Gestern bin ich 54 geworden – also steinalt, wenn ich mich erinnere, was ich noch so vor zwanzig Jahren über dieses Lebensalter dachte. Sowas wie „Geburtstag feiern“ mach‘ ich nicht, denn im jugendlichen Alter wurde ich regelmäßig zum unfreiwilligen Opfer einer großen Feté, die mein Vater zu diesem Anlass veranstaltete, ohne sich groß um meine Wünsche zu kümmern. Da kamen dann hundert Leute und zogen mich am Ohrläppchen, der italienischen Geburtstags-Tradition entsprechend. Immer fiel mein Geburtstag in diese Familienurlaubszeit in Italien, ich war jedes Mal froh, wenn ich mich endlich verdrücken konnte (und bin schlussendlich Geburtstagsfeier-Muffel geworden). Weiter → (54 – und Jahr 12 im Internet)
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