Der zum Glück nicht schwerwiegende Fahrradunfall vom Samstag hat mich erneut darauf gestoßen: Was passiert eigentlich im Fall meines plötzlichen Tods? Es hätte ja eine Straßenbahn hinter mir fahren können, als ich stürzte – und schon wär’s vorbei gewesen!
Wenn dann jemand mein Begräbnis organisiert und meine Wohnung ausräumt, ist damit ja nur der physische Teil meines Lebens „abgewickelt“. Ich stell‘ mir grade vor, der mit dem Nachlass befasste Mensch verscherbelt einfach den PC an einen Elektronik-Trödler – um Himmels Willen! All‘ meine Blogs und Themenseiten wären einfach nur tot, ohne dass irgend jemand mitteilt, dass es mich nicht mehr gibt. Irgendwann würde der Provider sie löschen – ungeachtet der Tatsache, dass hier und da Werbepartnerschaften existieren, die auch post mortem noch ein paar Monate ein bisschen Geld abwerfen. Das wiederum an Stellen landet, von denen ein Entrümpler wahrlich keine Ahnung haben kann, genauso wenig wie von meinem Bankkonto, das ich online verwalte. Weiter → (Vorsorge für den eigenen Ausfall)
Diesem Blog per E-Mail folgen… (-> Sidebar)