{"id":772,"date":"2011-12-23T00:17:51","date_gmt":"2011-12-22T22:17:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=772"},"modified":"2012-01-03T14:10:58","modified_gmt":"2012-01-03T12:10:58","slug":"inspirationen-fuer-die-stillen-tage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2011\/12\/23\/inspirationen-fuer-die-stillen-tage\/","title":{"rendered":"Inspirationen f\u00fcr die stillen Tage"},"content":{"rendered":"<p>Es wird Zeit, die schnellebigen Themen der Oberfl\u00e4che hinter sich zu lassen. Egal, wie man zum &#8222;Fest der Feste&#8220; steht, es ist auf jeden Fall eine Zeit, in der sich &#8222;alle Welt&#8220; von der Alltagsgesch\u00e4ftigkeit zur\u00fcckzieht. \u00dcber den 23. hinaus erwartet niemand mehr, dass man noch weiter &#8222;funktioniert&#8220;, und wer nicht in famili\u00e4re Fest-Traditionen eingespannt ist, dem tut sich eine fast abenteuerliche L\u00fccke auf: Leere, Mu\u00dfe, keine Verpflichtungen &#8211; ein wundervoller Freiraum bis zum 2. Januar!<!--more--><\/p>\n<h2>Der hilfreiche Trojaner<\/h2>\n<p>Als wollte das Schicksal mich zus\u00e4tzlich darin unterst\u00fctzen, die t\u00e4glichen Routinen nicht einfach weiter zu f\u00fchren, wurde ich gestern Opfer einer Trojaner-Attacke. Zwar ist es mir gelungen, die sch\u00e4dlichen Prozesse, soweit sie f\u00fcr mich erkennbar waren, zu stoppen, doch bin ich definitiv nicht mehr Herrin meines Computers, solange ich nicht Windows neu installiere und alles von den Festplatten putze, woran sich der Trojaner klammern kann. <\/p>\n<p>Das steht also an &#8211; und so tauchte ich heute ein in die Tiefen meiner \u00fcber Jahre angesammelten Daten, um sie so zu reduzieren, zu sichern und zusammen zu schieben, dass sie auf einer meiner beiden Festplatten als blo\u00dfe &#8222;Datenplatte&#8220; den Transfer ins frische Windows schadlos mitmachen k\u00f6nnen. <\/p>\n<h2>Besitz ist Ballast &#8211; auch digital!<\/h2>\n<p>Was f\u00fcr ein Wust von Vergangenheit mir da begegnet! Und alles fragt: <em>willst du das denn &#8222;in alle Ewigkeit&#8220; speichern?<\/em> In manche Zweige meiner Verzeichnisse hab ich seit Jahren nicht geschaut. Ich schleppe da Daten aus 15 Internet-Jahren mit, um deren Nicht-Verlust ich mich immer mal wieder k\u00fcmmern muss &#8211; obwohl ich sie nie nie nie wieder brauchte!  Gegen engagierte Hobbyfotografen, Video- und Bildersammler bin ich zwar mengenm\u00e4\u00dfig ein Weisenkind:  inkl. des Mailprogramms schleppe ich &#8222;nur&#8220; 170 Gigabyte Daten mit durchs digitale Leben. Alte Texte, Mail-Dialoge, Materialien s\u00e4mtlicher je erschaffener Webseiten, jede Menge Garten- und andere Fotos, Rechnungen, Kontoausz\u00fcge, Beh\u00f6rden- und Verwaltungskram, Urlaubsbilder, Design-Experimente und vieles mehr &#8211; wie gut es doch tut, einiges davon auch mal zu l\u00f6schen!  Aber auch dem\u00fctigend, so vieles (noch?) NICHT l\u00f6schen zu wollen. <\/p>\n<p>Zwischendurch schau ich ins Web und besuche Blogs, die mir mit ihren aktuellen Beitr\u00e4gen die Umstimmung in die stillen Tage erleichtern. <\/p>\n<ul>\n<li>\n<strong>Thinkabout <\/strong>ist z.B. immer eine gute Adresse f\u00fcr tiefer sch\u00fcrfende Reflektionen. Im Beitrag <a href=\"http:\/\/thinkabout.ch\/article\/auch-jetzt-mal-einen-aerger-zulassen\">&#8222;Jetzt auch mal \u00c4rger zulassen&#8220;<\/a> thematisiert er die Harmonie-Sehnsucht, die an Weihnachten besonders gro\u00df ist und reflektiert den Umgang mit \u00c4RGER allgemein. Ich hatte dazu kommentiert, doch leider scheint der Kommentar ins Nirvana gegangen zu sein &#8211; Pech, aber vielleicht auch Anreiz f\u00fcr einen Diary-Artikel.  <\/li>\n<li>Nicht abhanden gekommen sind meine Kommentare auf der <strong>Hyperbaustelle<\/strong> zum <a href=\"http:\/\/www.hyperbaustelle.de\/u-blog\/2011\/12\/20\/zelebrales-theater\/\">&#8222;Zerebralen Theater&#8220;<\/a>.  Es geht um Neurophilosophie, um unsere Welterkenntnis als Ego-Tunnel, um die Sicht der Wissenschaft und ihre Beschr\u00e4nktheiten &#8211; immer mal wieder fasziniert mich diese uralte Suche nach der letzten, wirklich wahren Erkenntnis, doch mittlerweile scheint es mehr darum zu gehen, die daraus entstandenen Einseitigkeiten und Blindheiten ins Bewusstseit zu heben &#8211; und entsprechend zu handeln.<\/li>\n<li>\nAls letztes empfehle ich Euch <strong>Su Frankes<\/strong> besinnlichen Artikel <a href=\"http:\/\/yoga-blog.ch\/2011\/12\/20\/jahresende-kaffee-und-die-illusion-vom-fertigwerden\/\">&#8222;Jahresende, ein Kaffee und die Illusion vom Fertigwerden!&#8220;<\/a>  Ich finde, damit spricht sie einen wichtigen Punkt an: es geht nicht darum, &#8222;fertig zu werden&#8220;, sondern jede Aktivit\u00e4t so zu verrichten, als w\u00e4re sie das einzige, was uns das Leben noch zu bieten hat. Oder wie mein Yogalehrer sagte: &#8222;Ruh dich IN der \u00dcbung aus!&#8220;. <\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wird Zeit, die schnellebigen Themen der Oberfl\u00e4che hinter sich zu lassen. 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