Es war ein sonniger, warmer Tag. Meine Mutter hatte mich bäuchlings auf eine Wolldecke gelegt, denn ich konnte noch nicht sitzen oder gar stehen. Ich bewegte den Kopf und damit änderte sich zu meiner Freude auch der Ausschnitt der Welt, den ich erblickte: ein Stück Steinmäuerchen, das die Nische mit Parkbank umgrenzte. Die Schatten nahe stehender Büsche tanzten auf den Steinen, alle Farben – z.B. die roten und blauen Karos auf meiner Decke – leuchteten intensiv. Ich spürte die Wärme der Sonne wie ein Streicheln, doch all das war es nicht, was mir den ersten Euphorie-Schub meines kurzen Lebens verschaffte. Ich hatte keine Worte für das, was ich erblickte, doch bemerkte ich auf jener Parkbank zum ersten Mal: ICH BIN! Weiter → (Erste Erinnerung)
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