Genau wie Weihnachten wird auch Ostern von den meisten eher als „weltliches“ Fest gefeiert, selbst wenn ein Kirchgang noch dazu gehört. Mit den christlichen Ritualen – insbesondere dem Verherrlichen des Kreuzestods Jesus – kann ich auch nicht viel anfangen. Und „Auferstehung und Auffahrt in den Himmel“ ? Mal ehrlich, wer glaubt denn wirklich daran, dass das tatsächlich statt gefunden hat? (Welcher Himmel? Heute haben wir da doch den Weltraum und gewisse Brechungen des Lichts, die die Luft blau erscheinen lassen…)
Doch ebenso wie man sich bei Weihnachten auf das Sonnwendfest besinnen kann und sich daran erfreuen, wie „in tiefster Nacht“ das Licht zurückkehrt, so gibt es auch bezüglich Ostern eine spirituelle Deutung, mit der jeder etwas anfangen kann. In den berühmten Worten „Stirb und werde“ aus dem Goethe-Gedicht „Selige Sehnsucht“ klingt es an: Sterben, um zu werden, den Tod hinnehmen im Verlangen nach einem größeren Leben. Weiter → (Zu Ostern: Stirb und werde!)
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