Claudia am 03. Juni 2011 — 6 Kommentare

Es reicht mir nicht, frei zu sein

…ich will auch wissen, wie es dazu kommt!

So endet mein aktuelles Fazit zum Thema „33 rauchfreie Tage“.

Dass ich grade wenig über die „Themen der Zeit“ schreibe, hat durchaus mit meinem Rauchstopp zu tun, der einfach ALLE alten Routinen aufmischt. Ich müsste mich derzeit verdreifachen, um alles zu schaffen, was ich tun will, tun sollte, tun könnte – tatsächlich schaffe ich es grade noch so, das zu tun, was ich tun muss.

Über die Zukunft meiner sieben Blogs denke ich derzeit auch nach, wenn ich nicht grade im Garten bin, wo in den letzten drei Wochen definitiv eine Menge zu tun war (aktuell: Terra-Preta-Experimente). Es ist auch nicht grade ein EINFACH zu bewirtschaftender Garten, jedenfalls dann, wenn man einen ökologischen Anspruch hat und nicht zum Hau-Ruck-Gärtner werden will (das sind jene, die einfach alles rausschaffen, was stört, und kaufen und liefern lassen, was fehlt).

Zu meiner Freude hab‘ ich übrigens einen neuen Mitblogger gewonnen: nämlich Thomas, der in meinem Berlinblog zum Thema Energie und Energiewende schreiben wird! Da sein erster, recht wichtiger Beitrag in der Pipeline auf Freigabe wartet (und noch vieles andere ’ne veritable Warteschlage bildet!!), lasse ich es jetzt mit diesen paar Hinweisen auf mein derzeitiges Tun und Lassen gut sein. Und mache mich an die Arbeit, die furchtbar laut nach mir ruft.

Diskussion

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6 Kommentare zu „Es reicht mir nicht, frei zu sein“.

  1. Du Neugierige! Anstatt sich über das Rauchfrei sein zu freuen, willst Du auch noch wissen, wie das funktionieren konnte. – O.K. Der Wunsch ist legitim für einen intellektuellen Verstandesmenschen. Aber Du bist mehr als das. Und Du weißt auch, dass der Verstand ein durchaus begrenztes, oftmals nicht wirklich zufrieden zu stellendes Organ ist. Ich an Deiner Stelle würde mich einfach nur freuen über diese schöne Entwicklung und „den gütigen Seelen“ danken ;-))

    Nur mal so dahin gesagt

  2. Lieber Hermann: ich freu mich ja! Das widerspricht aber doch nicht dem Wunsch, die Psychomechanik hinter alledem zu kennen – und im zitierten Artikel (Fazit..) ist ja auch schon einiges dazu drin.
    „35 Tage ohne – 1051 Zigaretten nicht geraucht“ meldet mir morgens mein Statistikprogramm. Wahrlich ein Grund zur Freude!!

  3. Es ist schön, dass du dich frei und kreativ fühlst. Da kommt eine Energie zum Vorschein, die sehr lebendig wirkt. Jedenfalls ist die Wirkung über das Netz so.

  4. Mir ist lieber, etwas (z.B. mein Leben) funktioniert, und ich weiß nicht warum, als wenn ich genau weiß, warum etwas nicht funktioniert und warum ich auch nichts dagegen tun kann.

    Geh lieber Holz hacken, Wasser holen, Blogs schreiben…

    Gruß
    Ralf

  5. Frei zu sein
    bedarf es wenig
    nur wer frei ist
    ist ein König
    Schamlos nimmt der dreiste Dieb
    denn er ist seines Glückes Schmied

    http://www.youtube.com/watch?v=zFS3GEpRkYs

  6. @Ralf: wie stellst du fest, dass „es funktioniert“, wenn du nicht weißt, wie es dazu kommt? Ist nicht Reflektion und Analyse die Voraussetzung dafür, jenseits eines bloßen Wohlfühlens (das auch mittels Drogen und/oder Indoktrination erzeugt werden kann) überhaupt zu erkennen, was „funktioniert“???

    @Ottmar: danke für diese Adaption – oder wie nennt man sowas? Hab‘ mir mal die Band angeschaut: Stimme hat der Typ ja echt gar nicht… aber das braucht es ja lange schon nicht mehr.

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