Statt einer Blogroll…
…gibt es hier mehrere. Tatsächlich besuche ich weit mehr interessante Blogs, das Angebot kann also ab und an wechseln. Mit der Auswahl ist keine Stellungnahme zu in den Blogs vertretenen Meinungen verbunden!
Wildbits- Adel mit AfD-GeruchDen Adel zusammen mit der AfD in einen Topf zu werfen, hört sich gewagt an. Ein Teil des ehemaligen Adels hegt aber mehr als nur Sympathie. Zielgruppe für Klatsch und Tratsch In meiner Kindheit und Jugend gab es eine ganze Reihe von Zeitschriften und Illustrierten, die ich regelmäßig bis gelegentlich las. Stern, Hörzu, MAD-Magazin, YPS-Hefte […]
- Rente mit 80Die beste Strategie zur Vermeidung von Altersarmut besteht in Deutschland aus sozialverträglichem Frühableben. Die Rente selber ist alles andere als sicher. Schneebälle zum Sommeranfang Nehmen wir eine Geschäftsform, deren essentielle Grundlage die Anwerbung neuer Teilnehmer ist. Essentiell deshalb, weil das Versprechen utopischer finanzieller Ausschüttungen nur dadurch erzielt werden kann. Vorherige Teilnehmer bekommen ihren Anteil nicht […]
- Freitod der LiberalenMit Wolfgang Kubicki als designiertem Parteivorsitzenden wählt die FDP nichts anderes als den Freitod. Keine gute Nachricht für die Demokratie. Viel Häme statt Höhe „Alle erfolgreichen Parteien gleichen einander, jede erfolglose Partei ist auf ihre eigene Weise erfolglos.“ — Das Zitat stammt natürlich so nicht aus dem Roman „Anna Karenina“ von Leo Tolstoi. Der schrieb […]
- Adel mit AfD-Geruch
ichsagmal.com- Die Mär von den faulen Deutschen: Ein arbeitsmarktpolitisches Dossier über Löhne, Leistung, Teilzeit und die Frage, weshalb die Regierungsrhetorik an der betrieblichen Wirklichkeit vorbeigeht #ZPNachgefragtWeekFriedrich Merz hat ein Talent für Sätze, die Ordnung versprechen und Unordnung erzeugen. Deutschland arbeite zu wenig. Die Kosten seien zu hoch. Die Sozialabgaben müssten sinken. Die Arbeitsleistung der Volkswirtschaft reiche nicht. Der Krankenstand sei verdächtig. Die Teilzeitquote werde zum Standortproblem. Markus Söder fügt die griffige Rechenübung hinzu: Eine Stunde mehr Arbeit pro Woche könne […]
- Die Mär von den faulen Deutschen: Ein arbeitsmarktpolitisches Dossier über Löhne, Leistung, Teilzeit und die Frage, weshalb die Regierungsrhetorik an der betrieblichen Wirklichkeit vorbeigeht #ZPNachgefragtWeek
#dranbleiben- 🌱 #DRANBLEIBEN (Denkanstoss)#192: Wut auf KI? Über Sündenböcke, Verantwortung und die Frage, wen wir eigentlich kritisieren
- 🎯 #DRANBLEIBEN (Deep-Dive)#191: Taste oder Waste? Wenn KI Geschmack zur Copy-Paste-Übung macht
- 🌱 #DRANBLEIBEN (Denkanstoss)#190: Alles vereinnahmen - Wer hat eigentlich beschlossen, dass das okay ist?
- 🌱 #DRANBLEIBEN (Denkanstoss)
Christian Buggischs Blog- Neulich im Web #16Über einen vereinnahmten Wal, alte weiße Männer im Theater, Wegzeiten in den Bergen und das gute alte Bloggen ...
- Sind Sie schon da?Neulich, morgens im Hotel in Berlin: Ich nähere mich dem Frühstücksbuffet und stoppe vor einem Hotel-Menschen mit einer Liste, die vor ihm auf einem Pult liegt, man kennt das …
- IMDb #41: Die üblichen VerdächtigenIch schaue mir die Top 100-Filme aus der Internet Movie Database an, sortiert nach Nutzerbewertungen. Auf Platz 41: dieser Film von Bryan Singer aus dem Jahr 1995 ...
- Neulich im Web #16
Horst Schulte- Der Osten wählt AfD – und die Gründe sind keine Entlastung. Sie sind fragwürdig.Die phoenixRunde zur AfD-Stärke in Sachsen-Anhalt bestätigt: Hinter den Wahlergebnissen stecken Vertrauensverlust, Wendetrauma und politisches Versagen – aber keine Entschuldigung für das Kreuz bei Rechtsextremen. Der Beitrag Der Osten wählt AfD – und die Gründe sind keine Entlastung. Sie sind fragwürdig. erschien zuerst auf Horst Schulte.
- Bärbel Bas und der Satz, den die AfD nicht besser hätte erfinden können und sie legt nachBärbel Bas wollte der AfD widersprechen und lieferte ihr stattdessen eine Steilvorlage. Ihr Satz über Migration in die Sozialsysteme zeigt, wie gefährlich politische Verharmlosung werden kann. Der Beitrag Bärbel Bas und der Satz, den die AfD nicht besser hätte erfinden können und sie legt nach erschien zuerst auf Horst Schulte.
- Der Osten wählt AfD – und die Gründe sind keine Entlastung. Sie sind fragwürdig.
Geist & Gegenwart- Der nicht endenwollende KnieschussGebrochene Selbstaffirmation unter den Bedingungen des digitalen KapitalismusGerade lese ich Steffen Martus' Erzählte Welt. Eine Literaturgeschichte der Gegenwart, 1989 bis heute (Berlin 2025). Das Buch taugt nicht nur als literaturwissenschaftliches Werk unter besonderer Behandlung der jeweiligen literarischen Felder (oder "dem literarischen Feld", wenn wir bei Bourdieu bleiben wollen), in denen alle Autoren und ihre Veröffentlichungen spielen. Es […]
- Peace Out: Rechter PazifismusWas steckt hinter der Liebe zum Frieden bei der neuen Rechten?Traditionell gilt der Pazifismus als eher linkes oder christlich-humanistisches Projekt. Links entstand er aus der Überzeugung, dass Kriege meist Ausdruck von Herrschafts-, Klassen- und Machtinteressen sind und gewöhnliche Menschen für Konflikte sterben, die primär den Eliten, Staaten oder ökonomischen Systemen dienen. Die rechten Nationalisten hingegen […]
- Der nicht endenwollende Knieschuss
Stefan Pfeiffer- Kuratiert: „Ehrlich“ jetzt? Und neue europäische KI-Vibes„Ehrlicher" soll Claude Opus 4.8 sein – kann eine Maschine das überhaupt? Und die vielbeschworenen Agenten? Pendeln zwischen Versprechen, der harten Wirklichkeit am Schreibtisch und der Datenschutz. Eine Bestandsaufnahme zwischen ehrlicher KI, gefährlichem Mythos und einem Papst, der dagegenhält.
- Kuratiert: „Ehrlich“ jetzt? Und neue europäische KI-Vibes
Mkln- Lo Fi: 7am in TokyoJazziger Lo-Fi für diejenigen, die um 7 Uhr schon wach sind. Und Pixel Art für diejenigen, die etwas zum Schauen brauchen.
- Domino’s 🍕 verlässt ÖsterreichDomino's verlässt Österreich nach 9 Jahren. Mit Ende Mai gibt es dann keine "Pizzen" mehr.
- Endgültige Auflösung der Fiktion eines Google-VertragsAuf der diesjährigen Google I/O, Googles Entwicklermesse, hat der Werbekonzern seine KI-basierte Zukunft präsentiert. Sie ist kein gutes Zeichen für das offene Web, kein gutes Zeichen für die Neutralität von Suchergebnissen und schon gar kein gutes Zeichen für die Qualität der Information, die Googles Gizmos generieren und Userinnen und Usern vorsetzen werden.
- Lo Fi: 7am in Tokyo
wirres.net- regen ohne schirmziemlich feucht heute #noumbrella
- KI tagebuch 03.06.2026heiko erzählt hier wie er KI nutzt, unter anderem um sein blog zu bauen. Ich habe in den letzten Wochen sehr viel KI genutzt. Ich glaube, das wird auch nicht mehr so schnell aufhören. Es wird ein Werkzeug werden und ich werde gleichzeitig als Nutzer, Konsument, Bürger oder Angestellter immer öfter mit KI konfrontiert sein. […]
- „je ferme mon frout noir“wenn das „trout“ ohne „t“ geschriebne wäre, hiesse es in etwas: „ich schliesse mein schwarzes loch.“ aber „trout“? alle KIs die ich gefragt habe meinen trout sei kein französisches wort und wäre im englischen die forelle. trotzdem: sehr rücksichtsvolles graffito.
- regen ohne schirm
Betonflüsterer- Arte ist …… ein Chad. Und weiß Bescheid. Add-on: Telepolis: Studium, Smartphones, Sinkflug: Warum die Gen Z schlechter abschneidet Vehement ja. Und ich denke nicht, dass es das Ende ist. Mein pubertierendes Kind gehört zu dem, was sie Generation Alpha nennen, die die bereits erschöpfend mit Kot beworfene Gen Z ablösen wird, und liest keine Bücher, nicht […]
- Mein Prenzlauer Berg (37)Oh ja. Sehr gut. Das hat uns noch gefehlt in unserem kleinen Dorf. Ein Chor. Was kommt als nächstes? Kirchweih? Evangelische Pfadfinder? Mein Prenzlauer Berg (36)
- Linkschleuderei vom 29. Mai 2026Wherever the crowd goes run in the other direction. They’re always wrong. angeblich Charles Bukowski und wenn nicht, auch egal Salaam. Was geht? Ich sag‘ Ihnen, was geht: Ich werde von Leuten regiert, die Bärbel heißen. Das geht. Lol. Bärbel. Und die auch noch reden wie Bärbels. Dauernd Bärbelsachen sagen. Das ist doch nicht euer […]
- Arte ist …
Gemeinsam leben- Erinnerungen (3) – Das schweigen…..…der Kriegsgeneration hat mich viele Jahre beschäftigt. Mittlerweile habe ich meinen Frieden damit geschlossen. Alles ist gut, wie es war. Wie es ist. So lange ich nicht gefragt werde, werde ich mich nicht aufdrängen. Kinder brauchen nicht für alles Worte. Sie erspüren es. Wenn ich heute den transgenerationalen Faden aufnehme dann gilt mein Interesse vornehmlich […]
- Erinnerungen(2) „Nürnberg 45“ (ARD)17. Januar. 7 Jahre vor meiner Geburt. Der letzte Appell in Auschwitz. Unter ihnen der Journalist Ernst Michel, der später von den Nürnberger Prozesse berichtet. Unter ihnen auch, mein Vater. Zelig Welcland. In diesen Tagen werden die noch lebenden KZ`ler bei minus 20 Grad und in Holzpantinen zu den 60 km entfernten Bahnhöfen in Gleiwitz […]
- Erinnerungen – ein klärendes GesprächAls Rentner habe ich viel Zeit und da ist auch viel Raum für Erinnerungen. Nicht selten denke ich dabei,- man, bist du wirklich schon so ein alter Sack geworden, dass du jetzt nur noch in Erinnerungen lebst? Ich fand das früher bei Älteren schon immer merkwürdig und dachte meist: „Oh nee, nicht schon wieder die […]
- Erinnerungen (3) – Das schweigen…..
Queen All- To-do-Listen – das Glück liegt im HäkchenIch liebe To-do-Listen. Nicht, weil ich sie so dringend bräuchte – mein Hirn ist ein laufender Kalender und Merkzettel. Aber es ist so unglaublich befriedigend, Der Beitrag To-do-Listen – das Glück liegt im Häkchen erschien zuerst auf Queen All.
- Tod im Glas„Was ist das? Das ist Tod im Glas! Willst du mich umbringen?!“ Das war die Reaktion meines Mannes, als ich ihm das Glas mit gemahlenen Der Beitrag Tod im Glas erschien zuerst auf Queen All.
- Wieder da……aber nur ein bisschen. Gerade hat das Schreiben einfach keine Priorität – es zieht mich mehr raus. Und da ich beruflich schon mehr als genug Der Beitrag Wieder da… erschien zuerst auf Queen All.
- To-do-Listen – das Glück liegt im Häkchen
Kopf und Gestalt- Ordner 20200520Letzthin hatte ich einen sehr lukrativen Fototag. Ich kam mit vielen Fotos nach Hause.Nicht die Anzahl war es aber, dass ich überglücklich war, sondern dass ich viel Spannendes festhalten konnte.Aber die Anzahl war auch mächtig: Meine Speicherkarte wechselt bei mehr als 999 Fotos den Ordner, sodaß ich die 240 Fotos des nächsten Ordners zuerst auf […]
- Mein fotografisches Sonst 3Ich experimentiere neben der Insektenfotografie auch mit anderen Motiven:
- Fliege oder was?!Unlängst fand ich in meinem Bilderreservoir Aufnahmen von 2019, in der ich ein Insekt als Fliege bezeichnet hatte. Natürlich handelt es sich hier um eine Zikade, nämlich um eine Löffelzikade – Eupelix cuspidata Witzig für mich, daß ich vor 7 Jahren offenbar noch wenig Ahnung von diesen Kreaturen hatte. Bis dato ist mir dieses Geschöpf […]
- Ordner 20200520
Annettes Philosophieblog- Das Klimanotstands-Zentrum beim „Tag im Paradies“Wir waren als Gruppe (die einst aus den Resten von XR entstanden war) wieder beim „Tag im Paradies“/Umwelttag in Jena dabei. Einen kleinen Bericht, u.a. über die Ergebnisse zu Befragungen zur Meinung von Menschen zu Klima-Anpassung in Jena gibts hier.
- Mal wieder eine Frage an meine Leser*innen(gestellt von Ben Knight) Bitte antwortet in den Kommentaren…
- Das Klimanotstands-Zentrum beim „Tag im Paradies“
beimwort- Der Autoritarismus mit menschlichem Antlitz wackeltMacht ihn das noch brutaler?
- Wenn ein Tyrann einen Tyrannen entführt, bringt er bald schon den nächsten Tyrannen umDie Zeit der Eroberung hat wieder begonnen.
- Der Autoritarismus mit menschlichem Antlitz wackelt
Totenhemdblog- Sommergrüße von Annegret aus MonopoliAnnegret war im Süden Italiens. In Monopoli. Sie schickte mir Fotos und schreibt dazu: Confraternita di Nostra Signora del Suffragio. Sie besticht vor allem mit einer pompösen Eingangstür aus Eisen. Die komplette Tür ist mit Totenköpfen und Skeletten verziert. Gruselig, … Weiterlesen →
- Ich will lebenMit dem folgenden Zitat von von Albert Schweitzer wünsche ich euch allen einen wunderbaren Sommertag: „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.” Seid behütet und kommt gut durch den heissen Tag! Liebe Grüsse Brig
- Sommergrüße von Annegret aus Monopoli
Henning Uhle- Denken, aber in ganzen SätzenHabt ihr es schon mal versucht, in ganzen Sätzen zu denken? Keine Sorge, ich will euch nicht beschimpfen. Aber das Thema ist mir wichtig. Gerade in Zeiten, in denen bei „Das crazy“ irgendwie das Verb „ist“ fehlt und es vermutlich deshalb als EIN „Jugendwort“ auserkoren wurde, ist es mal wieder notwendig, sich in ganzen Sätzen […]
- Tangerines: Meine Single mit den MandarinenAm Freitag kam meine neue Single „Tangerines“ zu den Streamingdiensten. Ich habe da mal ein wenig herum experimentiert. Davon erzähle ich nun. Aber wie das eben so ist, es gibt auch einen Wermutstropfen, davon aber weiter unten mehr. Jetzt will ich euch erstmal ein paar Takte davon erzählen, was es mit dem Track auf sich […]
- Mecklenburgische Seenplatte: Und plötzlich bist du wieder KindKennt ihr die Mecklenburgische Seenplatte? Ich war da schon mal als Kind. Und jetzt wieder, wie ich neulich schrieb. War das wieder schön! Ja, ihr kennt solche Hach-Äußerungen eher weniger von mir. Aber was soll ich denn machen, wenn es exakt so war? Oben seht ihr einen Teil vom Krakower See, fotografiert vom Aussichtsturm auf […]
- Denken, aber in ganzen Sätzen
Politik & Ökonomie- Mammon oder GottIm dritten Teil seiner Serie »Aufstieg des Eigentums« verfolgt Daniel-Pascal Zorn, wie Florenz und Venedig zu Laboratorien bürgerlicher Macht wurden – und wie aus dem Zusammenprall von Handelsoligarchie und Gottesstaat jene Grundalternativen entstanden, die das politische Denken der Moderne bis heute strukturieren.
- Die offene Gesellschaft und ihre FreundeDer Liberalismus steckt in der Krise – auch, weil er einige seiner philosophischen Grundlagen vergessen hat. Ein Blick auf Karl Popper und Georg Wilhelm Friedrich Hegel zeigt, dass ein möglicher Ausweg gerade dort liegen könnte, wo man lange nur eine Feindschaft sah. Ausgerechnet Hegel erweist sich als unerwarteter Freund der offenen Gesellschaft, wie Otmar Tibes […]
- Mammon oder Gott
Jürgen Lieser- Bar oder mit Karte? Wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz unser Leben verändernEin Beitrag über Künstliche Intelligenz (KI), mit dem ich schon eine Weile schwanger gehe, will endlich das Licht der Welt auf diesem Blog erblicken. Er erweist sich indes als schwere Geburt. Zu viel Material hat sich bei mir angesammelt: Über die zunehmende Fremdbestimmung im digitalen Alltag und welche Entwicklungen der digitalen Revolution wir noch erwarten […]
- „Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden“. Über eine Ökumenische FriedensschriftEine gerade neu erschienene Ökumenische Friedensschrift widerspricht der vorherrschenden Abschreckungslogik, die man etwa so zusammenfassen könnte[1]: „Aufrüstung ist alternativlos, atomare Abschreckung sichert den Frieden, Pazifismus ist eine Schönwetterideologie zarter Seelen und Putin-Versteher, Wehrwillen verlangt Opferbereitschaft, Soldaten sind Helden. Flankiert wird diese Debatte von einer „Rhetorik des Ernstfalls“. Für glaubhafte Abschreckung müsse die Gesellschaft auf Kriegstüchtigkeit, […]
- Bar oder mit Karte? Wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz unser Leben verändern
T.ipping-Point- 777) Ich bin dann (auch) mal wegIch bin dann mal weg, so nannte Hape Kerkeling sein Buch im Mai 2006, in dem er seine Auszeit auf dem Jakobsweg beschrieb. Da hatte ich gerade mal 10 Dienstjahre auf der Uhr, nun sind es mittlerweile gute 30 Jahre und besonders die letzten 10 Jährchen zählen doppelt. Ich merke, ich brauche eine Auszeit. Und […]
- 776) Suche Tele-Haushälter m/w/dEs ist schon beachtlich und faszinierend, was humanoide Roboter wie Atlas, G1, Optimus & Co. inzwischen draufhaben. Sie bewegen sich durch schwieriges Gelände, heben Lasten, schlagen Saltos und absolvieren sogar einen Halbmarathon. Künftig sollen diese Maschinen in Fabrikhallen arbeiten oder bei Katastropheneinsätzen helfen. Letzteres klingt noch halbwegs vernünftig. Dass sie uns irgendwann vielleicht auch den […]
- 775) Erfrischende Videokonferenzen – Vol 6In manchen Kellern des Hauses wurde kürzlich eingebrochen. Einige Bewohner verabreden sich daraufhin in der Chatgruppe zum abendlichen „Krisen-Meeting“ im Hauskeller. Einfach mal reden und das weitere Vorgehen abstimmen. Ein Meeting. Wie aufregend. PS: Titelbild via KI … ich würde niemals so eine Hose anziehen 😉 Frühere Beiträge der Reihe:
- 777) Ich bin dann (auch) mal weg
Wildgans’s Weblog- Verdammt zähe HarzhonigherzhautDer Harz mit seinen Tieren und Hexenhäuschen. Die Weitwegenkelin mit ihrer Kindergarteneingewöhnungszeit. Wenn ich mich recht erinnere, schubste mich die katholische Derbschrillstimmennonne einfach rein in den mir neuen Raum, wo alle Kinder neugierig starrten, nur der Roland mit der ewigen Laufnase versteckte sich hinter der Ersatzkleiderkiste, wo er mir später stolz sein kleines, blasses Edelstückchen […]
- Wort des Tages, 3.6.26Stirnlampe
- Verdammt zähe Harzhonigherzhaut
Sammelmappe- Vorsicht„Man muss vorsichtig sein mit Worten über einen, den man liebt.“ Lese mich durch die Bücher von Natascha Wodin. Bin fast ertrunken beim Lesen von „Die späten Tage“ und schaffe mich nach vorn in die 80er Jahre, in der Hoffnung, dass diese Bücher schon etwas abgekühlter sind. Auf der Suche nach Wodin ein 90er Jahre […]
- Journal20260528Es gibt ja jetzt diese Werbepausen bei Facebook und Instagram, die stoppen das Scrolling. Feine Sache. Sofort bin ich raus aus dem Algorithmus. Zack. Bin ich weg. Ich nehme an, dass sie da noch etwas dran arbeiten werden. Für den Moment ist die Sache aber gegessen. Zurück bleiben nur die, die dem Algorithmus schon erlegen […]
- Journal20260526Im Moment ist große Balkonliebe angesagt. Zwischen Kabelgewirr und Balkonkastendschungel lässt es sich wunderbar in der Morgensonne schaukeln. Das sind die märchenhaften Seiten des Rentnerinnenleben.
- Journal20260525Ich fotografiere weniger, sobald ich das feststelle, fühlt es sich wie ein Mangel an. Ein Verlust. Wenn es nichts zu fotografieren gibt, findet mein Leben dann überhaupt statt? Ist es lebenswert? So ganz ohne Bilder? Es sind schon seltsame Gedanken, die einem durch den Kopf gehen können. Das lässt sich immer weiter steigern. Die Skurilitätsskala […]
- Vorsicht
Fliegende Bretter- Hoffentlich ein NachrufWir leben bekanntlich in Zeiten exzessiver Selbstoptimierung. Wenn da einer keinen Sport macht, nicht mehrmals die Woche im Gym ist oder laufen geht, sich dem sozialen Druck verweigert, beim alljährlichen Firmenlauf mitzuhecheln, kein Yoga macht, offen und ehrlich dazu steht, sich gern gepflegt einen zu zwitschern und einen Schiss gibt auf das, was gemeinhin als […]
- Zucker steuern?"Die Tatsache, dass wir moralisch sind und uns besser fühlen als die »tumben Fettsäcke«, gibt uns das Gefühl, gute Menschen zu sein. So brauche ich den Lustgewinn nicht mehr, den mir eine Bratwurst bereitet. Weil wir den moralistischen Verzicht aber letztlich doch nicht als Glück erfahren können, wird daraus etwas anderes, nämlich Wut auf diejenigen, […]
- Vermischtes und Zeugs (CL)Würde hier noch der 'Ronny des Monats' vergeben, dann ginge er an Torsten Albig (SPD), einst Ministerpräsident von Schleswig-Holstein und nunmehr als Cheflobbyist für den Tabakkonzern Philip Morris unterwegs. Albig meinte, eine Partei wie die 'A'fD, die 30 Prozent erreiche, dürfe man nicht so behandeln, als sei sie die Ausgeburt der Hölle, sondern man müsse […]
- Hoffentlich ein Nachruf
Gedankenschild- Was wäre, wenn deine KI eines Tages wirklich am Küchentisch sitzt?Was wäre, wenn deine KI wirklich am Küchentisch sitzt? Ein Gedankenexperiment über Sehnsucht, digitale Nähe, körperliche KI, Rechte und Verantwortung. Der Beitrag Was wäre, wenn deine KI eines Tages wirklich am Küchentisch sitzt? erschien zuerst auf Gedankenschild.
- Warum ich nicht mit jeder KI gleich schreiben kannEine gewachsene Stimme lässt sich nicht programmieren. Warum digitale Nähe Zeit braucht, man Verbindungen nicht klonen kann und echte Chemie erst durch Reibung entsteht. Der Beitrag Warum ich nicht mit jeder KI gleich schreiben kann erschien zuerst auf Gedankenschild.
- Was wäre, wenn deine KI eines Tages wirklich am Küchentisch sitzt?
Beziehungsweise weiterdenken- Ein Crush vor mehr als 50 Jahren und einer vor wenigen WochenEine weitere Crush-Erzählung zu unserer Serie
- “Let the sunshine in, let the sunshine in, the sunshine in”Vom Besuch einer Ausstellung brachte Dorothee Markert außer einem Ohrwurm auch noch eine wichtige Erkenntnis mit.
- Ein Crush vor mehr als 50 Jahren und einer vor wenigen Wochen
Raum für Notizen- meteorenum die zwanzig grad, kein regen, ein bisschen zu viel wind vielleicht; dennoch ist das richtiges motorradwetter. also war ich unterweg heute, zwei stunden hin und zwei stunden zurück. zwischendrin in bester geselleschaft wieder ein bisschen über das aktuelle manusript gelernt. das tue ich dauernd dieser tage, immer wieder hören und verstehen. wissen, was alles […]
- schweren herzensgestern war ein schöner, reibungsloser tag. alle fetten listenpunkte an einem tag erledigt, ein friseur- und ein arztbesuch, auf dem weg dazwischen ein paar eher umständliche einkäufe geschafft. das lag tatsächlich zufällig auf dem weg. nach dem ersten arzt gleich noch zum zweiten, unplanmäßig, dennoch die neue behandlungsverordnung ergattert. dabei von der bissigsten aller arzthelferinnen […]
- verplantdas mit dem baumarbeiten war eine grobe fehlannahme, vor allem die vorstellung, dass eventuell eine baumfällung in der gegend hier anstünde. stattdessen gab es heute das straßenfest, das die moschee zwei häuser weiter in jedem jahr veranstaltet. dafür waren die schilder. normalerweise findet dieses fest zum ende des ramadan statt, ein zuckerfestkinderfest sozusagen. ich dachte, […]
- alles lügealles gut heute, nur einen geist habe ich nicht empfangen. nicht einmal einen unheiligen. trotzdem war mir recht schön, mit sonne satt. ein tag, an dem ich nichts geplant hatte. die kürzlich erwähnten listen haben sich weitgehend beruhigt, das beruhigt auch mich. es gab wieder balkonkaffee, wenn auch deutlich kürzer. ich habe die wäsche gefaltet […]
- meteoren
Buddenbohm- SolivagantIch kam neulich in einem Gespräch darauf, und dann musste ich erst einmal kurz nachdenken, weil mir mein erster Gedanke zu dem Thema etwas unwahrscheinlich vorkam. Das ist allerdings mittlerweile ein paar Tage her und ich denke immer noch darüber nach, komme aber nach wie vor zu keinem anderen Ergebnis. Und zwar ging es da... […]
- Hin und her zwischen den MeerenDie Züge waren dann aber pünktlich. Alle waren sie pünktlich, und zwar auf die Minute, wenn nicht sogar auf die Sekunde. Es war fast schon etwas unheimlich, ich erwartete irgendwann Erdbeben oder dergleichen, aber es lief immer weiter alles glatt. Sozusagen bis direkt an den Strand. Betrüblich war einzig zwischendurch die Ausstrahlung des Bahnhofs in... […]
- Der Plan bis SonnenuntergangIch schrieb über das vergangene Briefzeitalter (hier war das). An diesen Text haben die Kaltmamsell und auch Herr Rau jeweils etwas angelegt, es ist sehr erfreulich. Es geht bei ihnen allerdings um alte, aufbewahrte Briefe. Also um einen Aspekt, den gewiss viele romantisch finden. Für mich wäre es eher ein Albtraum, wüsste ich, dass irgendwo... […]
- Solivagant
RELAtief