{"id":56,"date":"2007-03-21T18:27:36","date_gmt":"2007-03-21T16:27:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2007\/03\/21\/mich-selbst-erkennen\/"},"modified":"2015-05-07T11:45:48","modified_gmt":"2015-05-07T10:45:48","slug":"mich-selbst-erkennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2007\/03\/21\/mich-selbst-erkennen\/","title":{"rendered":"Mich selbst erkennen"},"content":{"rendered":"<p>Endlich versteh&#8216; ich, was meinen Yogalehrer motivierte, uns \u00dcbende  wieder und wieder zu ermahnen, auf uns selbst zu schauen und nicht nach au\u00dfen, wenn wir etwas \u00fcber unser &#8222;Mensch sein&#8220; erfahren wollten.  Da ich l\u00e4nger schon nicht in Gefahr stand, zu glauben, man f\u00e4nde &#8222;sich selbst&#8220; in der Wissenschaft und Statistik, im Politischen, in einer Religion oder spirituellen Lehre, rannte er bei mir offene T\u00fcren ein. Auch meine Mitsch\u00fcler waren mehrheitlich durchaus selbstbeobachtungsf\u00e4hig und willig. Warum also immer wieder diese engagierten kleinen Reden?<\/p>\n<p>Ha, damals hatte ich ja noch keine Ahnung, wie weit das &#8222;von sich absehen&#8220; bei der Mehrheit meiner Mitmenschen reicht! Und auch selbst hatte ich noch weit mehr Konzepte im Kopf, \u00fcber die ich viel lieber diskutierte, als dass ich f\u00fcr die Details &#8222;meiner selbst&#8220; gro\u00dfes Interesse aufgebracht h\u00e4tte.  Zwar hatte ich im Zuge der Yoga-\u00dcbungen ausgiebig erfahren, wie Geist, K\u00f6rper und Gef\u00fchl ineinander verschr\u00e4nkt sind, hatte gelernt, mich zu <a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/entspann.htm\">entspannen<\/a> und mit Freude entdeckt, dass ein entspannter K\u00f6rper weder Furcht noch \u00c4rger kennt.  Doch wurde &#8222;ich selbst&#8220; mir auch weiterhin nur bei Gelegenheit eines Problems zum Thema, nicht einfach so.  Schlie\u00dflich hab&#8216; ich mich immer dabei, was sollte ich denn da suchen? Statt auf die damals so angesagte &#8222;Suche nach dem Selbst&#8220; zu gehen, suchte ich lieber das, was mir fehlte oder nicht gen\u00fcgte: den gro\u00dfen Anderen, das Gegen\u00fcber, mit dem ich mich verstehen k\u00f6nnte &#8211; &#8222;ich&#8220; war mir vergleichsweise uninteressant.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Der gro\u00dfe Andere<\/strong><\/p>\n<p>\u00d6fter schon hatte ich solche Gegen\u00fcber gefunden. Auch damals, in den Jahren der samstagmorgendlichen  Yogastunden, lebte ich mit einem &#8222;liebsten Anderen&#8220; zusammen. Mit ihm verstand ich mich wie nie zuvor mit einer anderen Person, und das schon seit etlichen Jahren. Im Reden \u00fcber Gott und die Welt aus allen denkbaren Blickwinkeln konnte er mir in jede Assoziation, in jede gew\u00fcnschte, mir spannend erscheinende Richtung folgen, mir aber auch voraus gehen in Bereiche, in die ich sonst nie im Leben &#8222;mal reingesp\u00fcrt&#8220; h\u00e4tte (z.B. Heideggers Denken, H\u00f6lderlins Gedichte, Schuberts Lieder). Und alles ohne Kontroverse, ohne \u00dcberzeugungsinteresse, sondern als gemeinsames Fragen, Betrachten, Abtasten m\u00f6glicher Sichtweisen und Bewertungen &#8211; wunderbar!<\/p>\n<p>Unser Verstehen war ein miteinander reden, mal Kaffee trinkend, mal spazieren gehend &#8211; zum Gl\u00fcck nicht mehr Alkohol-gest\u00fctzt wie zur Zeit, als wir uns kennenlernten. Die Welt und &#8222;uns selbst&#8220; bis in den hinterletzten Winkel besprechen, dialogisch das Dasein erkunden &#8211; auf unserem spezifischen Gipfel des &#8222;sich verstehens&#8220; hielten wir viele Jahre die Stellung. Dass wir kein erotisches Miteinander zustande brachten, erschien uns mehr als Auszeichnung unserer Beziehung denn als Defizit. Er hatte einfach das Pech einer pietistisch inspirierten Erziehung genossen, die ihm jegliche Lust zu etwas sehr Zwiesp\u00e4ltigem machte &#8211;  und ich brauchte zu jener Zeit eine Art Kloster, um mich vom intensiven und ausgesprochen k\u00e4mpferischen Beziehungsleben meiner jungen Erwachsenenjahre zu erholen. Mit einem Mann an meiner Seite, der nicht mein &#8222;Mann&#8220; war, hatte ich weitgehend Ruhe und konnte mich anderen Dingen widmen.<\/p>\n<p><strong>Das Verblassen der Konzepte<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber zw\u00f6lf Jahre vergingen so &#8222;im Gespr\u00e4ch&#8220; und w\u00e4hrend dieser Zeit verblasste sowohl f\u00fcr ihn als auch f\u00fcr mich der Reiz vieler Inhalte, die wir gerne thematisiert hatten. Philosophische Ansichten, spirituelle Lehren, psychologische Erkenntnisse und das je eigene Erleben &#8211; wir hatten uns ersch\u00f6pfend ausgetauscht, waren im Wesentlichen einig und \u00e4nderten lange schon nicht mehr alle Nase lang unser Weltbild. Was also noch reden?<\/p>\n<p>Ich merkte bald, dass sich das nicht nur ihm gegen\u00fcber so verhielt. Was sollte es mir noch geben, mich mit Anderen \u00fcber dieselben Themen wieder und wieder auszutauschen? Was bedeutete es denn schon &#8222;einer Meinung zu sein&#8220;?? Man trinkt Kaffee oder geht spazieren, hat das befriedigende Gef\u00fchl, sich zu verstehen, oder sp\u00fcrt den \u00c4rger, sich nicht verst\u00e4ndlich machen zu k\u00f6nnen  &#8211; und dann? Sind wir denn auf der Welt, um \u00fcber sie zu reden?<\/p>\n<p>So h\u00e4tte ich das zu jener Zeit nicht formuliert, doch war das der Grund, aus dem wir uns nach zw\u00f6lf Jahren trennten und in je eigene Wohnungen zogen.<\/p>\n<p>Reden und &#8222;sich verstehen&#8220; war also nicht genug. Gedankengeb\u00e4ude errichten oder abrei\u00dfen erf\u00fcllt auf Dauer nicht &#8211; was aber dann? Wenn ich nicht mehr unterwegs bin, um irgendwelche Vorstellungen vom &#8222;richtigen Leben&#8220; zu gewinnen oder zu verbreiten, was dann? Wenn es mich genauso langweilt, einer Meinung zu sein, wie es mich an\u00f6det, streiten zu sollen &#8211; was dann? Was will ich eigentlich vom Mitmenschen, wenn es nicht mehr darum geht, \u00fcber etwas einig zu sein oder zu werden?<\/p>\n<p><strong>Der Sehnsucht auf der Spur<\/strong><\/p>\n<p>Ich wusste es nicht und begann also, &#8222;mir selbst&#8220; Aufmerksamkeit zu schenken: Was will ich? Wonach sehne ich mich? Heraus ihr verr\u00fcckten Ideen, abseitigen Tr\u00e4ume, ihr politisch oder spirituell unkorrekten Strebungen! Ein roter Teppich dem Verdr\u00e4ngten, falls es noch irgendwo existiert &#8211; WAS will ich?  Es muss doch ein Leben neben dem &#8222;Diskurs&#8220; geben! Schokolade und langsam dicker werden kann es nicht sein, ebenso wenig ist &#8222;gesund leben&#8220; an sich schon erf\u00fcllend.<\/p>\n<p>Mein Blick richtete sich nun mit neuem Interesse nach innen. W\u00e4hrend ich weiter meinen Impulsen und Ideen folgte, beobachtete ich die Gef\u00fchle, Empfindungen und Gedanken auf der Suche nach dem, was mich eigentlich motiviert, befriedigt und gl\u00fccklich macht.  Seltsamerweise war das viel schwieriger als der vertraute Blick auf das, was \u00e4rgert, deprimiert oder \u00e4ngstigt. Wir sind offensichtlich als &#8222;Probleml\u00f6ser&#8220; optimiert, nicht als Genie\u00dfer. Das sogenannte &#8222;Negative&#8220; hatte ich allerdings auch fr\u00fcher schon angesehen, es analysiert, meist eine oder mehrere Ursachen erkannt, und &#8211; ausreichenden Leidensdruck vorausgesetzt &#8211; mich daran gemacht, etwas zu ver\u00e4ndern: zumeist die \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde, sp\u00e4ter dann auch &#8222;mich selbst&#8220;.  (Bem\u00fchte Umerziehungsversuche waren allerdings nie nachhaltig erfolgreich).<\/p>\n<p>Jetzt  aber war ich mal nicht am &#8222;Problem l\u00f6sen&#8220;, sondern wollte nur wissen, wonach es mich so &#8222;ganz von selbst&#8220; verlangt und warum. In dieser Beobachtung bemerkte ich nebenbei 10.000 Seltsamkeiten, psychische Altlasten,  Formungen, \u00dcberzeugungen, Widerst\u00e4nde, die mit dem Heute gar nichts mehr zu tun haben und dennoch weiter wirken &#8211;  und ich landete inmitten lauter Fragw\u00fcrdigkeiten! Begriffe, mit denen ich  alltagssprachlich korrekt umgehe, geben da keinen Halt, sie verdampfen im Nebel des Undefinierbaren. Vielleicht mangelt es mir ja an Verstandeskraft, doch angesichts diverser Paradoxe nehme ich eher an, dass die gewohnten Formen des Denkens hier ihre Grenzen erreichen. Was ist zum Beispiel der Unterschied zwischen &#8222;nicht wollen&#8220; und &#8222;nicht k\u00f6nnen&#8220;? Wenn ich etwas wirklich nicht will, dann bedeutet das doch auch, dass ich es nicht kann. Zu sagen: &#8222;ich k\u00f6nnte ja, wenn ich wollte&#8220;, hie\u00dfe, sich etwas vormachen. Und: Was ich tun soll, das bilde ich mir ein, entscheiden zu k\u00f6nnen &#8211; aber kann ich bestimmen, was ich wollen soll? Wenn nicht, WER bestimmt, was ich will?<\/p>\n<p><strong>Innen und au\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p>Solche und \u00e4hnliche Irritationen lasse ich jetzt mal einfach beiseite, den es ging mir um etwas anderes, durchaus beschreibbares: Zu beobachten, was ich f\u00fchle, denke und sp\u00fcre, der Blick auf die Ausl\u00f6ser, auf den Ablauf der Stimmungen, das Wechselspiel zwischen Reiz  und Reaktion, Impuls und Handlung, brachte schon bald eine drastische Verschiebung mit sich. Was ich fr\u00fcher der &#8222;Innenwelt&#8220; zugeordnet hatte, verlor diese Etikettierung. Ich konnte keinen grunds\u00e4tzlichen Unterschied mehr sehen zwischen dem Fallen einer Schneeflocke und meiner Reaktion, wenn mich jemand schubst.<\/p>\n<p>Je selbstverst\u00e4ndlicher ich nach innen schaute wie auf einen x-beliebigen Vorgang der Au\u00dfenwelt, desto deutlicher wurde mir, dass diese Trennung Innen\/Au\u00dfen nur eine sprachliche Konvention ist, kein wesentlicher Unterschied. Zwar kann das Innenleben sehr komplex aussehen, weil ganz verschiedene Wesensteile mit unterschiedlichen Motiven zusammen wirken, doch gibt&#8217;s ja auch in der Au\u00dfenwelt &#8222;komplizierte Systeme&#8220;, die man nicht ganz so einfach durchschaut. Fakt ist: da geschieht etwas, das ich beobachten kann, innen wie au\u00dfen &#8211; Leben ereignet sich. Inwieweit (und wie) ich das &#8222;mache&#8220; und WER da macht, ist weitgehend ungekl\u00e4rt. Daran mag sich mein Verstand die Z\u00e4hne ausbei\u00dfen, doch kann ich das Thema auch gut links liegen lassen: es ist schon spektakul\u00e4r genug, wenn man sich in vieler Hinsicht auf die Schliche kommt, z.B. die eigenen &#8222;Programme&#8220; erkennt, die ablaufen, ohne dass ich sie bewusst angesto\u00dfen h\u00e4tte.<\/p>\n<p><strong>Distanz und Gelassenheit<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiteres, gar nicht zu \u00fcbersch\u00e4tzendes Geschenk dieser Praxis ist die zunehmende Distanz zu dem, was die Beobachterin sieht. Es ist keine zwanghafte Distanz, denn ich kann &#8222;hinein switchen&#8220; ins Erleben, mich von der Identifikation mit dem Geschehen ergreifen lassen, und die Lust, aber auch den Schmerz erleben, den das mit sich bringt. Oder ich sammle mich mehr im Beobachten, dann bin ich allermeist in Ruhe und Gelassenheit gegen\u00fcber den Dingen, die da statt finden &#8211;  sogar gegen\u00fcber eigenen Erregungszust\u00e4nden. (Es reizt nat\u00fcrlich, zu testen, wie weit das klappt&#8230; aber das ist ein anderes Thema).<\/p>\n<p>Aus dieser, mir selbstverst\u00e4ndlich gewordenen Seinsweise heraus, rede ich auch gern mit den Mitmenschen: hey,  ich erlebe gerade dies und das &#8211; wie sieht denn das bei DIR aus??? Das ist f\u00fcr mich 10.000 mal interessanter als sich z.B. \u00fcber Weltgeschehen, Markt und Medien zu unterhalten und dabei lediglich abstrakte Konzepte zu diskutieren, meist ohne den geringsten Bezug zum eigenen F\u00fchlen oder ernst gemeintem Denken.<\/p>\n<p><strong>Blo\u00df nicht hinsehen!<\/strong><\/p>\n<p>Womit ich wieder bei meinem aktuellen Schreibimpuls ankomme:  das Erkennen, wie unwillig viele Menschen sind, in sich hinein zu schauen und einfach zu berichten, was sie da bemerken. Das Erschrecken, das ich empfinde, wenn ich z.B. jemanden erlebe, dem die Frage nach &#8222;ihm pers\u00f6nlich&#8220; schon ganz fremd ist. Der dann ausschlie\u00dflich von einem &#8222;man&#8220; spricht, jeweils mit Bezug zu irgendwelchen Gruppierungen, Weltanschauungen, Statistiken, wissenschaftlichen Wahrheiten, Moden und Medien-Hypes &#8211; mich gruselt!<\/p>\n<p>Und ich bemerke es immer \u00f6fter, in unterschiedlichen Formen. Nicht wenige f\u00fchlen sich angegriffen, wenn man sie nach der je ganz eigenen Sicht fragt (w\u00e4ren sie ehrlich, w\u00fcrde ja das gottgleiche Selbstbild schaden nehmen!). Andere zeigen sich ge\u00e4ngstigt, als h\u00e4tte das an-sich-denken etwas ernsthaft S\u00fcndhaftes.  Wieder andere meinen, Psyche und Geist sollte man den Experten \u00fcberlassen,  und einige verstehen die Frage gar nicht, weil sie auch im eigenen inneren Monolog nie bei sich sind, und diesen niemals stoppen. Was f\u00fcr ein Elend!<\/p>\n<p>Bald wird es niemanden mehr geben, der auch nur zugibt, dass er Durst hat, denke ich mir manchmal. Es k\u00f6nnte ja uncool wirken! (Und die sonst gern selbst wegzensierte Zynikerin schiebt nach: <em>Wer kennt denn noch Durst oder Hunger? Wir doch nicht&#8230;<\/em>).<\/p>\n<p>Es wundert nicht, dass ich viel lieber alleine bin, als mich mit Leuten zu treffen, um zu &#8222;smalltalken&#8220; oder kontrovers \u00fcber Gedankengeb\u00e4ude zu diskutieren. Je \u00e4lter ich werde, desto mehr erscheint mir das als verschwendete Zeit. Umso freudiger erlebe ich aber auch die Sternstunden, wenn es doch mal m\u00f6glich ist, auf dieser Ebene der Selbstbeobachtungen mit jemandem zu sprechen, der &#8211; warum auch immer &#8211; nicht an der Oberfl\u00e4che klebt.<\/p>\n<p>Dorthin ruft mich jetzt allerdings meine Arbeit: ich muss dringend noch ein paar Oberfl\u00e4chen (=Webseiten) gestalten, sonst schaff&#8216; ich meine ToDo-List nicht und der Himmel f\u00e4llt mir auf den Kopf!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich versteh&#8216; ich, was meinen Yogalehrer motivierte, uns \u00dcbende wieder und wieder zu ermahnen, auf uns selbst zu schauen und nicht nach au\u00dfen, wenn wir etwas \u00fcber unser &#8222;Mensch sein&#8220; erfahren wollten. 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