{"id":4394,"date":"2004-06-11T15:23:49","date_gmt":"2004-06-11T13:23:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=4394"},"modified":"2024-02-29T15:26:15","modified_gmt":"2024-02-29T14:26:15","slug":"fordern-ist-foerdern-dem-schmerz-begegnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2004\/06\/11\/fordern-ist-foerdern-dem-schmerz-begegnen\/","title":{"rendered":"Fordern ist F\u00f6rdern: Dem Schmerz begegnen"},"content":{"rendered":"<div id=\"maintext\">\n<p>Gestern bin ich also wieder losgelaufen. Zweiter Versuch, vom &#8222;z\u00fcgigen Gehen&#8220; \u00fcber korrektes Walken nun endlich mal ins Joggen zu kommen. Ich HASSE Joggen, immer schon. Nirgends schien mir der Spruch &#8222;Sport ist Mord&#8220; so gut zu passen wie zu den verzerrten Gesichtern der Leidenden, die mir auf meinen Spazierg\u00e4ngen in immer gr\u00f6\u00dferer Zahl begegnen. Warum tun sie sich das nur an? Selten nur sehe ich einen L\u00e4ufer, der harmonisch in der Bewegung aufgeht. Die meisten schleppen sich eher dahin, schwitzend und verbissen vor sich auf den Boden starrend &#8211; ein Elend!<\/p>\n<p>Dachte ich mir so, ganze Jahrzehnte lang. Doch genau wie der Feige sich abf\u00e4llig \u00fcber jegliches Hervortreten aus der Masse \u00e4u\u00dfert und mutige Taten zynisch bel\u00e4chelt, speiste sich meine Ablehnung aus eigenem Unverm\u00f6gen. Alle paar Jahre hatte ich es mal ausprobiert und immer war ich kl\u00e4glich gescheitert. Keine 300 Meter konnte ich laufen! Binnen k\u00fcrzester Zeit geriet ich v\u00f6llig au\u00dfer Atem, der ganze K\u00f6rper ein einziger Schmerz, das Herz raste und mit hochrotem Kopf gab ich entnervt auf. Brauchte dann zehn Minuten, um mich von diesem &#8222;Wahnsinn&#8220; wieder zu erholen. Ob mit zw\u00f6lf, zwanzig, drei\u00dfig oder vierzig Jahren: Joggen war und blieb mein sportlicher Mega-Flop, die beste Methode, mich als Totalversagerin zu erleben &#8211; und wer mag das schon?<\/p>\n<h2>Mal gucken&#8230;<\/h2>\n<p>Jetzt also, mit fast f\u00fcnfzig, ein neuer Versuch. Mittlerweile bin ich belehrt, dass Joggen f\u00fcr sportliche Anf\u00e4nger nicht das Richtige ist. Ein bisschen Fitness sollte schon sein, damit der Kraftaufwand, um die F\u00fc\u00dfe im Laufschritt vom Boden abzuheben, f\u00fcr kurze Zeit geleistet werden kann ohne in das verhasste Gef\u00fchl &#8222;gleich sterbe ich&#8220; zu verfallen. Das l\u00e4sst hoffen, denn mittlerweile bin ich fitter denn je. Die vielen Spazierg\u00e4nge, die sonnt\u00e4glichen Wanderungen und das in letzter Zeit wieder forcierte Training im Center sind nicht spurlos an mir vor\u00fcber gegangen. Locker steige ich mehrmals am Tag die drei Treppen zu meiner Wohnung hoch, ignoriere auch mal die U-Bahn und gehe zu Fu\u00df den Weg nach Kreuzberg: Bewegung f\u00fchlt sich gut an!<\/p>\n<p>Ein lieber Freund, der sichtlich nicht &#8222;gut zu Fu\u00df&#8220; ist und auch f\u00fcr kleine Strecken lieber ein Taxi ruft, gab mir den letzten Ansto\u00df, dem Joggen mal wieder eine Chance zu geben. Er l\u00e4uft seit Jahren t\u00e4glich eine halbe Stunde und schw\u00e4rmte mir vor, wie schnell sich sein Empfinden von &#8222;\u00e4tzend&#8220; zu &#8222;ekstatisch&#8220; gewandelt habe &#8211; ja, er w\u00e4re eine Zeit lang geradezu s\u00fcchtig danach gewesen! Da er immer kr\u00e4ftig, fr\u00f6hlich und voller Energie ist, wenn ich ihn treffe, kann ich ihm das glauben, auch ohne dass er meine Freude am &#8222;z\u00fcgigen Gehen&#8220; teilt.<\/p>\n<p>S\u00fcchtig auf Joggen? Das hab&#8216; ich schon \u00f6fter geh\u00f6rt, immer ein bisschen neidisch, denn selber neige ich zu deutlich weniger gesunden Suchtmitteln. Die H\u00fcrde vom Leiden zur Lust erschien jedoch un\u00fcberwindlich, bisher jedenfalls.<\/p>\n<p>Letzten Samstag lief ich dann los. Blo\u00df nicht nachdenken, einfach machen! Rechts raus aus der Haust\u00fcr, den Rudolfplatz entlang, vorbei am Tante-Emma-Laden bis zur n\u00e4chsten Kreuzung, wo ich schon gleich von der roten Ampel gestoppt wurde &#8211; BEVOR ich au\u00dfer Atem gekommen war! Also weiter. In langsamem Laufschritt schaffte ich es noch zwei H\u00e4userbl\u00f6cke weiter, dann begann das eklige Gef\u00fchl, nicht mehr genug Luft zu bekommen. Anstatt das auszuhalten bis an unertr\u00e4gliche Grenzen, verfiel ich ins Walken, erholte mich dabei ein wenig, bis ich mich wieder f\u00e4hig f\u00fchlte, erneut eine Strecke zu versuchen: vielleicht bis zur n\u00e4chsten Ampel da vorne???<\/p>\n<p>An diesem Tag lief ich so ohne Pause einmal rund um die Halbinsel Stralau. Meistens walkend, doch immer mal wieder eine kurze Strecke im Laufschritt. Mehrfach geriet ich ins Schwitzen, was sich sogar angenehm anf\u00fchlte &#8211; als Sauna-G\u00e4ngerin hab&#8216; ich nichts gegen Schwitzen, erlebe es nicht mehr als Anzeichen des nahenden Kreislaufkollapses, wie fr\u00fcher.<\/p>\n<p>Und dann das gro\u00dfe Wunder: die jeweils ersten Momente der &#8222;Laufphasen&#8220; empfand ich tats\u00e4chlich nicht mehr als extreme Anstrengung. Kurzzeitig f\u00fchlte es sich sogar richtig gut an! Doch schon gleich wurde es m\u00fchsamer, gerade noch ohne inneres Jammern und Schimpfen leistbar, solange ich mich weiterhin auf einen ruhigen Atem konzentrierte. <i>Komm, noch bis da vorne hin!<\/i> Auf den letzten paar Metern der insgesamt l\u00e4cherlich kurzen Strecke erreichte ich dann das Reich des Leidens, das mich bisher von allem derartigen Tun so erfolgreich abgeschreckt hatte. Die Beine wogen pl\u00f6tzlich f\u00fcnfmal soviel, wenn ich sie noch vom Boden abheben wollte, F\u00fc\u00dfe, Waden, Schenkel und Schienbeine schmerzten &#8211; und dieser (f\u00fcr sich allein betrachtet gar nicht so furchtbar schlimme) Schmerz breitete sich von innen her \u00fcber den ganzen K\u00f6rper aus &#8211; bis in die Arme, in den Kopf, ins Herz. Ich h\u00f6rte auf zu laufen, fiel schwer atmend zur\u00fcck ins Walken. Intuitiv merkte ich, dass es wichtig ist, nicht zu STOPPEN, wie ich es fr\u00fcher immer tat, wenn es unertr\u00e4glich wurde. Einfach weiter gehen, erleben, dass es geht, dass die Schmerzen gleich wieder verschwinden und ich es dann einfach noch mal versuchen kann.<\/p>\n<h2>Energie!<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-4395\" src=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/angler.jpg\" alt=\"Angler\" width=\"190\" height=\"198\" \/>Stralau ist eine wunderbare Lauflandschaft, grad mal zehn Minuten vom Rudolfplatz. Eine in die Spree hinein ragende Halbinsel fast ohne Autoverkehr. Interessante Fabrikruinen und architektonisch reizvolle Neubauten, Wanderwege am Wasser entlang, viel Gr\u00fcn, alte B\u00e4ume, bl\u00fchende G\u00e4rten und Wiesen, noch brachliegende, wild \u00fcberwucherte Grundst\u00fccke, die auf den Investor warten und ein idyllischer Friedhof. Zum Gl\u00fcck kein richtiger Park, denn der w\u00e4re in dieser zentralen Lage gleich \u00fcberlaufen und zu Tode genutzt, wie praktisch alle Parks inmitten von Berlin. Hier aber bin ich jedes Mal fast alleine, genie\u00dfe den frischen Duft, den Blick auf den Fluss, an dem hier und da ein paar Angler ihre Ruten ins Wasser h\u00e4ngen lassen. Was f\u00fcr eine Idylle!<\/p>\n<p>Nach einer guten Stunde war ich wieder zuhause, aufs Angenehmste ersch\u00f6pft. Ich sp\u00fcrte jede einzelne Faser meines K\u00f6rpers, ruhte mich im Liegen aus und fasste den Entschluss, das jetzt \u00f6fter zu machen. Sp\u00e4ter dann, im weiteren Verlauf des Samstags, f\u00fchlte ich mich noch einige Stunden wie auf Wolken, leichter als sonst, voller Energie und Kraft. Ich staunte, denn es unterschied sich deutlich vom &#8211; auch angenehmen &#8211; Empfinden nach einem &#8222;z\u00fcgigen Spaziergang&#8220;, war weit intensiver, lustvoller, deutlich l\u00e4nger anhaltend.<\/p>\n<h2>An die Grenzen gehen<\/h2>\n<p>Wie es so geht mit spontanen Beschl\u00fcssen, dauerte es dann doch ein paar Tage bis zum n\u00e4chsten Lauf. Gestern Mittag erst sah mich Stralau wieder. Erneut lief ich kurzzeitig in den Bereich des schier Unertr\u00e4glichen hinein &#8211; aber nur f\u00fcr ein paar Momente, so f\u00fcr ein kurzes Sightseeing: Was ist hier eigentlich los? Was IST das Unertr\u00e4gliche, mal genau hingesehen? Seltsamerweise erwies sich keine einzige K\u00f6rperempfindung, wenn ich sie isoliert betrachtete, als extrem schmerzhaft. Also ist es wohl die Psyche, die das Geschehen insgesamt von alters her derart negativ bewertet, dass aus lauter an sich ertr\u00e4glichen Einzelempfindungen ein kaum auszuhaltender Gesamteindruck entsteht.<\/p>\n<p>Es erinnerte mich an das, was ich neuerdings im Fitness-Center erlebe, seit ich auch dort an die Grenzen meiner Kraft gehe. Den letzten Satz an jedem Ger\u00e4t \u00fcbe ich jeweils mit einem Gewicht, das mir gerade noch sechs bis acht Wiederholungen erlaubt &#8211; und dann ist Schluss, nichts geht mehr! Auch da erreiche ich f\u00fcr ein paar Momente diesen Bereich des vermeintlich Unertr\u00e4glichen. Eine innere Stimme schreit dann alarmiert &#8222;sofort aufh\u00f6ren!&#8220; &#8211; aber wenn man genau hinguckt, was eigentlich das Schreckliche ist, findet sich nichts Konkretes. Der Muskel wei\u00df von ganz alleine, wann Schluss ist, und wenn ich die Bewegungen sorgf\u00e4ltig, ruhig und korrekt durchf\u00fchre, bis es nicht mehr geht, gibt es nichts zu f\u00fcrchten.<\/p>\n<p>Doch auch hier derselbe spektakul\u00e4re Unterschied wie beim Laufen im Vergleich zum Walken! Eine \u00dcbungsphase, in der ich diesen zun\u00e4chst be\u00e4ngstigenden &#8222;Schmerzbereich&#8220; betrete, hat g\u00e4nzlich andere Nachwirkungen als eine, in der ich nur mit locker handhabbaren Gewichten ein bisschen herumturne. Gleich danach sp\u00fcre ich das Blut in jede Muskelfaser einschie\u00dfen, ich atme besser, bin wunderbar entspannt und ein Gef\u00fchl der Euphorie breitet sich aus, das noch am n\u00e4chsten mit dem Empfinden nach einem Orgasmus vergleichbar ist.<\/p>\n<p>Und all das hab ich ein halbes Jahrhundert gemieden als drohe die Pest! Schon zu Zeiten meiner Kinderbande war ich die Kleinste, J\u00fcngste und Schw\u00e4chste, konnte k\u00f6rperlich mit den Anderen nicht mithalten und wurde daf\u00fcr geh\u00e4nselt und gedem\u00fctigt. In der Schule ging es dann genauso weiter. Mich w\u00e4hlte man als eine der letzten aus, wenn Mannschaften aufgestellt wurden, und manchmal zog ich es vor, absichtlich hinzufallen und mir das Knie aufzusch\u00fcrfen, anstatt dieses ganze Herumgehetze weiter zu ertragen.<br \/>\nSchwimmen hatte mir anfangs noch gefallen, mein Vater nahm mich immer Samstags mit ins Hallenbad. Die ersten paar Male war es ein wunderbares Abenteuer &#8211; bis er mich seinen Kollegen &#8222;vorf\u00fchren&#8220; wollte, zeigen, was seine Tochter alles schon kann. Auf einmal MUSSTE ich vom Ein-Meter-Brett springen &#8211; oder vom Rand des Beckens einen Kopfsprung wagen, zu dem er mich zwang, indem er mir die Beine nach hinten wegzog. Prompt landete ich mit einem schmerzhaften Bauchplatscher auf der harten Wasseroberfl\u00e4che und hatte fortan auch vom Schwimmen die Nase voll. Wie bl\u00f6de Eltern doch sein k\u00f6nnen &#8211; und wie idiotisch ein Turnunterricht, der allein auf Wettbewerb setzt!<\/p>\n<h2>Wachsen oder verk\u00fcmmern<\/h2>\n<p>Als ich dann gestern unter einem riesigen alten Weidenbaum eine Pause einlegte, ging mir all das durch den Kopf. Vielleicht, weil auch die kleinen grauen Zellen au\u00dfergew\u00f6hnlich gut durchblutet waren, erlebte ich eine ganze Reihe kleiner Erleuchtungen. Nicht nur im Sport hatte ich mein Leben lang das &#8222;Reich des Schmerzes&#8220; gemieden, sondern eigentlich auf jedem Gebiet: Solange ich nicht von au\u00dfen zu neuen, vielleicht anstrengenden oder sonstwie unangenehm wirkenden Aktivit\u00e4ten motiviert werde, ziehe ich das bequeme &#8222;Weiter so!&#8220; vor. Bewege mich auf ausgetretenen Pfaden, gehe der Angst und dem Unbekannten lieber aus dem Weg. Eine Herausforderung einfach annehmen, weil sie da ist, w\u00e4re mir nie in den Sinn gekommen! Allenfalls Zwang, Ehrgeiz, oder das Ziel, durch Anstrengung und Wagnis einem gr\u00f6\u00dferen \u00dcbel auszuweichen, konnte mich in Bewegung versetzen. Mutig etwas tun, wovor sich Andere scheuen &#8211; ich hab&#8216; es allermeist nicht um meiner selbst willen getan, sondern immer, um dadurch meinen Status zu heben, um in einer Gruppe etwas zu gelten, um zu gefallen. Augen zu und durch &#8211; aber niemals: <i>Augen auf und vorsichtig mitten hinein! Mal sehen, was da ist&#8230;<\/i><\/p>\n<p>Auf einmal ist mir klar, wie man im schlechten Sinne altert. Im Lauf des Lebens w\u00e4chst die Klugheit und Weltgewandtheit: man lernt, die eigenen F\u00e4higkeiten \u00f6konomisch einzusetzen und mit ganz gut ertr\u00e4glichem Einsatz ein halbwegs gem\u00fctliches Leben zu fristen. Wo man als junger Mensch noch 1000 \u00c4ngste sp\u00fcrt und sich \u00fcberwinden muss, um zu wachsen, um einen eigenen Platz in der Welt zu finden, herrscht bald schon unaufgeregte Routine. Alles im gr\u00fcnen Bereich, den Spruch h\u00f6r ich zur Zeit oft.<\/p>\n<p>Aber das Leben ist dynamisch: wo kein Mehr-wollen und Neues-Wagen mehr geschieht, wo keine Bereitschaft mehr besteht, der Angst und dem Schmerz zu begegnen, beginnt ein subtiler Schrumpfungsprozess. Ein guter Musiker, der nicht st\u00e4ndig \u00fcbt, verliert schon binnen weniger Tage einen Teil seiner F\u00e4higkeiten. Das ist nicht &#8222;nat\u00fcrliches Altern&#8220;, sondern faules, freiwilliges Verk\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Deshalb sehen die Alten in den noch naturn\u00e4heren Kulturen oft so viel besser aus, sind beweglich und fr\u00f6hlich, arbeiten noch auf den Feldern mit und haben auch etwas zu sagen. Sie k\u00f6nnen sich den Herausforderungen der t\u00e4glichen M\u00fchsal nicht entziehen, sich k\u00f6rperlich und psychisch fr\u00fchzeitig auf B\u00fcrostuhl und B\u00e4derliege absetzen, um chronische Krankheiten und miese Launen zu entwickeln. So bleiben sie in \u00dcbung, bleiben auch als Alte in vieler Hinsicht jung.<\/p>\n<p>Wir haben es &#8222;besser&#8220;. Auch ich w\u00fcnsche mich nicht zur\u00fcck ins vorindustrielle Zeitalter, bewahre &#8211; es ist gut, dass wir mehr denn je die Wahl haben, ob und in welcher Richtung wir uns anstrengen: beim Joggen, am Trainingsger\u00e4t, beim Yoga, Wandern oder Bergsteigen. Auf der k\u00f6rperlichen Ebene ist es jedenfalls am einfachsten, den Zusammenhang zwischen Anstrengung, Angst und Schmerz einerseits, Entspannung, Wohlbefinden und Lust andrerseits zu erleben.<\/p>\n<p>Komisch, dass ich solange brauchte, um es zu bemerken. Und vielleicht daraus zu lernen.<\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern bin ich also wieder losgelaufen. Zweiter Versuch, vom &#8222;z\u00fcgigen Gehen&#8220; \u00fcber korrektes Walken nun endlich mal ins Joggen zu kommen. Ich HASSE Joggen, immer schon. Nirgends schien mir der Spruch &#8222;Sport ist Mord&#8220; so gut zu passen wie zu den verzerrten Gesichtern der Leidenden, die mir auf meinen Spazierg\u00e4ngen in immer gr\u00f6\u00dferer Zahl begegnen. 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