Da nun die „heiße Phase“ des Wahlkampfs eingeläutet ist und man kaum mehr irgend ein Medium ansehen kann, ohne gleich von einschlägigen Neuigkeiten und kämpferischen Statements überschüttet zu werden, wundere ich mich, dass mein Interesse eher nachlässt als steigt.
Nein, ich bin gewiss nicht „politikverdrossen“, im Gegenteil, die Zeiten sind ja doch ungewöhnlich spannend, so dass ich den ganzen Frühling und Sommer die Ereignisse und Diskussionen allüberall mit großem Interesse verfolgte: Wirtschaftskrise, Geldsystem und Schulden, Internet-Kulturkampf – und sogar eine spritzige neue Partei, die „klar machen zum ändern“ auf ihre Fahnen schreibt und massenhaft Zulauf hat. Als „Krisenvorsorge“ hatte ich mir sogar Vorräte für 14 Tage angeschafft, falls mal die Banken ausfallen und der Warenfluss stockt. (Da bin ich den Katastrophen-Szenarien der Kassandra-Blogs aufgesessen und nun mit zwei Kilo zusätzlichem Körpergewicht gestraft: wo Vorräte sind, greift man auch mal öfter zu. :-) Weiter → (Wahlkampf – die „lange Nacht“ der Demokratie)
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