{"id":4038,"date":"1999-07-06T13:10:42","date_gmt":"1999-07-06T11:10:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=4038"},"modified":"2023-12-03T13:13:39","modified_gmt":"2023-12-03T12:13:39","slug":"noch-7-tage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/1999\/07\/06\/noch-7-tage\/","title":{"rendered":"Noch 7 Tage"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;bis zum Umzug. Sonntag sind wir nach Gottesgabe aufgebrochen und erst gestern abend zur\u00fcckgekommen. Zwei hei\u00dfe Tage mit den ersten und wichtigsten Einrichtungsarbeiten, einige Lampen und der Herd funktionieren jetzt. Die Sp\u00fcle, die aus einer anderen Wohnung stammt, machte noch gewisse Probleme &#8211; aber ich glaube nicht, da\u00df die f\u00fcr ein Webdiary interessant genug sind.<!--more--><\/p>\n<p>Wir sind es ruhig angegangen, sind lange Zeiten auf der Wiese gelegen, ein wenig durchs Dorf geschlendert, mal in einen Nachbarort gefahren. Die Hitze wurde gemildert durch die armdicken Au\u00dfenw\u00e4nde des Schlosses, die ein angenehm k\u00fchles Raumklima erzeugen. <\/p>\n<p>Mir fehlen derzeit noch die Worte, um angemessen zu beschreiben, was f\u00fcr einen Eindruck dieses Land, dieses Umgeben-Sein von Pflanzen, Tieren, Elementen auf mich macht. Es ist wie ein ungeheures Gl\u00fcck, von dem man noch nicht wei\u00df, ob man es verdient und was daraus werden wird. Beim abendlichen &#8222;Wiedereinschleusen&#8220; in den Moloch Berlin, auf den Stadtautobahnen, im Stau und in den diversen aufeinanderfolgenden Tunneln, wo der Motorenl\u00e4rm zu lautem R\u00f6ren anschwillt, empfand ich die Stadt st\u00e4rker denn je als Gef\u00e4ngnis: Wer verl\u00e4\u00dft sie schon f\u00fcr einen kleinen Ausflug, wenn es so schwer ist, wieder hineinzukommen? Ein- bis eineinhalb Stunden dauert es vom &#8222;Rand&#8220; bis zum Zentrum, drei Stunden nervigste Autofahrerei, der Mindestpreis f\u00fcr jeden Kurztrip nach drau\u00dfen, jede kleine Flucht. <\/p>\n<p>Das ist nun bald zu Ende: am Mittwoch, den 14.Juli, wird unser Umzug stattfinden. Ich werde als erstes den PC ans ISDN-K\u00e4stchen andocken, das Telefon einstecken und mal eine halbe Stunde testen, ob es sich arbeitet wie bisher. Das Ausr\u00e4umen und Einrichten wird kein allzugro\u00dfer Aufwand sein, ich besitze nicht viel Gegenst\u00e4ndliches und habe noch einiges \u00dcberfl\u00fcssige entsorgt. Andrerseits mu\u00df ich diese Woche noch dies und jenes einkaufen, besser hier, denn in Schwerin und Umgebung mu\u00df ich die Einkaufslage erst erforschen. Hinzu kommt die vielf\u00e4ltige Verstrickung mit der verwalteten Welt, alle Ummeldungen, Adress\u00e4nderungen &#8211; es ist eine beeindruckend lange Liste abzuarbeiten.<\/p>\n<p>Seit Sonntag fr\u00fch hab&#8216; ich keine Mail mehr abgerufen. Alle, mit denen ich arbeite, wissen Bescheid, da\u00df umzugsbedingt leichte Ausf\u00e4lle der kontinuierlichen Kommunikation zu erwarten sind. Ich nehme mir vor, jetzt immer sehr fr\u00fch zu beginnen, vormittags am PC zu arbeiten und nachmittags dann das Organisatorische, das &#8222;Real Life&#8220; zu bew\u00e4ltigen, das &#8222;ganz reale Leben&#8220;, da\u00df in Zukunft einen sehr viel gr\u00f6\u00dferen Stellenwert haben wird, als in meiner bisherigen st\u00e4dtischen Sitz-Existenz. Ich freu mich drauf.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;bis zum Umzug. Sonntag sind wir nach Gottesgabe aufgebrochen und erst gestern abend zur\u00fcckgekommen. 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