchfreien Leben an:

Bisher saß ich ziemlich paralysiert herum, arbeitete nur das allernötigste und hatte alle Zukunfts-orientierten Aktivitäten auf Null gefahren: „Erstmal der Rauchstopp!“ dachte ich, dann würde ich sehen, wie es weiter geht. Ich tat so, als sei der Rauchstopp eine aufwändige, komplizierte und beschäftigungsintensive Unternehmung, der ich mich voll widmen muss, damit es klappt. Weiter → (14 Tage rauchfrei: nur mal eben „Kupplung treten“?)

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Claudia am 07. Mai 2011 — Kommentare deaktiviert für Der Rauchstopp als Lebens-Check und Abenteuer

Der Rauchstopp als Lebens-Check und Abenteuer

Was ist der Nutzen des Rauchens? Da muss ich nicht lange nachdenken, um ein paar typische „Vorteile“ aufzuzählen: die vermeintliche Entspannung, die Pause, das „sich was gönnen“, der HALT, den die Kippe manchmal gibt, die geistige Anregung oder auch Beruhigung – und natürlich die „Gemeinschaft der Raucher“ in vielerlei Formen. Weiter → (Der Rauchstopp als Lebens-Check und Abenteuer)

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Claudia am 28. Dezember 2010 — 1 Kommentar

Jahresendgedanken-Recycling

Um diese Zeit schreibe ich gern mal was Besinnliches zum Jahreswechsel. Dieses Jahr hab‘ ich erstmal geschaut, was denn in den letzten 10 Jahren mein Thema war. Hier das Ergebnis, in aller gebotenen Kürze:

29.12.2000: ohne Titel

Ganz darauf gefaßt, in stillen Tagen & Nächten schwer besinnlich zu werden und das Jahr angesichts des Todes zu bilanzieren (Was war? Was bleibt? Was bedeutet das?) stelle ich fest: Die Muse küsst mich nicht. Die Götter lassen mich alleine wursteln, kein Engel streift mich mit den Flügeln, keine bedeutungsschwangeren Träume stören den Schlaf. Große Worte vermögen es derzeit nicht, mein Herz zu ergreifen; eher denke ich daran, nachher den Hühnerstall auszumisten, weil es mittlerweile wieder stinkt. Offensichtlich schiebt die Eksistenz Dienst nach Vorschrift, schickt mir keine Visionen und nicht den allerkleinsten Hinweis, dass da irgendwo MEHR sei, als das, was eben IST.

Und weil das Schreiben eine gewisse Eigendynamik entwickelt, kann ich mich nur mit Mühe zurückhalten, jetzt das Lob dessen, was ist, anzustimmen. Das würde hier nämlich gut passen, es folgt eigentlich immer an dieser Stelle: Man schreibt dann getragene Sätze über DAS WUNDER des ganz banalen und normalen Da- und So-Seins bis man selber dran glaubt, bis Schreiber und Leser ausreichend gerührt und ergriffen sind von der Tatsache des Etwas im Großen Schwarzen Nichts…. ABER wenn dieses Etwas dann in Gestalt der zuständigen Sachbearbeiterin im Finanzamt Schwerin mich am Tag nach Weihnachten morgens um zehn anruft und mit erhobener Stimme fragt, WANN ich denn bittschön die Rechnungen vom 2. und 30. Juni versteuert hätte – tja, dann wird die Liebe zum Wunder des Daseins auf eine harte Probe gestellt!

Weiter → (Jahresendgedanken-Recycling)

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Claudia am 06. Dezember 2010 — Kommentare deaktiviert für Winter, Kälte, Schnee – Entschleunigung ?

Winter, Kälte, Schnee – Entschleunigung ?

Seit es so kalt ist und massiv geschneit hat, bestimmt in Berlin das „S-Bahn-Chaos“ die Nachrichten. Züge fallen aus, kommen verspätet, Weichen frieren ein, Türen klemmen. Schnee und Eis sind wie Sand im Getriebe der allgemeinen Hektik, was jedoch nur zu weiteren Aufregungen führt. Klar, wer mag schon stundenlang auf einem Bahnhof rumstehen oder sich in allzu volle Wagen zwängen?

In den Medien wurde das alles in einer Art kolportiert, als wäre so ein Winter eine ordentliche Katastrophe, zumindest eine Art Ausnahmezustand. Es gab sogar „Brennpunkte“ zur Lage nach der Tagesschau!

Doch egal, welches Wetter gerade zur allgemeinen Erregung beiträgt: Samstag für Samstag meldet die Abendschau die Erfolge von der Shopping-Front. Das ist offenbar DAS WICHTIGSTE an so einem Advent. Weiter → (Winter, Kälte, Schnee – Entschleunigung ?)

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