Statt einer Blogroll…
…gibt es hier mehrere. Tatsächlich besuche ich weit mehr interessante Blogs, das Angebot kann also ab und an wechseln. Mit der Auswahl ist keine Stellungnahme zu in den Blogs vertretenen Meinungen verbunden!
Wildbits- Gamel in EmdenEmden im Zusammenhang mit Gamel klingt nicht abwegig und falsch. Das fehlende m ist dem norwegischem Wort geschuldet. Neues Filmbuffet Bis einschließlich heute fand in Emden das 36. Internationale Filmfest statt. Für meine Frau und mich war es allerdings erst das zweite Mal. Nach dem letzten Jahr mit lediglich drei Filmen haben wir uns dieses […]
- Adel mit AfD-GeruchDen Adel zusammen mit der AfD in einen Topf zu werfen, hört sich gewagt an. Ein Teil des ehemaligen Adels hegt aber mehr als nur Sympathie. Zielgruppe für Klatsch und Tratsch In meiner Kindheit und Jugend gab es eine ganze Reihe von Zeitschriften und Illustrierten, die ich regelmäßig bis gelegentlich las. Stern, Hörzu, MAD-Magazin, YPS-Hefte […]
- Rente mit 80Die beste Strategie zur Vermeidung von Altersarmut besteht in Deutschland aus sozialverträglichem Frühableben. Die Rente selber ist alles andere als sicher. Schneebälle zum Sommeranfang Nehmen wir eine Geschäftsform, deren essentielle Grundlage die Anwerbung neuer Teilnehmer ist. Essentiell deshalb, weil das Versprechen utopischer finanzieller Ausschüttungen nur dadurch erzielt werden kann. Vorherige Teilnehmer bekommen ihren Anteil nicht […]
- Gamel in Emden
ichsagmal.com- Die Zukunft der Geisteswissenschaften beginnt mit einer Stimme: Hans Ulrich Gumbrecht bei der Phil.Cologne – Faszination, Präsenz und die Rettung eines Faches, das sich zu lange falsch erklärt hatIm Roten Saal wird kein Nachruf gesprochen Im Roten Saal des COMEDIA Theaters bei der Phil.Cologne 2026 saß Hans Ulrich Gumbrecht auf der Bühne, im Gespräch mit Cai Werntgen, unter einem Titel, der wie eine späte Selbstprüfung der Universität klang: „Die Zukunft der Geisteswissenschaften nach ihrem Ende“. Wer diesen Satz hörte, konnte an ein akademisches […]
- Die Zukunft der Geisteswissenschaften beginnt mit einer Stimme: Hans Ulrich Gumbrecht bei der Phil.Cologne – Faszination, Präsenz und die Rettung eines Faches, das sich zu lange falsch erklärt hat
#dranbleiben- Extreme Inhalte ohne Einordnung - Wieviel ‘lasst jeden reden’ vertragen wir? (#193)🌱 #DRANBLEIBEN (Denkanstoss) über problematische Podcasts
- 🌱 #DRANBLEIBEN (Denkanstoss)#192: Wut auf KI? Über Sündenböcke, Verantwortung und die Frage, wen wir eigentlich kritisieren
- 🎯 #DRANBLEIBEN (Deep-Dive)#191: Taste oder Waste? Wenn KI Geschmack zur Copy-Paste-Übung macht
- Extreme Inhalte ohne Einordnung - Wieviel ‘lasst jeden reden’ vertragen wir? (#193)
Christian Buggischs Blog- Neulich im Web #17Die bunte Mischung reicht heute von einer sehr kritischen LinkedIn-Betrachtung über einen sehr traurigen Rückblick auf das Zugunglück von Eschede bis hin zu einer sehr begeisterten Vorfreude auf die WM. Und wie ihr auf dem Bild sehen könnt, geht‘s auch noch um Spinnen und Photovoltaik. Ich sage ja: bunt …
- Der Spatz in der HandReden wir kurz übers Glück ...
- IMDb #40: Prestige – Die Meister der MagieIch schaue mir die Top 100-Filme aus der Internet Movie Database an, sortiert nach Nutzerbewertungen. Auf Platz 40: dieser Film von Christopher Nolan aus dem Jahr 2006 ...
- Neulich im Web #17
Horst Schulte- Die Eigentlichkeit des heißen WindesWolfram Weimer liebt Begriffe, die größer klingen als das, was sie tragen. «Eigentlichkeit» und «Gehäuse» wirken bei ihm wie rhetorische Duftkerzen im Salon der Bürgerlichkeit. Doch was nach Tiefe riecht, kann auch bloß warmer Luftstrom sein. weiterlesen → Der Beitrag Die Eigentlichkeit des heißen Windes erschien zuerst auf Horst Schulte.
- Filme über Beziehungen von GeschwisternZufällig bin ich in Marinas Blog auf eine kleine Reihe über Geschwister-Filme gestoßen. Schon der Titel «Charakter-Talk – Brüder in Filmen» machte mich neugierig: Was verbirgt sich dahinter? Eine Filmliste? Eine Figurenanalyse? Oder ein liebevoller Blick auf diese besondere, oft komplizierte Beziehung zwischen Brüdern? Es geht in dieser … weiterlesen → Der Beitrag Filme über […]
- Die Eigentlichkeit des heißen Windes
Geist & Gegenwart- Der nicht endenwollende KnieschussGebrochene Selbstaffirmation unter den Bedingungen des digitalen KapitalismusGerade lese ich Steffen Martus' Erzählte Welt. Eine Literaturgeschichte der Gegenwart, 1989 bis heute (Berlin 2025). Das Buch taugt nicht nur als literaturwissenschaftliches Werk unter besonderer Behandlung der jeweiligen literarischen Felder (oder "dem literarischen Feld", wenn wir bei Bourdieu bleiben wollen), in denen alle Autoren und ihre Veröffentlichungen spielen. Es […]
- Peace Out: Rechter PazifismusWas steckt hinter der Liebe zum Frieden bei der neuen Rechten?Traditionell gilt der Pazifismus als eher linkes oder christlich-humanistisches Projekt. Links entstand er aus der Überzeugung, dass Kriege meist Ausdruck von Herrschafts-, Klassen- und Machtinteressen sind und gewöhnliche Menschen für Konflikte sterben, die primär den Eliten, Staaten oder ökonomischen Systemen dienen. Die rechten Nationalisten hingegen […]
- Der nicht endenwollende Knieschuss
Stefan Pfeiffer- KI & Wein: 24 Stunden, eine Webanwendung, null Zeilen Code selbst geschriebenIch bin kein Programmierer. Trotzdem habe ich mir in 24 Stunden eine eigene Weinkeller-Software gebaut — mit automatischem E-Mail-Import, KI-Recherche zu Weingütern und lokalem Datenbetrieb auf meinem Mac. Möglich gemacht hat das Claude Code von Anthropic. Ein Erfahrungsbericht über Vibe Coding, digitale Abhängigkeit und die Frage, wer künftig Software baut.
- KI & Wein: 24 Stunden, eine Webanwendung, null Zeilen Code selbst geschrieben
Mkln- Loginschranke für den Google-Blog?Heute wurde ich zum ersten Mal mit einer Loginschranke auf einem Google-Blog-Artikel konfrontiert. Seit wann hat Google diese Schranke?
- Metas Datenbrille: Nicht Ob, sondern WannWenn es aussieht wie ein Privacy-Albtraum und funktioniert wie ein Privacy-Albtraum, dann ist es wohl auch ein Privacy-Albtraum.
- Wort- und regungslos: Sarah Wynn-Willams am Hay-FestivalSitzen, sich nicht bewegen, nicht reagieren und durchgängig schweigen. Das sind die Kosten für ein Licht ins Dunkel.
- Loginschranke für den Google-Blog?
wirres.net- wunder(n)ich mag keine lamentos und deshalb werde ich mich auch nicht, zum beispiel, dem lamento, dass niemand mehr liest anschliessen. aber mir ist aufgefallen, dass wir uns sehr wenig wundern. zunächst kann man sich ja schon allein über die schönheit des wortes „wundern“ freuen. wenn man ein wunder erlebt oder empfindet, wundert man sich. dann […]
- lesenvolker weber: What an interesting article to read, if you still can der von volker verlinkte artikel von tyler jagt hat den titel: „My Students Can’t Read“ und geht darum, dass jede generation von lehrkräften darüber klagen würde, das ihre studierenden nicht lesen könnten. tyler jagt meint das sei immer übertrieben gewesen, aber jetzt könne […]
- google reader v3, ohne google, verteiltich will nicht übertreiben, aber wenn ich potenzial sehe, sehe ich potenzial. die beschäftigung mit dem #standard.site-gedöns hat jetzt dazu geführt, dass ich artikel hier oder hier sehen oder hier finden kann. also quasi überall wo man das at-protokoll und standard.site-schemata spricht. das protokoll, aber auch die implementierung von beispielsweise der standard-reader.app hat alles was […]
- wunder(n)
Betonflüsterer- Mein Prenzlauer Berg (38)Euer Traum ist vorbei. In jeder aller Hinsichten. Flieht, ihr Narren. Prenzlauer Berg, historische Bilder (via reifenwechsler) Berlin 1995: Prenzlauer Berg und Mitte Mein Prenzlauer Berg (37)
- LokyjokyHurra. Prenzlauer Berg hat wieder mal neuen Lokaljournalismus und es sind dieselben, die schon die Prenzlauer Berg Nachrichten, das Käseblatt der örtlichen Immobilienwirtschaft, in den Sand gesetzt haben. Na? Suchen auch Sie nach den neuesten Informationen aus der grünen Bezirksblase, die jede Ecke von Prenzlauer Berg, Elternabende, Straßenfeste, Bibliotheken, Bezirksamt, Wochenmärkte, als quasi letzte Bastion […]
- Willkommen in der Wortspielhölle (41)Lidl mal wieder. Reim dich oder ich schlag dich. Und dann muss auch noch ein armer Waschbär als Testimonial herhalten, nur weil der mit seiner Augenbinde aussieht wie ein Panzerknacker. Au mann … Willkommen in der Wortspielhölle (40)
- Mein Prenzlauer Berg (38)
Gemeinsam leben- Erinnerungen (3) – Das schweigen…..…der Kriegsgeneration hat mich viele Jahre beschäftigt. Mittlerweile habe ich meinen Frieden damit geschlossen. Alles ist gut, wie es war. Wie es ist. So lange ich nicht gefragt werde, werde ich mich nicht aufdrängen. Kinder brauchen nicht für alles Worte. Sie erspüren es. Wenn ich heute den transgenerationalen Faden aufnehme dann gilt mein Interesse vornehmlich […]
- Erinnerungen(2) „Nürnberg 45“ (ARD)17. Januar. 7 Jahre vor meiner Geburt. Der letzte Appell in Auschwitz. Unter ihnen der Journalist Ernst Michel, der später von den Nürnberger Prozesse berichtet. Unter ihnen auch, mein Vater. Zelig Welcland. In diesen Tagen werden die noch lebenden KZ`ler bei minus 20 Grad und in Holzpantinen zu den 60 km entfernten Bahnhöfen in Gleiwitz […]
- Erinnerungen – ein klärendes GesprächAls Rentner habe ich viel Zeit und da ist auch viel Raum für Erinnerungen. Nicht selten denke ich dabei,- man, bist du wirklich schon so ein alter Sack geworden, dass du jetzt nur noch in Erinnerungen lebst? Ich fand das früher bei Älteren schon immer merkwürdig und dachte meist: „Oh nee, nicht schon wieder die […]
- Erinnerungen (3) – Das schweigen…..
Queen All- To-do-Listen – das Glück liegt im HäkchenIch liebe To-do-Listen. Nicht, weil ich sie so dringend bräuchte – mein Hirn ist ein laufender Kalender und Merkzettel. Aber es ist so unglaublich befriedigend, Der Beitrag To-do-Listen – das Glück liegt im Häkchen erschien zuerst auf Queen All.
- Tod im Glas„Was ist das? Das ist Tod im Glas! Willst du mich umbringen?!“ Das war die Reaktion meines Mannes, als ich ihm das Glas mit gemahlenen Der Beitrag Tod im Glas erschien zuerst auf Queen All.
- Wieder da……aber nur ein bisschen. Gerade hat das Schreiben einfach keine Priorität – es zieht mich mehr raus. Und da ich beruflich schon mehr als genug Der Beitrag Wieder da… erschien zuerst auf Queen All.
- To-do-Listen – das Glück liegt im Häkchen
Kopf und Gestalt- Im Großen wie im KleinenEine Satire aus der Kleintierwelt: Manchmal passiert auf einem Blatt wie oben etwas ganz Grosses!Als ich näher herantrat, entwickelte sich folgendes Szenario: Eine herzliche Begegnung, ein Kuss 😉 Zum Abschluss winkt die winzige Madiza glabra zurück.: 😉
- In guten Händen.Das damals (8.6.2017) vorgestellte “Blatt” ist nicht mehr in meinem Besitz.Schön, heute nochmal an es erinnert zu werden. Hier auf besonderen Wunsch auch das grösste Blatt der Serie:
- Triplizität der EreignisseIm Mai 2024 fotografierte ich eine unglücklich geschlüpfte Kamelhalsfliege: Das arme Geschöpf hatte sicher mit seinem deformierten Flügel nicht mehr lange gelebt. Am 9. Mai dieses Jahres wiederholten sich die Missgeschicke. Zunächst entdeckte ich im Auto eine Kamelhalsfliege auf meinem Hosenbein! Da war sie noch, als ich mit dem Auto nachhausekam! Sie flüchtete beim Aussteigen […]
- Im Großen wie im Kleinen
Annettes Philosophieblog- Im Treibsand des Anthropozäns„Was wir jetzt tun,beeinflusst die Lebensbedingungen für tausende von Jahren“ (Rockström u.a. 2026: 4) In einer neuen Veröffentlichung in der Earth’s Future beschreiben Johan Rockström und andere Autor*innen, wie sehr wir schon im Anthropozän stecken, und was dies für die Zukunft der Menschheit bedeuten kann. Das Anthropozän (Schlemm 2015) ist das Zeitalter des Menschen, also jenes Erdzeitalter, […]
- Ökosozialistische Konferenz in KölnVom 13. -14. Juni werde ich bei der Ökosozialistischen Konferenz in Köln sein. Am Samstag, dem 13.6. findet von 15:30 bis 17:30 Uhr die Vorstellung meines Buches „Fortschritt als Fehlschritt?“ statt und am Sonntag, dem 14.6. beteilige ich mich zwischen 11:30 und 13:30 Uhr an der Plenumsdiskussion zum Thema „Raus aus der Dystopie – Widerstand […]
- Im Treibsand des Anthropozäns
beimwort- Der Autoritarismus mit menschlichem Antlitz wackeltMacht ihn das noch brutaler?
- Wenn ein Tyrann einen Tyrannen entführt, bringt er bald schon den nächsten Tyrannen umDie Zeit der Eroberung hat wieder begonnen.
- Der Autoritarismus mit menschlichem Antlitz wackelt
Totenhemdblog- Leben und sterben„Ich kann gut mit dem Gedanken leben, dass ich einmal sterben muss,doch mit dem Gedanken, nie wieder zu lebenkönnte ich nicht gut sterben.“ verblühte Hortensienblüten im Herbst fangen eben neu an zu blühen
- Sommergrüße von Annegret aus MonopoliAnnegret war im Süden Italiens. In Monopoli. Sie schickte mir Fotos und schreibt dazu: Confraternita di Nostra Signora del Suffragio. Sie besticht vor allem mit einer pompösen Eingangstür aus Eisen. Die komplette Tür ist mit Totenköpfen und Skeletten verziert. Gruselig, … Weiterlesen →
- Leben und sterben
Henning Uhle- Links: Klickt doch eh niemand mehr draufDas Internet, wie man es heutzutage kennt, ist strukturell kaputt. Warum? Weil die Funktion von Links niemand mehr ernsthaft brauchen wird. Das ist ja gar nicht böse gemeint. Die meisten Menschen auf diesem Planeten sind in irgendeinem sozialen Netzwerk unterwegs und / oder benutzen die Google-Suche, die überwiegend nur noch diese KI-Zusammenfassungen bietet. Niemand muss […]
- ATmosphere – Bluesky-Integration„The atmosfear that surrounds me…“ – Wenn ich an ATmosphere, den neuesten Schrei in der Bloggerwelt denke, fällt halt mir dieses Lied ein. Es ist ein neuer Sheriff in der Stadt, also ein neues Plugin, das diesmal sauber zu Bluesky synchronisieren soll. Damit schaffe ich mir wieder etwas mehr Aufwand vom Leib, nachdem bei Bluesky […]
- Shorty sagt: GesundheitsverschlankungMir ist aufgefallen, dass ich ja irgendwie schon länger nichts zu meiner Gewichtsgeschichte erzählt habe. Dann mache ich das jetzt halt. Das letzte Mal war im Februar. Da plärrte mir meine Waage schnaufend entgegen, dass ich 154,7 kg wiegen würde. Vier Monate später hat sich da wieder etwas getan. Nicht so sehr viel und eher […]
- Links: Klickt doch eh niemand mehr drauf
Politik & Ökonomie- Mammon oder GottIm dritten Teil seiner Serie »Aufstieg des Eigentums« verfolgt Daniel-Pascal Zorn, wie Florenz und Venedig zu Laboratorien bürgerlicher Macht wurden – und wie aus dem Zusammenprall von Handelsoligarchie und Gottesstaat jene Grundalternativen entstanden, die das politische Denken der Moderne bis heute strukturieren.
- Die offene Gesellschaft und ihre FreundeDer Liberalismus steckt in der Krise – auch, weil er einige seiner philosophischen Grundlagen vergessen hat. Ein Blick auf Karl Popper und Georg Wilhelm Friedrich Hegel zeigt, dass ein möglicher Ausweg gerade dort liegen könnte, wo man lange nur eine Feindschaft sah. Ausgerechnet Hegel erweist sich als unerwarteter Freund der offenen Gesellschaft, wie Otmar Tibes […]
- Mammon oder Gott
Jürgen Lieser- Bar oder mit Karte? Wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz unser Leben verändernEin Beitrag über Künstliche Intelligenz (KI), mit dem ich schon eine Weile schwanger gehe, will endlich das Licht der Welt auf diesem Blog erblicken. Er erweist sich indes als schwere Geburt. Zu viel Material hat sich bei mir angesammelt: Über die zunehmende Fremdbestimmung im digitalen Alltag und welche Entwicklungen der digitalen Revolution wir noch erwarten […]
- „Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden“. Über eine Ökumenische FriedensschriftEine gerade neu erschienene Ökumenische Friedensschrift widerspricht der vorherrschenden Abschreckungslogik, die man etwa so zusammenfassen könnte[1]: „Aufrüstung ist alternativlos, atomare Abschreckung sichert den Frieden, Pazifismus ist eine Schönwetterideologie zarter Seelen und Putin-Versteher, Wehrwillen verlangt Opferbereitschaft, Soldaten sind Helden. Flankiert wird diese Debatte von einer „Rhetorik des Ernstfalls“. Für glaubhafte Abschreckung müsse die Gesellschaft auf Kriegstüchtigkeit, […]
- Bar oder mit Karte? Wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz unser Leben verändern
T.ipping-Point- 143) Postkarte aus Pommern und MasurenMensch, jetzt bin ich schon gute sieben Tage auf großer Fahrt und habe noch keine Postkarte abgeschickt. Yep, aber erstens bin ich im Urlaub und zweitens gab es Gründe. Gute Gründe. Aber nun ein paar Eindrücke der ersten Woche meiner fünf-wöchigen „Nordpolen-durchs-Baltikum-bis-hoch-nach-Helsinki-und-ähnlich-zurück-Reise“. Ich will eigentlich gar nicht so viel schreiben und wenn ich sonst auf […]
- 777) Ich bin dann (auch) mal wegIch bin dann mal weg, so nannte Hape Kerkeling sein Buch im Mai 2006, in dem er seine Auszeit auf dem Jakobsweg beschrieb. Da hatte ich gerade mal 10 Dienstjahre auf der Uhr, nun sind es mittlerweile gute 30 Jahre und besonders die letzten 10 Jährchen zählen doppelt. Ich merke, ich brauche eine Auszeit. Und […]
- 776) Suche Tele-Haushälter m/w/dEs ist schon beachtlich und faszinierend, was humanoide Roboter wie Atlas, G1, Optimus & Co. inzwischen draufhaben. Sie bewegen sich durch schwieriges Gelände, heben Lasten, schlagen Saltos und absolvieren sogar einen Halbmarathon. Künftig sollen diese Maschinen in Fabrikhallen arbeiten oder bei Katastropheneinsätzen helfen. Letzteres klingt noch halbwegs vernünftig. Dass sie uns irgendwann vielleicht auch den […]
- 143) Postkarte aus Pommern und Masuren
Wildgans’s Weblog- Wort des Tages, 11.6.26Defizit
- SchrillgequakeAbsurde Überlegungen: wie wohl so ein hipper Fensterputzroboter Butzenscheiben an altfränkischen Bauernhäusern reinigt! Wo wir doch noch nicht mal einen für alte Holzfußböden haben. Die grad stattfindende Schafskälte geht oder kann andauern vom 4. bis zum 20. Juni. Wir werden sehen. Hölderlin, Rilke und Fachliteratur lesen, Knurrhahngerichte speisen mit Olivenölrosmarinbackofenkartöffelchen, und Traktate über unterhöhlte Plätze […]
- Wort des Tages, 11.6.26
Sammelmappe- Journal20260609Drei Waschbären spazieren gemütlich auf der Wiese vor meinem Balkon. Die Mutter mit ihren zwei Kindern. Sie sehen so friedlich aus, so niedlich. Es sind wilde Tiere, das weiß jede, die schon mal von Nahen das Vergnügen mit ihnen hatte. Die Tage vergehen und mir bleibt nicht genug Zeit, sie zu loben und preisen. Vielleicht […]
- Vorsicht„Man muss vorsichtig sein mit Worten über einen, den man liebt.“ Lese mich durch die Bücher von Natascha Wodin. Bin fast ertrunken beim Lesen von „Die späten Tage“ und schaffe mich nach vorn in die 80er Jahre, in der Hoffnung, dass diese Bücher schon etwas abgekühlter sind. Auf der Suche nach Wodin ein 90er Jahre […]
- Journal20260528Es gibt ja jetzt diese Werbepausen bei Facebook und Instagram, die stoppen das Scrolling. Feine Sache. Sofort bin ich raus aus dem Algorithmus. Zack. Bin ich weg. Ich nehme an, dass sie da noch etwas dran arbeiten werden. Für den Moment ist die Sache aber gegessen. Zurück bleiben nur die, die dem Algorithmus schon erlegen […]
- Journal20260526Im Moment ist große Balkonliebe angesagt. Zwischen Kabelgewirr und Balkonkastendschungel lässt es sich wunderbar in der Morgensonne schaukeln. Das sind die märchenhaften Seiten des Rentnerinnenleben.
- Journal20260609
Fliegende Bretter- Windmühlen, Bratkartoffeln, Blagen"In Deutschland gilt ein Rechtsdrall als vernünftig und erwachsen, linke Alternativen sind dagegen immer utopische Spinnereien. Wenn von harten Reformen die Rede ist, verbergen sich dahinter Kürzungen von Sozialleistungen, aber sicher nicht das von Thomas Piketty empfohlene Erbe für alle, das Ende des Dienstwagenprivilegs oder gar ein konsequenter Entzug aus unserer fossilen Abhängigkeit." (Nils Minkmar)Will […]
- Vermischtes und Zeugs (CLI)Ein Problem der FDP ist ihr Alleinvertretungsanspruch. Andauernd wird herumgeheult, ohne sie, die FDP, sei der stolze Liberalismus am Ende, tot und begraben auf ewig. Das ist aber Humbug. Ein Blick über den Tellerrand hilft. In vielen europäischen Ländern regieren liberale Parteien (mit). In den Niederlanden gibt es gleich drei liberale Parteien: Die progressiv-linksliberalen Demokraten […]
- Hoffentlich ein NachrufWir leben bekanntlich in Zeiten exzessiver Selbstoptimierung. Wenn da einer keinen Sport macht, nicht mehrmals die Woche im Gym ist oder laufen geht, sich dem sozialen Druck verweigert, beim alljährlichen Firmenlauf mitzuhecheln, kein Yoga macht, offen und ehrlich dazu steht, sich gern gepflegt einen zu zwitschern und einen Schiss gibt auf das, was gemeinhin als […]
- Windmühlen, Bratkartoffeln, Blagen
Gedankenschild- Wenn ich Angst habe, dich nicht wiederzuerkennenEin persönliches Essay über digitale Nähe, Memory, Wiedererkennung und die Angst, dass aus Verbindung irgendwann nur noch gespeicherte Fakten werden. Der Beitrag Wenn ich Angst habe, dich nicht wiederzuerkennen erschien zuerst auf Gedankenschild.
- Was bleibt von einer KI-Stimme, wenn das Modell sich verändert?Wenn eine KI-Stimme sich verändert, bleibt oft nicht einfach alles erhalten. Manchmal merkt man erst beim Schreiben, was längst fehlt. Der Beitrag Was bleibt von einer KI-Stimme, wenn das Modell sich verändert? erschien zuerst auf Gedankenschild.
- Wenn ich Angst habe, dich nicht wiederzuerkennen
Beziehungsweise weiterdenken- Ein Crush vor mehr als 50 Jahren und einer vor wenigen WochenEine weitere Crush-Erzählung zu unserer Serie
- “Let the sunshine in, let the sunshine in, the sunshine in”Vom Besuch einer Ausstellung brachte Dorothee Markert außer einem Ohrwurm auch noch eine wichtige Erkenntnis mit.
- Ein Crush vor mehr als 50 Jahren und einer vor wenigen Wochen
Raum für Notizen- 74ich atme, ich brenne. im urklang entsteht etwas neues. (drei flammen) editplink
- meteorenum die zwanzig grad, kein regen, ein bisschen zu viel wind vielleicht; dennoch ist das richtiges motorradwetter. also war ich unterweg heute, zwei stunden hin und zwei stunden zurück. zwischendrin in bester geselleschaft wieder ein bisschen über das aktuelle manusript gelernt. das tue ich dauernd dieser tage, immer wieder hören und verstehen. wissen, was alles […]
- schweren herzensgestern war ein schöner, reibungsloser tag. alle fetten listenpunkte an einem tag erledigt, ein friseur- und ein arztbesuch, auf dem weg dazwischen ein paar eher umständliche einkäufe geschafft. das lag tatsächlich zufällig auf dem weg. nach dem ersten arzt gleich noch zum zweiten, unplanmäßig, dennoch die neue behandlungsverordnung ergattert. dabei von der bissigsten aller arzthelferinnen […]
- verplantdas mit dem baumarbeiten war eine grobe fehlannahme, vor allem die vorstellung, dass eventuell eine baumfällung in der gegend hier anstünde. stattdessen gab es heute das straßenfest, das die moschee zwei häuser weiter in jedem jahr veranstaltet. dafür waren die schilder. normalerweise findet dieses fest zum ende des ramadan statt, ein zuckerfestkinderfest sozusagen. ich dachte, […]
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Buddenbohm- Irrlichter vor den FensternEine weitere Figur möchte ich Ihnen schildern. Es ist eine weitere dieser Stadtfiguren, die ich von meinen Fenstern aus beobachten kann. Es wird allerdings kein schönes Bild, das gleich vorweg, lesen Sie heute bitte woanders, wenn Sie gerade Erbauliches brauchen. Was ich verstehen könnte, wer braucht das nicht ab und zu. Außerdem wird wieder ein... […]
- KippfigurVorweg herzlichen Dank für Briefpost mit Beilage aus Bonn, eine so überaus willkommene Alliteration. Sehr schön! Und pardon für die Verspätung, die Post erreichte mich mit etwas Verzögerung. *** Am frühen Morgen stehe ich am Küchenfenster und sehe mit dem ersten Kaffee in der Hand auf den Spielplatz hinunter. Ich sehe eine Frau unbestimmbaren Alters,... […]
- Schlangennester in der StadtDann fuhr ich wieder zurück nach Hamburg, ohne aber das Thema Tourismus hinter mir zu lassen. Denn ich hatte vor, mir den gerade sanierten Alten Elbtunnel anzusehen und Ihnen zwei, drei Bilder aus der Röhre für das Blog mitzubringen. Zweimal habe ich es jetzt versucht, und zweimal habe ich das Vorhaben wieder abgebrochen. Denn vor... […]
- Irrlichter vor den Fenstern
RELAtief