Wenn ich morgens den PC einschalte, lasse ich mich gerne in die unendlichen Weiten des Webs entführen: andere Blogs lesen, in ein Forum schauen, Überschriften im Feedreader ansehen, vielleicht sogar mal ein Newsportal überfliegen – der Sog der Zerstreuung ist gewaltig und je mehr ich mich ihm überlasse, desto größer wird der Kraftakt, sich wieder davon frei zu machen, um „richtig zu arbeiten“.
Wer eine kreative Arbeit auf dem Tagesplan hat, tut gut daran, solche Surftouren auf den Nachmittag oder Abend zu verschieben, denn zuviel Input verhindert logischerweise den Output: ein zerstreuter Geist kann sich schlecht auf eigene, von innen kommende Impulse konzentrieren. Ich weiß es, weiß es schon lange, doch immer wieder folge ich dem Sog. Weiter → (Berührungspunkte im Netz – ein Blitzlicht)
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