Claudia am 06. Dezember 2007 — 21 Kommentare

Mach mit: Spende einen Brunnen für Kambodscha!

…oder einen Teil davon – jeder Euro kommt garantiert an!

Dies ist mein erster Spendenaufruf im Digital Diary: Ich bitte dich um deine Unterstützung für ein Hilfsprojekt in Kambodscha: 100 neue Brunnen für Tani und Angkor Chey!

Noch immer schöpfen viele Menschen auf dem Land ihr tägliches Wasser aus verschmutzten und mit Giften belasteten Tümpeln. Für Touristen sieht das manchmal recht idyllisch aus, doch ist es Ursache vieler Krankheiten und Gesundheitsprobleme. Mit einer so einfachen Maßnahme wie der Installation eines Brunnens wird den Menschen effektiv geholfen – die Lebensqualität großer Familien und ganzer Dörfer steigt deutlich, wenn sauberes Wasser nach Bedarf zur Verfügung steht. Für uns eine Selbstverständlichkeit, für sie großer Schritt hin zu einem besseren Leben.

Hilfe zur Selbsthilfe: alle helfen mit!

Mit den gesammelten Spenden werden in den Gemeinden Tani und Angkor Chey neue Brunnen gebaut. Die künftigen Brunnenbesitzer teilen sich diesen Zugang zu sauberem Wasser je nach Standort mit 8 bis 20 Familien, die jederzeit und kostenlos den Brunnen mitnutzen können. Gemeinsam helfen sie beim Bau der Brunnen mit, gemeinsam sind sie auch für die Sauberhaltung und Wartung der Anlagen verantwortlich. Der vom Projekt beauftragte Brunnenbauer zeigt ihnen, wie einfache Reparaturen selbst ausgeführt werden können, so ist die Nachhaltigkeit des Projekts garantiert.

Jeder gespendete Euro kommt an!

Ich werde im Februar zum zweiten Mal in dieses wunderbare, aber unsäglich arme Land fliegen und möchte dieses Mal etwas beitragen, um zumindest in Sachen Grundversorgung denen zu helfen, die sich nicht selber helfen können. Seit meiner ersten Reise hab‘ ich eine Kinderpatenschaft, doch ist mir das zu wenig „Tropfen auf den heißen Stein“. Mit Hilfe meiner in über zehn Jahren gewachsenen publizistischen Möglichkeiten sollte doch MEHR möglich sein: Ich habe recherchiert und Kontakte geknüpft, um eine Initiative zu finden, die garantiert keinerlei Gelder in Verwaltung und „Sonstiges“ abfließen lässt, sondern sämtliche Spenden für den Zweck verwendet, für den sie gemeint sind.

In der Kambodscha-Mailingliste von Ilona (Phnom-Pen-Blog) lernte ich Wolfgang Kutzek kennen, der das Brunnenprojekt (und einige mehr) ins Leben gerufen hat. Vor Ort hat er nach Menschen gesucht, die ihn bei der Umsetzung unterstützen, und fand die „Frauen für Frieden und Entwicklung“ (CWPD) – und hierzulande den Solidaritätsdienst International e.V. (SODI) zur Abwicklung der Spenden und Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit.

Selbstverständlich nehme ich selbst keine Spenden an, das Geld geht auf das Projekt-Konto der SODI. Für diese Aktion habe ich allerdings ein eigenes Kennwort ausgemacht, damit sichtbar wird, was diese Blogger-Aktion gebracht hat – regelmäßig werde ich über den Stand der Dinge berichten!

Und hier geht’s zum Spender-Formular… ich hoffe auf Dich!

Diskussion

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21 Kommentare zu „Mach mit: Spende einen Brunnen für Kambodscha!“.

  1. 100 neue Brunnen für Tani und Angkor Chey!…

    In der Advents- und Weihnachtszeit denken wir auch an die Menschen, die weniger haben als wir, oft nicht einmal das Lebensnotwendige und da Weihnachten eine Zeit des Schenkens ist, wird in dieser Zeit gern auch um Spenden geworben. Seien es die gro&#22…

  2. Eine sehr sinnvolle und konkrete Hilfsaktion!!! Durch einen kambodschanischen Freund hatte ich vor einigen Jahren einen kleinen Einblick in die kambodschanische Lebensweise bekommen und möchte Euer Projekt unbedingt unterstützen.

  3. Liebe Claudia,

    ich bedanke mich bei Dir ganz herzlich für Deine Unterstützung fürs Tani Projekt.

    Die Lebensbedingungen der Menschen in Kambodscha sind geprägt von fehlendem sauberen Trinkwasser, Hunger, Mangelernährung, schlechten hygienischen Verhältnissen und einer unzureichenden medizinischen Versorgung. Hunger nimmt den Menschen die Würde. Geben wir ihnen diese Würde wieder zurück.

    Wolfgang W. Kutzek

  4. Stat Karten: Spende einen Brunnen für Kambodscha!…

    Was ich besonders gut finde, ist, wenn geschäöftspartner mir keinen Karten schicken sondern ne Mail, ei der sie erzählen, welchem guten zweck sie das Portogeld gespendet haben.

    Falls jemand das auch tun will, hier wäre ein Projekt um die Portoka…

  5. Ach Schit, ich hab bei meiner Überweisung gestern das Kennwort „DDiary-Brunnen“ vergessen (ich Trottelin dachte, „SODI“ *sei* schon das Kennwort!) Wieder nur halb gelesen und eben erst wahrgenommen … :-(
    Könnt ihr es trotzdem zuordnen?
    LG – Ulrike

  6. Hallo Ulrike,

    erst einmal herzlichen Dank für Deine Unterstützung – und keine Panik, wir gleichen die Liste mit SODI ab, da fällt keiner durch den berühmten Rost. :-)

    LG – Wolfgang

  7. wunderbare Idee ;)

  8. Wirklich eine gute Idee so den armen zu helfen. Wenn je der eurer Besucher nur 1€ spendet dürfte es ja schon reichen. Und der 1€ tut wirklich niemanden weh. Icxh finde die Aktion gut und werde euch unterstützen im Kapf gegen die Armut.

  9. @Plissee: es geht bei den wenigsten um den EINEN Euro! :-)

    Das Problem ist, überhaupt zu einer Spende bereit zu sein. Angesichts der vielen Angelegenheiten, die in dieser Welt Unterstüzung brauchen, ist es schwierig, den Entschluss zu fassen: HIER mach‘ ich mit! Das ist MEIN TROPFEN auf den heißen Stein, hier bleibe ich nicht beim Lesen und „gut finden“ stehen, sondern gehe zum Spenderformular und dann ins Online-Banking!!

  10. Vorratsdatenspeicherung zum Mitmachen vs. Brunnenprojekt in Kambodscha – Links…

    Ein Thema, das an Brisanz kaum zu überbieten ist, stellt die Vorratsdatenspeicherung dar. Nicht wenige Blogs protestieren wider diese. Mehr Informationen zum Thema kann man einem Golem-Artikel entnehmen.
    Spendenaufruf für ein Brunnen-Proje…

  11. […] Claudia hat im Digital Diary einen Spendenaufruf für die Gemeinden Tami und Ankor Chey in Kambodscha veröffentlicht. Sie hat da eine verlässliche PRIVATINITIATIVE gefunden, die nachweislich schon viel geleistet hat und bei der definitiv kein Euro in “Verwaltung” versickert! Für nur 300 US-Dollar wird ein Brunnen gebohrt und eine Pumpe eingefasst. Die Pumpen sind Schwengelpumpen, benötigen also nur Muskelkraft und sind leicht zu warten. […]

  12. […] […]

  13. hallo claudia!
    was du da machst mag einen sinn haben. ich arbeitete über 26 jahre hier in deutschland mit schicksalgeprüften menschen zusammen. ich kenne auch deine stadt berlin, wieviel armut und elend gibt es dort, was ist mit den illegalen in berlin und anderswo in deutschland. ich brauche mich nicht im ausland zu arrangieren.
    deine spenden werden doch bestimmt bei spendenquittung vermerkt und deine aktion ist auch registriert.
    lg heinz

  14. … und damit Claudia, hast du wieder mal ein Beispiel, wie Initative, Motivation und Begeisterung fuer eine Sache zertrampelt werden kann. Ich sag „kann“, denn ich hab nicht den Eindruck, dass du dich von deinem Ziel abhalten laesst. Mach weiter! Mutter Teresa ging nach Indien, andere machen sich in Europa stark … es gibt ueberall Menschen, denen es nicht gut geht. Aber manche haben noch weniger Sozialhilfe und Staat hinter sich, als in unseren Reihen.

  15. Immer mal hier und da was spenden, mach‘ ich durchaus – z.B. an die Leute, die mich auf der Straße anschnorren. Um aber MEHR zu tun und eigene Arbeit zu investieren, braucht es einen PERSÖNLICHEN, auch EMOTIONALEN Bezug zu einer konkreten Sache, sonst hält nämlich die Motivation nicht für längere Aktionen. Denn dann frag ich mich dauernd: warum denn hier und nicht da?

    Da ich in Kammbodscha war und wieder hin fahre, hat sich der emotionale Bezug quasi von selber hergestellt. Ich wär ja blöd, dann nicht auch DA anzufangen! Im übrigen leben wir mehr denn je in EINER Welt – und für mich passt es nun mal gut, bei der Basisversorgung mitzuwirken: Brunnen, wo bisher nur dreckige Tümpel waren. Die „Armut und das Elend“ in Berlin findet im übrigen auf vergleichsweise hohem Niveau statt: das soziale Netz und die vielen Initiativen und Einrichtungen (z.B. für Obdachlose) bieten bereits eine sehr akzeptable Grundversorgung, auch viel Beratung und Hilfen aller Art.
    Und meinen Einsatz an der Stadtfront hab ich im übrigen hinter mir: 10 Jahre Stadtteilarbeit müssen für dieses Leben reichen! :-)

  16. […] Nächste Woche geht es los und gestern hab’ ich endlich meine ToDo-bis-dahin-Liste zustande gebracht. Heute morgen dann glatt zwei Stunden darauf verwendet, nach einem guten 8 GB-USB-Stick zu suchen: ich nehme das ganze Mailprogramm mit, damit ich in Phnom Pen nur wieder einstöpseln muss und mir nichts entgeht. Wolfgang, der Initiator des Brunnenprojekts, ist schon dort und ich kann ihn, wenn ich mag, gleich anrufen. Werde mich aber wohl erst ein paar Tage akklimatisieren, bevor ich auf Abenteuer ausgehe. Der Sprung von fünf auf 29 Grad (und über 60% Luftfeuchtigkeit) ist ja kein kleiner. Vermutlich werde ich im Nebeneffekt ein wenig abnehmen, auch die Haut “verjüngt” sich im tropischen Klima – nett! […]

  17. […] […]

  18. […] Insgesamt acht Brunnen können mit dem Geld gebaut werden, das großzügige Diary-Leser während der Spendenaktion vor Weihnachten dankenswerterweise rausgerückt haben. Deshalb war es der wichtigste Teil meiner Reise nach Kambodscha, den Ort zu besuchen, an dem die Brunnen erbaut werden und bereits eine ganze Reihe gespendeter Brunnen den Alltag der Menschen leichter machen. […]

  19. […] “Dies ist mein erster Spendenaufruf im Digital Diary: Ich bitte dich um deine Unterstützung für ein Hilfsprojekt in Kambodscha: 100 […]

  20. […] weitere Neuerung im Rahmen meiner Web-Aktivitäten war die Aktion “Brunnen für Tani” in der Vorweihnachtszeit 2007. Da wollte ich mal wissen, ob man nicht auch mehr bewirken kann als […]

  21. […] alle, die noch nicht länger mitlesen: Im letzten Dezember sammelte ich hier Spenden zum Bau von Trinkwasserbrunnen in Tani (Kambodscha). Während meiner Reise im Jahr 2006 hatte ich das Land kennen und lieben gelernt, […]

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