{"id":652,"date":"2011-03-17T14:02:59","date_gmt":"2011-03-17T12:02:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=652"},"modified":"2011-05-04T12:36:29","modified_gmt":"2011-05-04T10:36:29","slug":"energie-sparen-und-oberarme-trainieren-die-handkaffeemuehle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2011\/03\/17\/energie-sparen-und-oberarme-trainieren-die-handkaffeemuehle\/","title":{"rendered":"Energie sparen und Oberarme trainieren: die Handkaffeem\u00fchle"},"content":{"rendered":"<p>Ingo <a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2011\/03\/16\/moratorium-beruhigungspille-und-entlarvung-vieler-luegen\/#comment-11759\">schrieb in den Kommentaren<\/a> zum letzten Artikel<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Es gibt auch &#8217;ne einfachere Variante:<br \/>\nK\u00fchlschrank still legen.<br \/>\nGeschirrsp\u00fcler, W\u00e4schetrockner, F\u00f6n, \u201cToaster\u201d und all die vielen Konsumdinger, die \u201cdas Leben leichter machen\u201d kritisch im eigenen Haushalt begutachten. Jedes Ger\u00e4t einen Tag lang mit einem Messger\u00e4t \u00fcberwachen, Verbrauch ermitteln und dann: still legen auf was man \u201cfreiwillig im Dienste des Weltfriedens\u201d verzichten (kann) will.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Das gibt mir die Gelegenheit, hier mal meine neueste Errungenschaft in dieser Hinsicht vorzustellen: <\/p>\n<h2>Die Handkaffeem\u00fchle.<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/handkaffeemuehle.jpg\" alt=\"\" title=\"Handkaffeem\u00fchle, Vorkriegsmodell\" width=\"450\" height=\"351\" class=\"mitte size-full wp-image-653\" srcset=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/handkaffeemuehle.jpg 450w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/handkaffeemuehle-300x234.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/p>\n<p>Das ist ein Vorkriegsmodell, das ich bei Ebay ersteigert habe. Sie erinnert mich an meine fr\u00fche Kindheit, auch meine Gro\u00dfmutter hatte so eine. Ich kann sie so einstellen, dass sie die f\u00fcr meine klassische italienische Espresso-Kanne (eine gro\u00dfe f\u00fcr 9 Tassen!) genau richtige Korngr\u00f6\u00dfe zustande bringt. Allerdings muss man daf\u00fcr mehrere Minuten kurbeln und die M\u00fchle dabei fest auf die Unterlage dr\u00fccken, was man in den Oberarmen durchaus sp\u00fcrt! Wahlweise kann man im Sitzen mahlen und sie zwischen die Schenkel klemmen &#8211; auch das sp\u00fcren etliche Muskeln recht deutlich als &#8222;Arbeit&#8220;. <!--more--><\/p>\n<p>Auf die Idee war ich gekommen, als das vorherige Elektro-Modell den Geist aufgab. \u00dcberall wird doch zu &#8222;mehr Bewegung im Alltag&#8220; geraten. Und es ist ja tats\u00e4chlich ein bisschen pervers, wenn ich einerseits zu Kieser gehe und dort auf \u00e4u\u00dferst elaborierten Ger\u00e4ten widerwillig schlaffe Muskeln trainiere, andrerseits aber jede kleine Anstrengung im t\u00e4glichen Leben vermeide!<\/p>\n<h2>Die M\u00fchen der Ebene<\/h2>\n<p>Es mag den Lesern total marginal vorkommen, zweimal am Tag ein paar Minuten Kaffee zu malen &#8211; aber schon DIESE KLEINIGKEIT kostet anf\u00e4nglich einige \u00dcberwindung. Erstmal freute ich mich nat\u00fcrlich \u00fcber das neue alte und wie ich finde h\u00fcbsche Ger\u00e4t. <em>(Man gucke sich nur mal die sorgf\u00e4ltig verzahnten Ecken an! Sowas gibts in der heutigen Welt der &#8222;Produkt-Optimierungen&#8220; nicht mehr!).<br \/>\n<\/em><br \/>\nAlsbald nervte es dann aber doch, mich auch nur wenige Minuten so einer k\u00f6rperlich-mechanischen Verrichtung zu widmen, wenn ich Kaffee haben wollte. So ein Tun unterscheidet sich doch sehr von den anstrengungslosen Mausklicks, mit denen ich &#8222;gef\u00fchlt&#8220; viel bewirken kann. (Dass dieses &#8222;Rumklicken&#8220; alles andere als unsch\u00e4dlich ist, hatte ich allerdings schon <a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/25_12_02.shtml#mausarm\">leidvoll erlebt.<\/a>). Ich dachte daran, mir wieder eine &#8222;Elektrische&#8220; zuzulegen, doch rettete mich meine Faulheit und Aufschieberitis in Sachen &#8222;Besorgungen machen&#8220; \u00fcber diese Anpassungsprobleme hinweg. <\/p>\n<h2>Selber Kaffee malen: Sparsam, sportlich, meditativ<\/h2>\n<p>Mittlerweile hab&#8216; ich mich dran gew\u00f6hnt, male routiniert und schnell die n\u00f6tige Menge, wechsle dabei auch mal die Halte- bzw. Kurbelhand, damit beide Oberarme was davon haben &#8211; und nutze ansonsten die kurze Zeit, um ein wenig den Kopf frei zu bekommen und &#8222;mich zu sammeln&#8220;.<\/p>\n<p>Kaffee selbst zu malen spart nebenbei gesagt auch wirklich jede Menge Geld. Ein Kilo Bohnen kostet unter 10 Euro, gemalener Kaffe ist deutlich teurer, gar nicht zu reden von so Sachen wie &#8222;Pads&#8220;, die f\u00fcr Kaffeemaschinen verwendet werden. Damit kostet der Espresso dann fast soviel wie im Restaurant!<\/p>\n<p>Der Energie- und Rohstoffspareffekt dieser Art der Kaffee-Zubereitung kann sich wie ich finde sehen lassen:<\/p>\n<ul>\n<li>keine dolle elektrische Espressomaschine gekauft, sondern eine schlichte Mocca-Kanne;<\/li>\n<li>keine elektrische M\u00fchle erworben, die Strom braucht und fr\u00fcher kaputt geht als eine mechanische;<\/li>\n<li>eine &#8222;Gebrauchte&#8220; erspart die Herstellung einer neuen M\u00fchle.<\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ingo schrieb in den Kommentaren zum letzten Artikel &#8222;Es gibt auch &#8217;ne einfachere Variante: K\u00fchlschrank still legen. Geschirrsp\u00fcler, W\u00e4schetrockner, F\u00f6n, \u201cToaster\u201d und all die vielen Konsumdinger, die \u201cdas Leben leichter machen\u201d kritisch im eigenen Haushalt begutachten. Jedes Ger\u00e4t einen Tag lang mit einem Messger\u00e4t \u00fcberwachen, Verbrauch ermitteln und dann: still legen auf was man \u201cfreiwillig [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[243,9],"tags":[],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/652"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=652"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/652\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}