Claudia am 12. Juni 2008 — 4 Kommentare

Neues vom Arbeitsabenteuer

Nun bin ich aus dem aktuellen Arbeitstunnel wieder raus, dem all meine Blogs eine unüblich lange Pause zu verdanken haben, Auftragsblogs ausgenommen. Zuvor war es auf dem Webdesign-Feld eher ruhig gewesen, wodurch ich bloggen konnte, was das Zeug hielt. Und dann gleich drei Kunden auf einmal, Freiberufler kennen das Phänomen dieser „Ballungen“ zur Genüge!

Na, es hat Spass gemacht, mal wieder recht viel wegzuschaffen und ganz andere Optiken umzusetzen, als ich sie für eigene Zwecke entwickle. Das zeigt mir, dass ich es nicht verlerne, im Gegenteil. Mittlerweile gehört es auch fast immer dazu, das jeweilige Webdesign in ein Blogskript einzupfriemeln („Theme erstellen„), ohne das kaum mehr eine „ordentliche Website“ auskommt – auch wenn sie gar nicht wie ein Blog aussieht. Weiter → (Neues vom Arbeitsabenteuer)

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Claudia am 26. Mai 2008 — 16 Kommentare

Globales Bewusstsein?

Ein Satz im Beitrag über Interessenkonflikte und das Netz schreibt Robert Basic einen Satz, der mich aufgrund seiner Formulierung beeindruckt:

„Die jetzige Struktur, Menschen in territorialen Gruppen zusammenzufassen und das Identitätsgefühl daran aufzuhängen, wird hoffentlich überkommen sein eines fernen Jahrhunderts. Je dringlicher die Probleme aufgrund Ressourcenknappheit und Bevölkerungswachstum werden, desto weniger wird die jetzige Struktur nützlich sein.“

Inhaltlich könnten das sicher viele unterschreiben. Der Druck globaler Probleme zwingt den Nationen den Blick über den Tellerrand geradezu auf. Das Klima macht an den Grenzen nicht halt, alle brauchen die zunehmend knapper werdenden Rohstoffe und Energieträger, Flüchtlingsbewegungen und Katastrophen tangieren alle Nachbarn und die internationale Gemeinschaft – und wir bekommen auch immer mehr mit, wie absurd und störend manch‘ nationale Eigenheiten im Internet wirken. Alles ein Elend, alles bekannt. Weiter → (Globales Bewusstsein?)

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Claudia am 20. Mai 2008 — 16 Kommentare

Das Alter – ein Schröckensgespinst?

Da schreibt mir ein alter Bekannter auf die Frage, wie es ihm geht: „Es kommt jetzt das Schröckensgespinst „Alter“ mit größeren Schritten angelaufen, lässt sich nicht mehr
leugnen. Aber davon abgesehen ist alles schön.“

Eigentlich ein ganz normaler Satz – und gerade deshalb stutze ich und bin wieder mal ein wenig erschüttert, wie sehr das Alter doch in Verruf ist. In diesen jugendwahnsinnigen Zeiten erscheint es als absoluter GAU, als finales Stranden in einer Art Hölle, an die man lieber gar nicht erst denkt, vielleicht in der irrationalen Hoffnung, es werde einen nicht treffen. Ähnlich wie Kinder, die die Hand vor die Augen halten und meinen, dann nicht gesehen zu werden. Weiter → (Das Alter – ein Schröckensgespinst?)

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Claudia am 16. Mai 2008 — 2 Kommentare

Neu: mein Netzleben in kurzen Notizen

Es war keine leichte Geburt, die Notizen über meine Netz-Aktivitäten auf einer Diary-Seite abzubilden. Zwei Plugin-Programmierer (Olaf Bosch und Frank Bueltge) haben sich redlich bemüht, nun steht die Sache endlich:

Claudias Netzleben: Artikel, Kommentare, Tipps.

Ich bin darauf gekommen, ein solches Protokoll zu führen, um Freunden die Möglichkeit zu geben, zu sehen, was ich auf meinen Blogs und anderswo grade so treibe. Warum das also nicht auch ins Diary stellen? Manche lesen ja gerne PERSONEN, unabhängig vom Thema.

Die gerade überall erscheinenden „Aggregationstools“ wie etwa Friendfeed, die automatisch zusammen fassen, was jemand in den gängigen Communities so macht, nützen mir nichts, da ich lieber „auf eigenem Netzboden“ schreibe, sowie in anderen Blogs und Diarys, die von so eine „Sammelprogramm“ nicht erfasst werden.

Außerdem: Es muss ja nicht jede Bemerkung, die man irgendwo macht, als „Ereignis“ in die Netzgeschichte eingehen.. :-))

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Claudia am 15. Mai 2008 — Kommentare deaktiviert für Und plötzlich heißt es bloggen….

Und plötzlich heißt es bloggen….

Jan Tißler hat in seinem Mag UPLOAD die 5 Phasen des Bloggens beschrieben: Annäherung, Euphorie, Ernüchterung, Gleichgültigkeit und Sucht. Demnach müsste ich schon viele Jahre ein „süchtiges Leben“ führen, was auf jeden Fall stimmt, wenn man es als Sucht ansieht, vom Schreiben und Webprojekte basteln nicht lassen zu können. Der Artikel inspiriert mich, die eigene Webgeschichte auszugraben – und die geht so:

Als das funkelnagelneue Web meine Aufmerksamkeit fesselte, war ich hin und weg! Die Annäherung wurde blitzgeschwind zur Euphorie: Da konnte ja JEDER rein schreiben, Seiten ganz nach eigenem Geschmack gestalten und veröffentlichen: schreiben (Netzliteratur), Kunst machen (Web.Art), und andere frei schweifende Geister kennen lernen – wow!!! Weiter → (Und plötzlich heißt es bloggen….)

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Claudia am 13. Mai 2008 — 2 Kommentare

Frühjahrsputz im Klinger-Web

Renovierungen, neue Features, Design-Gedanken – und bald 10 Jahre Digital Diary!

Du lieber Himmel, was habe ich da angefangen! Ich wollte „nur mal eben“ meine von SPAM-Robots lesbaren Mailadressen entfernen und statt dessen Bilder und Kontaktformulare einsetzen, denn der massenhafte SPAM und der fortwährende Missbrauch meiner Adressen macht mich fertig!

Dass das bei einer so verzweigten Weblandschaft ein größeres Unterfangen ist, hab‘ ich zwar geahnt: dass es aber gleich Stunden dauert und mir dabei jede Menge „tote Bereiche“ auffallen, die so nicht bleiben können, erwischt mich jetzt doch auf dem falschen Fuß. Ich könnte, sollte, müsste im Grunde ’ne halbe Woche aufwenden, um das mal alles zu überarbeiten und zu bereinigen – geht aber nicht, schließlich gibts genug laufende Arbeit, die ich nicht einfach wegschieben kann. Weiter → (Frühjahrsputz im Klinger-Web)

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Claudia am 09. Mai 2008 — 8 Kommentare

Braucht Erfolg das Streben nach Zielen?

Immer wieder stolpere ich über die Erfolgs- und Karriereblogs, die ihrer Leserschaft nahe bringen wollen, wie man es anstellt, beruflich erfolgreich zu sein. Dazu sei es unverzichtbar, sich selber „hohe Ziele“ zu setzen und dann alle Tätigkeiten daraufhin anzusehen, ob sie einen dem Ziel näher bringen oder nicht. Es gibt da jede Menge Schaumschläger, die mit ein paar reißerischen Versprechungen ihre Bücher, E-Book oder Kurse unters Volk bringen wollen, aber auch seriöse „Persönlichkeitsentwickler“, die engagiert ihre Lehre verbreiten – im spürbar ehrlichen Bemühen, den Menschen weiter zu helfen.

Und so geht’s: Ziele finden, Ziele sehr konkret formulieren und einen Zeitraum festlegen, bis wann man sie erreichen will. Zielerreichung imaginieren (wie wird mein Leben sein, wenn das Ziel erreicht ist?); den Weg zum Ziel in Schritte aufteilen und loslegen, immer wieder schauen, ob man dem Ziel näher gekommen ist. Ist doch einfach! Weiter → (Braucht Erfolg das Streben nach Zielen?)

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