Claudia am 02. Oktober 2008 — 1 Kommentar

Anders bloggen – anders ordnen?

Heute hätte ich die letzten Einsendungen zum Blogprojekt Lebenskunst hier präsentieren sollen, doch bin ich nicht dazu gekommen- das muss bis morgen, gar übermorgen warten. Wer sich an einem solchen Projekt beteiligt, denk‘ ich mir, kann ein bisschen Entschleunigung verkraften und wird nicht gleich „vom Diary abfallen“. :-)

„Anders bloggen“ steht hier als Überschrift, gewählt aus der nicht zum ersten Mal verspürten Verlegenheit heraus, dass die Textsorte oder das Thema, das mich gerade zum Schreiben drängt, einfach nicht in die vorhandenen Schubladen passt. Und das, obwohl sechs Blogs von mir im Web stehen, mit ich weiß nicht wieviel Unterkategorien! (Wer das mal schnell überblicken will, kann auf Friendfeed die Überschriften „pro Blog“ mit nur einem Mausklick aus dem Klinger-Stream heraus filtern).

Politik und Wirtschaft zum Beispiel, dazu fällt mir, wen wundert’s, in letzter Zeit viel ein – aber wohin damit? In den letzten Monaten gab es im Digital Diary schon überproportional viel davon, was einem „persönlichen Blog“ auf Dauer nicht gut tut. Eine Mischung ist ok, aber wenn es zu einseitig wird, verliere ich Leser. Und wer jetzt meint, das könne mir doch egal sein, dem sag‘ ich: ist es nicht! Ich schreibe, um gelesen zu werden, nicht um mit Buchstaben-Ikebana zu glänzen oder mich an Traffic-Zahlen zu ergötzen (Surfer sind nämlich noch lange keine Leser!). Weiter → (Anders bloggen – anders ordnen?)

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Claudia am 30. September 2008 — 11 Kommentare

Drei Stimmen zur Finanzkrise

Aus aktuellem Anlass hier ein paar bemerkenswerte Artikel zur Lage:

  • FAZNet: Wege aus dem Desaster: „Doch werden sich die Anleger auch daran gewöhnen müssen, dass in freien Märkten die Krise kein Unfall, sondern selbst ein wichtiges Regulierungsmittel ist. Wer Krisen in Zukunft ganz verhindern will, tut dies um den Preis der wirtschaftlichen Freiheit. Dies stünde in völligem Widerspruch zu einem Zusammenwachsen der Weltwirtschaft und der vielen neuen Freiheiten, die damit für die Bürger verbunden sind.“ Meine Frage: Welche „vielen neuen Freiheiten“ sind denn das, bzw. WELCHE BÜRGER sind hier gemeint?
  • Joachim Jahnke: Von der neoliberalen Globalisierung zur Weltwirtschaftskrise II – Eine komplette Analyse von Entstehungsgründen und Ausmaß der globalen Krise mit 45 Schaubildern.
  • WOZ (Schweiz): Noch zuckt er – „Der Kapitalismus steht nackt. Schauen wir hin!“ Im Unterschied zu den derzeit florierenden „untergangsgeilen“ Katastrophenbeschwörern ist das immerhin ein recht nachdenklich gehaltener Artikel.

Was würde eigentlich geschehen, wenn „Verbraucher“ (ja, auch die Amerikaner!) und Unternehmen wieder dahin kämen, sich erst dann etwas Neues zuzulegen, wenn das Geld dazu vorhanden ist? Warum nicht Investitionen AUS GEWINNEN finanzieren anstatt ständig Kredite aufzunehmen? Krisen wie diese könnte es dann gar nicht geben.

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Claudia am 26. September 2008 — 8 Kommentare

Lebenskunst: Von der rechten Spannung

Blogprojekt LebenskunstHätte ich nicht viele Jahre Hatha-Yoga praktiziert, wäre ich gar nicht darauf gekommen, das Leben unter dem Blickwinkel von Spannung und Entspannung zu betrachten: In den einzelnen Übungen dieser Praxis kommt es darauf an, zunächst eine genau definierte Körperhaltung einzunehmen, dort alle unnötigen Anspannungen loszulassen, die Stellung ein paar ruhige Atemzüge lang zu halten – und dann wieder in die Ausgangsposition zurück zu gehen. Anders als im heutigen „Fitness-Center-Yoga“ üblich, folgt dann eine Zeitspanne des „Nachspürens“, etwa so lange wie die Übung gedauert hat, in der man genau beobachtet, welche Reaktionen in Körper und Geist durch die Haltung ausgelöst wurden. Erst wenn sich alles wieder beruhigt hat, geht man in die nächste „Asana“.
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Claudia am 08. September 2008 — 17 Kommentare

Noch weniger Hartz4?

In den letzten Tagen und Woche bemerke ich mit Abscheu, wie wieder mal massiv versucht wird, gegen Hartz4er Stimmung zu machen: der Regelsatz von sowieso nur um die 350 Euro soll nach dem Willen gewisser Kreise weiter drastisch sinken, ein Verlangen, zu dessen Untermauerung die Boulevard-Presse fast täglich beeindruckende Missbrauchsfälle „aufdeckt“, um die Volksseele entsprechend zum Kochen zu bringen. Weiter → (Noch weniger Hartz4?)

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Claudia am 04. September 2008 — 10 Kommentare

Neues von den Tani-Brunnen

Stand der Dinge – Ausblick auf die nächste Spendenaktion – Einladung zum Mitmachen

Für alle, die noch nicht länger mitlesen: Im letzten Dezember sammelte ich hier Spenden zum Bau von Trinkwasserbrunnen in Tani (Kambodscha). Während meiner Reise im Jahr 2006 hatte ich das Land kennen und lieben gelernt, später dann in einer Mailingliste Wolfgang Kutzek getroffen, der in Tani lebt und sich in Zusammenarbeit mit Vor-Ort-Initiativen um den Aufbau der Brunnen kümmert. Ich dachte mir: mittels eines so alten Blogs wie diesem hier müsste sich doch was machen lassen, um diese Aktion zu unterstützen! Weiter → (Neues von den Tani-Brunnen)

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