{"id":419,"date":"2005-10-17T19:43:20","date_gmt":"2005-10-17T17:43:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=419"},"modified":"2009-12-28T14:11:04","modified_gmt":"2009-12-28T12:11:04","slug":"von-der-macht-der-worte-und-der-kraft-des-schweigens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2005\/10\/17\/von-der-macht-der-worte-und-der-kraft-des-schweigens\/","title":{"rendered":"Von der Macht der Worte und der Kraft des Schweigens"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8222;Vogelgrippe-Alarm: T\u00fcrkei-Urlauber bleiben gelassen&#8220;<\/strong> &#8211; der Beitrag des RBB, der mit diesen zwischen Fakt und Vorwurf oszillierenden Worten anmoderiert wird, zeigt Reisende, die auf  die besorgten Fragen der Reporter befremdet reagieren: Ja, man habe davon geh\u00f6rt, nein, Auswirkungen habe es nicht gegeben, ja, man habe im Urlaub ungest\u00f6rt H\u00e4hnchen essen k\u00f6nnen, nein, niemand habe auf dem Flughafen nach mitgef\u00fchrtem Gefl\u00fcgel gefragt.<\/p>\n<p>So einfach ist das. Ein paar Fragen mit durchaus erwartbaren Antworten (wer f\u00fchrt schon tote H\u00fchner im Reisegep\u00e4ck mit?) und schon steht der &#8222;Vorwurf an die Verantwortlichen&#8220; im Raum, sich nicht konsequent um die Gefahrenabwehr zu k\u00fcmmern.  Damit kann nun weiter journalistisch gearbeitet werden: Man rufe morgens um 7 ein paar Politiker an und befrage sie zu den noch immer nicht eingeleiteten Schutzma\u00dfnahmen &#8211; und schon gibt&#8217;s neues Material, &#8222;Fakten&#8220; sind geschaffen, zu denen sich andere Politiker wenig sp\u00e4ter werden verhalten m\u00fcssen. Das Karussell aus Nachfrage, Antwort, Nachricht, Stellungnahme, Kommentar, Brennpunkt, neue Nachfrage beschleunigt sich, die Woge hysterisierender Meldungen schwillt an und verbreitet alarmierte Erregungszust\u00e4nde, steigert Quote und Auflage. Im Sog<br \/>\ndes medialen Katastrophenvakuums zwischen Neuwahl und Erdbeben bot sich die Exhumierung des Vogelgrippen-Themas geradezu an &#8211; ich hatte mich schon besorgt gefragt, was wohl aus ihr geworden ist! <\/p>\n<h2>Wirklichkeit erschaffen<\/h2>\n<p>Immer wieder staune ich, wie aus ein paar Worten Wirklichkeit entsteht: Vor der Elephantenrunde am Wahlabend h\u00e4tte niemand aus dem Ergebnis heraus gelesen, dass Angela Merkels Aussichten auf die Kanzlerschaft in Frage st\u00fcnden. Auch knappe Mehrheiten sind und bleiben Mehrheiten &#8211; sollte man meinen. Dass sich auch anders denken l\u00e4sst, lernte die verdutzte TV-Nation erst aus Schr\u00f6ders &#8222;Machtworten&#8220;, mit denen er sich unerwartet als Sieger inszenierte und ihr den F\u00fchrungsanspruch absprach, als handle es sich um realit\u00e4tsferne Tr\u00e4umereien (&#8222;Man muss doch die Kirche im Dorf lassen!&#8220;). Genauere Pr\u00fcfung der Sachlage ergab, dass Schr\u00f6der tats\u00e4chlich Chancen h\u00e4tte,  im dritten Wahlgang gegen Merkel anzutreten und &#8211; mit einigen Stimmen aus der Linkspartei &#8211; auch zu gewinnen. Diese &#8222;m\u00f6gliche Realit\u00e4t&#8220; hatte niemand in Betracht gezogen, bis Schr\u00f6der sie ins Bewusstsein hob: eine M\u00f6glichkeit, die zwar den parlamentarischen Gepflogenheiten  widerspricht, gleichwohl aber gesetzeskonform w\u00e4re.  Wie wirkungsm\u00e4chtig bereits eine solche &#8222;m\u00f6gliche Wirklichkeit&#8220; sein kann, wissen wir heute besser als in den Tagen nach der Wahl: ohne jene markigen Worte h\u00e4tte die SPD eine schlechtere Verhandlungsposition, sie h\u00e4tte weniger Ministerien und weit geringere Chancen, ihre Politik in der gro\u00dfen Koalition umzusetzen. Macht neigt eben zum Wachstum, wenn man sie wortstark behauptet. <\/p>\n<p>Dass es so einfach und oft so erfolgreich ist, mit blo\u00dfen Behauptungen Realit\u00e4ten zu erschaffen, liegt daran, dass in einer x-beliebigen Situation nur das gewiss ist, was die sinnliche Erfahrung den Anwesenden jeweils vermittelt:  dass da dr\u00fcben ein Tisch steht, dass es Tag und noch nicht Nacht ist, darauf kann man sich (meistens jedenfalls) problemlos einigen. Alles andere aber, Zukunft, Vergangenheit und s\u00e4mtliche Zusammenh\u00e4nge, die zur gerade erlebten Situation f\u00fchren oder aus ihr folgen m\u00f6gen, sind Vorstellungen, Erinnerungen und Hoffnungen in den K\u00f6pfen der Beteiligten. Die gemeinsame Wirklichkeit entsteht aus der Schnittmenge zwischen diesen Vorstellungen: wenn die Mehrheit einer Gruppe \u00fcberzeugt ist, dass die Mondlandung niemals stattgefunden hat, dann ist das f\u00fcr die Beteiligten die wahre Wirklichkeit &#8211; und alle, die anderes behaupten, sind blo\u00df arme Opfer einer von finsteren M\u00e4chten gesteuerten Medienkampagne.<\/p>\n<h2>Deine Wirklichkeit &#8211; meine Wirklichkeit<\/h2>\n<p>Was tun, wenn da ein Mensch vor mir sitzt, der in einen &#8222;Privatglauben&#8220; verstrickt und damit sichtlich ungl\u00fccklich ist?? Fr\u00fcher hab&#8216; ich mich dann schwer engagiert, ich versuchte alles, ihm die d\u00fcsteren Weltsichten argumentativ auszureden, in der naiven Meinung, es werde ihm sofort besser gehen, wenn er von seinem Glauben ablie\u00dfe. Statt dessen ging es MIR schlechter, ich rieb mich in sinnlosen Streitereien mehr oder weniger auf, ich sp\u00fcrte,  wie sich der Andere mit aller Macht an seine ver-r\u00fcckte Sicht der Dinge klammerte, die ihn doch &#8211; aus meiner Sicht &#8211; nur ungl\u00fccklich machte. Es gelang in keinem Fall, ihn aus dem tiefen Brunnen zu ziehen, im Gegenteil, er zog mich mit hinein. &#8222;Worte der Vernunft&#8220; richten nichts aus, wenn es gar nicht um Welt- und Selbsterkenntnis geht, sondern um die Stabilisierung eines Weltbilds, das derjenige offenbar n\u00f6tig hat, um nicht noch Schlimmeres glauben zu m\u00fcssen. <\/p>\n<p>Wer zum Beispiel der festen Meinung ist, von unbestimmten Feinden verfolgt und in den eigenen Lebens\u00e4u\u00dferungen behindert zu werden, mag unter diesem Glauben leiden, doch kann dieses Leiden immer noch &#8222;angenehmer&#8220; sein als die Einsicht, f\u00fcrs eigene Ungl\u00fcck selbst verantwortlich zu sein. Ebenso &#8222;n\u00fctzlich&#8220; sind einfache Weltbilder, von Jehovas Zeugen bis hin zu den wildesten Verschw\u00f6rungstheorien: wer sie glaubt, wei\u00df immer, wo der Feind steht und muss die Komplexit\u00e4t und Unberechenbarkeit der Wirklichkeit nicht ertragen. ANGST ist der tiefere Grund f\u00fcr die mentale Verstrickung und gegen Angst kommt Vernunft nur sehr selten an, das erlebe ich an meiner eigenen &#8222;Angst vorm Fliegen&#8220;. <\/p>\n<h2>Hier und jetzt spielt die Musik<\/h2>\n<p>Das Mittel der Wahl, mit solchen Menschen umzugehen, ist nicht das Argument, der Versuch, das Gegenteil des ungl\u00fcckbringenden Glaubens zu beweisen. Ich musste erst zigmal scheitern, bevor es mir in Situationen absoluter Gespr\u00e4chsm\u00fcdigkeit (&#8222;dann leck mich doch&#8230;!&#8220;) unverhofft gelang, vom verbissenen Streit um die &#8222;wahre Wirklichkeit&#8220; in eine gelassene, liebevolle Stimmung zu kommen. Das geschieht, wenn ich bei MIR bleibe und nicht versuche, den Anderen zu bekehren: Gut, du meinst, die Welt sei schlecht &#8211; aber was machen wir JETZT? Das Wetter ist super, wie w\u00e4r&#8217;s mit einem Spaziergang?<\/p>\n<p>Hier und jetzt ist die wirklichste Wirklichkeit. Das Leiden ist allermeist nur Vorstellung, Bewertung, Voraus- und Nach-denken. Wenn ich mich selber darauf besinne und jeden Anspruch aufgebe, besser zu wissen als mein Gegen\u00fcber, was der Fall ist, dann kann ich das Terrain des Denkens und Gr\u00fcbelns verlassen und zum gemeinsamen Erleben \u00fcbergehen &#8211; ein Feld, auf dem es fast unm\u00f6glich ist, in miesen Stimmungen zu verharren.<\/p>\n<p>\u00dcber die Macht der Worte wollte ich schreiben, doch Worte alleine sind leere Zeichenketten, die nur auf dem Hintergrund von Stimmungen, \u00c4ngsten, W\u00fcnschen und Bed\u00fcrfnissen ihre Kraft und Bedeutung entfalten. Manchmal ignoriere ich die Botschaften der Medien f\u00fcr ein paar Tage oder Wochen, dann setzt eine regelrechte &#8222;Entw\u00f6hnung&#8220; ein, die den Wirkungsgrad der beil\u00e4ufig aufgenommenen Zeitungsschlagzeilen drastisch herab setzt. Die Welt wird nicht schon dadurch besser, dass ich an jedem der unz\u00e4hligen \u00dcbel inneren Anteil nehme. Im Gegenteil, sie kann sich leicht noch ein wenig verschlechtern, wenn ich st\u00e4ndig emp\u00f6rt, w\u00fctend, besorgt, ge\u00e4ngstigt und verzweifelt bin und ganz vergesse, dass ich zuallererst mein Hier &amp; Jetzt verantworte: mein K\u00f6rper, meine sinnliche Erfahrung, meine Stimmung, meine Art und Weise, Eindr\u00fccke zu verarbeiten und zum Ausdruck zu bringen: vermehre oder vermindere ich damit das allgemeine Ungl\u00fcck? Jeder Mensch ist ein Katalysator und hat die Macht, Stimmungen in diese oder jene Richtung zu verst\u00e4rken. Worte sind das Mittel dazu, doch die grunds\u00e4tzliche Entscheidung, ob man positiv oder negativ verst\u00e4rkend wirkt, f\u00e4llt in einem Raum vor allen Worten und bleibt oft unbewusst.<\/p>\n<p>Bewusst da sein &#8211; geht das ohne Worte, ohne Gedanken??? Im Augenblick intensiver Wahrnehmung denke ich nicht, sondern gehe im Erleben auf. Kaum taucht ein bewertender Gedanke auf, ist das Erleben bereits wieder vorbei: es gibt wieder die Denkende und das Objekt der Betrachtung. Der Verstand ist unf\u00e4hig, ins Paradies einzugehen, und deshalb verzichte ich &#8211; so beobachte ich immer wieder &#8211; auf das Erleben zugunsten des Denkens. Diese Reaktion kennen viele, etwa im Gef\u00fchl, etwas Sch\u00f6nes TEILEN  zu wollen: erlebt man es alleine, erscheint es unvollkommen, bzw. die Vollkommenheit erweckt den heftigen Drang, es jemandem zeigen zu wollen. Ich sehe das als \u00dcberlebensstrategie des Verstandes: Dr\u00fcber reden l\u00e4sst ihm Raum, blo\u00dfes Erleben macht ihn entbehrlich. Und solange ich mich haupts\u00e4chlich mit diesem &#8222;Ich denke&#8220; identifiziere, bleibe ich ausgeschlossen aus allen Paradiesen des Erlebens, treibe mich missmutig und verlangend vor den Pforten herum, nicht realisierend, dass ich mir nur selber im Wege stehe, weil ich das Denken nicht mal f\u00fcr Momente loslassen will.<\/p>\n<h2>Vom Schweigen<\/h2>\n<p>Eine Betrachtung \u00fcber die Macht der Worte, Gedanken und \u00dcberzeugungen w\u00e4re unvollst\u00e4ndig ohne einen Blick auf das Schweigen. &#8222;Wissen, wollen, wagen, schweigen&#8220; ist eine alte Weisheit abendl\u00e4ndischer Magie-Tradition. Da ich ziemlich gerne rede hab&#8216; ich lange nicht verstanden, um was es in dem Satz geht: Worte und Gedanken verbrauchen Energie &#8211; nicht nur die physikalische Energie, die man in den Aktivit\u00e4ten des Gehirns messen kann, sondern vor allem psychische Energie. Wenn ich eine gute Idee habe, eine Eingebung oder Intuition, die mittels weiterer Gedankenspiele zum PLAN f\u00fcr ein Handeln reift, dann tue ich gut daran, das nicht gleich auszuposaunen. Denn die Begeisterung, die mich zum Handeln treibt, k\u00f6nnte nicht besser vernichtet werden als durch aufgeregte Mitteilungen: &#8222;Hey, stell dir vor, was mir grade eingefallen ist! Ich k\u00f6nnte doch&#8230;.&#8220; &#8211; meist entspinnt sich dann ein engagiertes Gespr\u00e4ch \u00fcber mein Vorhaben, an dessen Ende mir die Lust aufs Verwirklichen vergangen ist. Und nicht etwa deshalb, weil der Andere quasi automatisch den Advocatus Diaboli spielt und meine Pl\u00e4nen kritisch hinterfragt, sondern weil die Entwicklung und Mitteilung der &#8222;Geistgestalt&#8220; des Vorhabens bereits dieselben Gef\u00fchle erzeugt, die ich mittels der Realisierung erleben w\u00fcrde. Das REICHT mir dann oft schon: die Idee ist vorgetragen, der Plan in Worte gefasst, ich habe Best\u00e4tigung und Anerkennung erfahren &#8211; warum nun noch die M\u00fchen der Ebene auf mich nehmen? WAS k\u00f6nnte jetzt noch zur Verwirklichung motivieren? Irgendwie ist &#8222;die Luft raus&#8220;,  das Vorhaben schafft es vielleicht noch auf die ToDo-List, wo schon die anderen &#8222;gespr\u00e4chsweise verbrauchten&#8220; Ideen  schlummern und irgendwann ausgesondert werden. <\/p>\n<p>Nicht zu sprechen, etwas erst mal f\u00fcr sich behalten, ist f\u00fcr sehr kommunikative, mitteilungsfreudige Menschen eine schwierige \u00dcbung. Umso spektakul\u00e4rer sind die Ergebnisse, denn das Selbstgef\u00fchl verwandelt sich im Schweigen: Man sp\u00fcrt, wie die Idee gleich einem Samen zu keimen beginnt, man traut sich erste Schritte, ohne irgend eine Best\u00e4tigung von irgendwem zu brauchen &#8211; ein innerer Vorgang, bei dem man zusehen kann, wie Kraft entsteht und gr\u00f6\u00dfer wird, Kraft, von der die Macht der Worte zehrt, die ansonsten als blo\u00dfes Geplapper zu Nichts zerrinnen.<\/p>\n<p style=\"border: 1px solid gray; padding: 8px; font-size: 11px; margin-top: 30px; line-height: 16px;\">Dieser Artikel wurde gef\u00f6rdert von <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"grafics\/goto.gif\" alt=\"Zitate online\" border=\"0\" height=\"10\" width=\"10\"> <a href=\"http:\/\/www.zitate-online.de\/\" target=\"new\"><strong>zitate-online.de.<\/strong><\/a> 1000 Dank! Ich habe die mir so geschenkte &#8222;Schreibzeit&#8220; sehr genossen!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Vogelgrippe-Alarm: T\u00fcrkei-Urlauber bleiben gelassen&#8220; &#8211; der Beitrag des RBB, der mit diesen zwischen Fakt und Vorwurf oszillierenden Worten anmoderiert wird, zeigt Reisende, die auf die besorgten Fragen der Reporter befremdet reagieren: Ja, man habe davon geh\u00f6rt, nein, Auswirkungen habe es nicht gegeben, ja, man habe im Urlaub ungest\u00f6rt H\u00e4hnchen essen k\u00f6nnen, nein, niemand habe auf [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11],"tags":[209,211,210],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/419"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=419"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/419\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=419"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=419"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=419"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}