{"id":426,"date":"2010-01-07T12:07:25","date_gmt":"2010-01-07T10:07:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=426"},"modified":"2010-01-07T13:14:16","modified_gmt":"2010-01-07T11:14:16","slug":"zwischen-winterschlaf-und-aufbruchsstimmung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2010\/01\/07\/zwischen-winterschlaf-und-aufbruchsstimmung\/","title":{"rendered":"Zwischen Winterschlaf und Aufbruchsstimmung"},"content":{"rendered":"<p>Nach all den Jahresendfesten hat diese Zeit anfang Januar einen ganz eigent\u00fcmlichen Charakter. Als kollektives Thema steht allenfalls noch das Bem\u00fchen im Raum, die mittels forcierter Schlemmereien zugewachsenen Pfunde wieder loszuwerden. Ansonsten muss es jetzt einfach wieder los gehen, das &#8222;ganz normale Leben und Arbeiten&#8220;, auch wenn da drau\u00dfen ein Winter daher frostet, wie wir ihn lange nicht hatten. <\/p>\n<p>Selber schwanke ich zwischen Winterschlaf und Aufbruchstimmung, leider noch mit Betonung auf ersterem. Die K\u00e4lte hat etwas L\u00e4hmendes, auch wenn man gesch\u00fctzt im Warmen sitzt. Zu einer kleinen Ver\u00e4nderung meiner Bloglandschaft hab&#8216; ich mich immerhin schon entschlossen: Das <a href=\"http:\/\/www.modersohn-magazin.de\" title=\"Modersohn-Magazin - ein Blog aus Berlin-Friedrichshain\">Modersohn-Magazin<\/a> wird sich wieder auf meinen Stadtteil Friedrichshain konzentrieren und verst\u00e4rkt \u00fcber Lokales berichten. Und dazu gibts auch einen Twitter-Account (<a href=\"http:\/\/twitter.com\/MoMagBerlin\">MoMagBerlin<\/a>), in dem FHainer News die Hauptrolle spielen &#8211; mal sehen, wie weit ich ins &#8222;Lokale&#8220; noch einsteige. <!--more--><\/p>\n<h2>Neue Vorhaben und Projekte?<\/h2>\n<p>Vielleicht wundern sich einige, warum der <a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2009\/09\/19\/ergebnisse-der-blog-umfrage\/\">Diskussion \u00fcber neue Projekte<\/a> im letzten Herbst noch keine Taten gefolgt sind. Anders als fr\u00fcher fange ich nicht mehr einfach mal was Neues an, wenn ich Lust darauf habe, sondern warte ab, bis ich wei\u00df, ob sich die Motivation h\u00e4lt und was genau es eigentlich sein soll. Ich hatte damals nach &#8222;gew\u00fcnschten Themen&#8220; gefragt, jedoch im Lauf der Diskussion gemerkt, dass es mir pers\u00f6nlich AUCH um etwas Anderes geht: ich will gar kein &#8222;n\u00e4chstes Blog&#8220;, sondern es verlangt mich ab und an danach, themenzentrierte MEDIEN zu gestalten in Bereichen, die mich interessieren.  Also nicht dieses Bloggen nach Bockprinzip, heute dies, morgen das, an der pers\u00f6nlichen Meinung entlang geschrieben, sondern wirklich &#8218;rein in die Tiefe eines Themas  &#8211; und das auf Dauer und mit einem hohem Grad an &#8222;N\u00fctzlichkeit&#8220; f\u00fcr die Leser. <\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist das nicht neu, denn ich hab&#8216; schon lange vor den Zeiten des Internets Magazine und Zeitungen gestaltet: mal ein Stadtteilmagazin im Berliner Chamissokiez, dann ein Kreuzberger Anzeigenblatt mit engagiertem Lokalteil, sowie allerlei Ein-Thema-Ver\u00f6ffentlichungen wie etwa zum Treibhauseffekt im Rahmen eines einschl\u00e4gigen Projektleiterjobs. <\/p>\n<p>Erst seit ich das Netz entdeckte (1995), schreibe und webbe ich vollst\u00e4ndig aus pers\u00f6nlicher Sicht zu allen Themen, die mir grade einfallen. Das hatte ich nun aber schon 15 Jahre und irgendwie befriedigt es mich nicht mehr so &#8211; insbesondere in einem Umfeld, dass themenzentrierten Publikationen deutlich den Vorzug vor &#8222;Gemischtwarenl\u00e4den&#8220; gibt. <\/p>\n<p>Das Diary wird aber auf jeden Fall bleiben. Da \u00fcberlege ich mir allenfalls ein neues Design, das anstatt einer Spalte evtl. zwei bis drei Artikel aus verschiedenen Rubriken auf der Startseite beginnen l\u00e4sst. Und ich werde nach und nach die Jahre, die noch <a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/03_01_03.shtml\">in alter Technik<\/a> vorliegen, in die WordPress-Struktur \u00fcbernehmen. Zwischen den Jahren hab&#8216; ich das Jahr 2005 \u00fcbertragen, doch 1999 bis 2004 werden noch einige Arbeit machen!<\/p>\n<h2>Ein Lese-Tipp: Thinkabout<\/h2>\n<p>Ein Tipp noch f\u00fcr alle, die gerne &#8222;Zeitgeist diskutieren&#8220;: <strong>Thinkabout<\/strong> stellt die Frage <a href=\"http:\/\/thinkabout.ch\/article\/sind-wir-im-system-vorgesehen-und-wie\">&#8222;Sind wir im System vorgesehen?&#8220;<\/a> und reflektiert nochmal die kollektiven Gef\u00fchlswallungen rund um den Enke-Selbstmord. Mich hat das zu langen Kommentaren inspieriert, die sich gegen eine allzu depressive Sicht der Dinge wenden.<\/p>\n<p>Ich bin gespannt auf 2010! Es gibt da diesen alten Film mit dem Untertitel &#8222;das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen&#8220;. Vielleicht stimmt das ja, wenn man es auf die sozialen Medien bezieht, die mehr und mehr zur pers\u00f6nliche Infrastruktur individueller Lebensbew\u00e4ltigung werden &#8211; und nicht mehr nur bei ein paar &#8222;Netzaffinen&#8220;!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach all den Jahresendfesten hat diese Zeit anfang Januar einen ganz eigent\u00fcmlichen Charakter. Als kollektives Thema steht allenfalls noch das Bem\u00fchen im Raum, die mittels forcierter Schlemmereien zugewachsenen Pfunde wieder loszuwerden. 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