{"id":833,"date":"2012-03-27T09:58:57","date_gmt":"2012-03-27T08:58:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=833"},"modified":"2012-03-27T10:03:26","modified_gmt":"2012-03-27T09:03:26","slug":"die-morgendliche-suche-nach-intensitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2012\/03\/27\/die-morgendliche-suche-nach-intensitaet\/","title":{"rendered":"Die morgendliche Suche nach Intensit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Liegt es daran, dass ich morgens nicht aufbreche, um einen Arbeitsplatz im Kreis von Kollegen aufzusuchen? Die mir dann erz\u00e4hlen k\u00f6nnten, was ihnen Wichtiges widerfahren ist, zuhause oder &#8222;im richtigen Leben&#8220;? <\/p>\n<p>Bewusst hab&#8216; ich mich nie danach gesehnt, ganz im Gegenteil: ich war und bin gl\u00fccklich dar\u00fcber, dass ich seit Mitte der 90ger von zuhause aus arbeiten kann. Dort, wo &#8222;Leben und Arbeiten&#8220; einander nicht krass getrennt gegen\u00fcber stehen, wie es f\u00fcr Angestellten-Jobs typisch ist.  Dass sich junge &#8222;kreative&#8220; freiwillig in eine neue Art Gro\u00dfraumb\u00fcro einmieten, um nicht allein zu sein, wundert mich eher, als dass ich sie beneide. Die Freiheit, mein Erwachen, Aufstehen, Arbeiten und Pausieren selbst zu w\u00e4hlen, m\u00f6chte ich nicht missen &#8211; und dass ich mich daf\u00fcr nicht umfangreich &#8222;zurecht machen&#8220; muss, sch\u00e4tze ich als Lebensqualit\u00e4t. <!--more--><\/p>\n<p>Trotzdem: dass ich morgens erstmal allerlei Nachrichten-Strecken sichte, den <a href=\"http:\/\/news.google.de\/news?pz=1&#038;ned=de&#038;hl=de&#038;hdlOnly=1\">Mainstream<\/a>, die <a href=\"http:\/\/www.rivva.de\/\">Blogosph\u00e4re<\/a>, die <a href=\"http:\/\/www.net-news-global.de\/\">&#8222;unabh\u00e4ngigen&#8220; Quellen<\/a>, sowie meine <a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/meine-blog-bibliothek\/\">Blogroll<\/a> und vielleicht dann noch <a href=\"https:\/\/plus.google.com\/115023284387629053061\/posts\">GooglePlus<\/a> &#8211; das ist wohl eine Art Ersatzhandlung. Statt realem menschlichen Kontakt will ich wenigstens wissen, was die Aufreger des Tages sind, bzw. ob ich etwas finde, dass \u00fcber das gew\u00f6hnliche Geschwurbel hinaus geht; etwas, das mich tiefer ber\u00fchrt und mir zeigt, dass es ein &#8222;wir&#8220; gibt, das gemeinsame Interessen hat. Bzw. viele &#8222;wirs&#8220;, aber immerhin&#8230;.<\/p>\n<p>Mir f\u00e4llt das jetzt auf, weil ich mich gefordert f\u00fchle, damit aufzuh\u00f6ren bzw. es auf ein Minimum einzuschrumpfen. Ich werde die Morgenstunden brauchen, um <a href=\"http:\/\/www.unverbissen-vegetarisch.de\/\">das Buch &#8222;unverbissen vegetarisch&#8220;<\/a> zu schreiben. Der Vertrag ist geschlossen, es kann also losgehen. Fr\u00fch aufstehen, schreiben, dann erst das Web sichten, danach die gew\u00f6hnlichen Arbeiten (die ich dank Vorschuss etwas herunter fahren kann) &#8211; und danach der Garten. Es bleibt jetzt ja wieder lange hell&#8230;<\/p>\n<p>So sieht jedenfalls mein Plan aus. Dass ich jetzt noch blogge, zeigt, dass der Transfer in die neue D\u00edsziplin nicht ganz einfach ist. Zum Gl\u00fcck ist es kein Mega-W\u00e4lzer, den ich da verfassen muss&#8230; :-)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liegt es daran, dass ich morgens nicht aufbreche, um einen Arbeitsplatz im Kreis von Kollegen aufzusuchen? Die mir dann erz\u00e4hlen k\u00f6nnten, was ihnen Wichtiges widerfahren ist, zuhause oder &#8222;im richtigen Leben&#8220;? Bewusst hab&#8216; ich mich nie danach gesehnt, ganz im Gegenteil: ich war und bin gl\u00fccklich dar\u00fcber, dass ich seit Mitte der 90ger von zuhause [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11],"tags":[],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/833"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=833"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/833\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}