{"id":3609,"date":"2022-12-10T15:27:38","date_gmt":"2022-12-10T14:27:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=3609"},"modified":"2022-12-20T22:35:16","modified_gmt":"2022-12-20T21:35:16","slug":"was-mach-ich-mit-dem-smartphone-und-ihr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2022\/12\/10\/was-mach-ich-mit-dem-smartphone-und-ihr\/","title":{"rendered":"Was mach&#8216; ich mit dem Smartphone? <br>[Und Ihr?]"},"content":{"rendered":"<p>Wie nennt Ihr das Ding, das die meisten von uns mit sich herum tragen: Handy oder Smartphone? Jenny hat k\u00fcrzlich in den Kommentaren J\u00f6rg Schieb lobend erw\u00e4hnt, der zwischen Handy und Smartphone noch einen Unterschied macht. F\u00fcr mich sind das alles Handys: die alten nur zum Telefonieren und die neueren Generationen, mit denen man wesentlich mehr anfangen kann. Jenny schrieb dann weiter:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Ich bin mit Nokia-Ger\u00e4ten aufgewachsen. Smartphones empfinde ich als nicht langlebig und robust genug. Und \u201eSmart\u201c als Marketing-Buzzword suggeriert Menschen mit Englischkenntnissen, dass es eine schlaue Idee sei, allem einen Internetanschluss zu verpassen.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dieser beeindruckende Purismus inspiriert mich, einfach mal meine eigene Smartphone-Nutzung zu verbloggen. Vorab mal <strong>meine Handy-Historie<\/strong>, die Ihr aber auch <a href=\"#nutzungen\">(\u00fcberspringen)<\/a> k\u00f6nnt!<\/p>\n<p>Ein Nokia-Knochen war auch mein erstes Handy. Ich bekam es 1999 als Geburtstagsgeschenk und hatte eigentlich keine Verwendung daf\u00fcr. Damals lebte ich zwei Jahre auf dem Land, weil ich unbedingt mal raus aus Berlin wollte. Im Dorf nahe Schwerin, in dem ich gelandet war, sa\u00df ich ebenso vor dem heimischen PC wie zuvor, aber immerhin mit Ausblick und Auslauf ins Gr\u00fcne.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/landschaft-mecklenburg-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-3413\" src=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/landschaft-mecklenburg-1-500x182.jpg\" alt=\"In Gottesgabe, Gutshaus und Ausblick\" width=\"500\" height=\"182\" srcset=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/landschaft-mecklenburg-1-500x182.jpg 500w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/landschaft-mecklenburg-1-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/landschaft-mecklenburg-1-768x280.jpg 768w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/landschaft-mecklenburg-1-1536x560.jpg 1536w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/landschaft-mecklenburg-1.jpg 1595w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\nWeil ich mich nicht viel weiter als bis zum n\u00e4chsten Supermarkt bewegte und alle Ausfl\u00fcge mit meinem Lebensgef\u00e4hrten unternahm, d\u00fcmpelte das Handy in der Schublade. Meist war der Akku leer, doch wenn ich ihn mal auflud, dauerte es immerhin recht lange bis zum Ende!<\/p>\n<p>Der Einstieg ins Smartphonzeitalter passierte dann eher beil\u00e4ufig, ich glaube es war ein ACER (Android 2.3), das mir ein Freund gezeigt hatte. Immerhin jetzt mit &#8222;richtigem&#8220; Bildschirm und allerlei Apps. Noch immer wusste ich nicht, wozu man all das Zeug brauchen sollte und sp\u00f6ttelte gerne \u00fcber die Heavy User, die &#8222;f\u00fcr alles eine App&#8220; am Start hatten.<\/p>\n<p>Das Verst\u00e4ndnis kam erst nach und nach, jeweils mit einem Schub im Urlaub. Aber so richtig nutze ich das Smartphone erst seit dem Sony Z3 und dem jetzigen: Ein Huawai P20pro, das letzte Modell, das nicht unter die US-Sanktionen gefallen ist und noch alle Google-Dienste mitmacht.<\/p>\n<h2 id=\"nutzungen\">Wof\u00fcr ich das Smartphone nutze<\/h2>\n<p>Das Smartphone, das ich meistens Handy nenne, ist f\u00fcr mich mittlerweile der Mini-Computer, den ich f\u00fcr vieles nutze, was keinen gro\u00dfen Bildschirm braucht, sowie f\u00fcr vieles, was NEBEN der PC-Nutzung stattfindet.<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Telefonfunktion:<\/strong> Am allerwenigsten brauche ich das Ding zum Telefonieren. Ich maile lieber, schicke SMS oder kommuniziere \u00fcber DM auf Twitter. Im Lauf der Jahre ist es etwas mehr geworden, so f\u00fcr kurze Abstimmungen mit dem Liebsten mit Inhalten wie: Bringst du bitte H-Milch mit? Was war es f\u00fcr ein altes Handy, das ich dir mal \u00fcberlassen habe?<\/li>\n<li><strong>SMS:<\/strong>\u00a0 F\u00fcr kurze Abstimmungen, Versp\u00e4tungsmeldungen vor Besuchen, zunehmend f\u00fcr die immer h\u00e4ufiger verlangte &#8222;2-Wege-Identifizierung&#8220; beim Einloggen (Bank, Google, Lieferando etc.)<\/li>\n<li><strong>Banking-App:<\/strong> Auch f\u00fcr 2-Wege-Authentifizierung, f\u00fcrs Best\u00e4tigen von \u00dcberweisungen etc.<\/li>\n<li><strong>Google fragen:\u00a0<\/strong> Oft ergeben sich in Gespr\u00e4chen reine Wissensfragen, z.B. im Garten, ob diese oder jene Pflanze eigentlich ged\u00fcngt werden will und wie oft. Aller erdenklichen Fragen hab&#8216; ich bei solchen Gelegenheiten schon gestellt, quer durch Wirtschaft, Politik, Geschichte, Wissenschaft, aktuelle Ereignisse und und und.<\/li>\n<li><strong>News \/ Twittern \/ Blogs lesen:<\/strong>\u00a0 unterwegs in der U-Bahn, im Wartezimmer beim Arzt (wie angenehm, dort nicht mehr auf veraltete oder sowieso unterirdische Print-Magazine angewiesen zu sein!)<\/li>\n<li><strong>Fotografieren:\u00a0<\/strong> Die f\u00fcr ein Smartphone gro\u00dfartige DigiCam war der Grund, warum ich das Sony-Handy gegen das Huawei getauscht habe. Ich fotografiere haupts\u00e4chlich im Garten und im Urlaub, aber auch auf <a href=\"https:\/\/www.modersohn-magazin.de\/2022\/04\/27\/ausstellung-i-see-you-auf-dem-teufelsberg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">anderen Wegen<\/a> lernte ich es zu sch\u00e4tzen, die Cam &#8222;sowieso dabei&#8220; zu haben und nicht das halbe Kilo BridgeCam mitschleppen zu m\u00fcssen. F\u00fcrs Web reicht die Qualit\u00e4t der Bilder und mehr brauche ich eigentlich nicht.<a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/badewanne.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-3611\" src=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/badewanne-650x438.jpg\" alt=\"alte Badewanne, bemalt\" width=\"650\" height=\"438\" srcset=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/badewanne-650x438.jpg 650w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/badewanne-300x202.jpg 300w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/badewanne-768x518.jpg 768w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/badewanne.jpg 1316w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/li>\n<li><strong>Pflanzen bestimmen<\/strong>:\u00a0 Mit der PlantNet-App kann ich im Garten oder beim Spaziergang eine unbekannte Pflanze ablichten und erfahre sofort, was es f\u00fcr ein Gew\u00e4chs ist &#8211; ganz toll!<\/li>\n<li><strong>Google-Map\/Router:<\/strong>\u00a0 Vor allem im Urlaub wichtig, auch um sich gelegentlich f\u00fchren zu lassen. Anders als in gedruckten Pl\u00e4nen findet man auch Restaurants, Sehensw\u00fcrdigkeiten und vieles mehr. (Google hat mich schon interessante Abenteuer in wirklich sehr abseitigen, wilden Gegenden Italiens erleben lassen!)<\/li>\n<li><strong>Booking.com:<\/strong> Im Urlaub von Unterkunft zu Unterkunft &#8211; zur Kommunikation mit den Gastgebern\/FeWo-Vermietern.<\/li>\n<li><strong>DLF-Audiothek:<\/strong>\u00a0 Derzeit ist das meine morgens-noch-im-Bett-News-App. Manchmal lass ich den DLF auch weiter laufen, wenn ich schon am PC sitze und arbeite.<\/li>\n<li><strong>H\u00f6rb\u00fccher:<\/strong>\u00a0 Mit der Audible-App h\u00f6re ich gelegentlich Sachb\u00fccher und neuerdings die tollen Achtsam-Morden-Krimis (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZaV8ov3uag0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">H\u00f6rprobe<\/a>). Nicht morgens, sondern abends vor dem Einschlafen. Hat eine praktische Schlaffunktion, mit der man das Beenden der App voreinstellen kann. Als ich noch im Fitness-Center war, hab ich kurzzeitig das <a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2019\/11\/30\/entdeckt-mit-kopfhoerern-sporteln\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sporteln mit Musik<\/a> entdeckt &#8211; bevor das zur Praxis wurde, kam Corona. F\u00fcr Spazierg\u00e4nge wg. Gesundheit (nicht jetzt bei dem Wetter!) plane ich, die immer gleiche Strecke k\u00fcnftig mit H\u00f6rbuch weniger gelangweilt zu \u00fcberstehen.<\/li>\n<li><strong>Wecker:<\/strong> ist f\u00fcr die ganze Woche voreingestellt, oft dr\u00fccke ich noch &#8222;weiter schlummern&#8220;.<\/li>\n<li><strong>Timer:<\/strong> Brauche ich h\u00e4ufig in der K\u00fcche. Habe auch eine analoge Eieruhr, die ich zus\u00e4tzlich nutze.<\/li>\n<li><strong>QR-Scanner:<\/strong> Eher selten, aber gelegentlich lese ich diese QR-Codes aus, um zu einer erweiterten Info zu kommen.<\/li>\n<li><strong>Kinokarten:<\/strong> Ja, hab ich schon mitgemacht, aber sicherheitshalber hatte ich doch einen Ausdruck dabei! :-)<\/li>\n<li><strong>Mailen:<\/strong>\u00a0 F\u00fcr Zeiten der Abwesenheit von zuhause hab ich mir Apps f\u00fcr meine Mail-Accounts eingerichtet. Allerdings betreibe ich dann kein \u00fcbliches Mailen, ich bin wirklich ABWESEND. Es ist mehr f\u00fcr Notf\u00e4lle gedacht, einem Sicherheitsbed\u00fcrfnis geschuldet.<\/li>\n<li><strong>Tracking:<\/strong> Ich lasse mich von Google tracken und kann dann den Monatsbericht sehen: Viel Bewegung ist da nicht! Ich lasse das stattfinden, weil wenigstens irgendwer wissen soll, wo ich zuletzt war, sollte ich wider erwarten abhanden kommen. Damit das nicht nur eine Software ist, teile ich den Standortverlauf mit dem Liebsten.<\/li>\n<li><strong>Vorbei: Corona-Warn-App, Cov-Pass-App, Luca-App:<\/strong>\u00a0 Letztere hab ich nie gebraucht, die erste hat mich paarmal gewarnt, die Pass-App hatte ich f\u00fcr den Urlaub drauf, sicherheitshalber.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Tja, ist ja doch mittlerweile eine ganze Menge, was ich so mit dem Smartphone mache! Es wird auch deutlich, dass mein Sicherheits- und Kontrollbed\u00fcrfnis mit dem Alter gewachsen ist. Die h\u00e4ufig gesehene Nutzung &#8222;Musik h\u00f6ren&#8220; oder Telefonieren beim Gehen ist dagegen nicht so meins. Vielleicht wird&#8217;s was mit den H\u00f6rb\u00fcchern bei Spazierg\u00e4ngen, mal sehen, was der Fr\u00fchling bringt.<\/p>\n<p>Um zum Schluss Jenny zu antworten:\u00a0 Es ist bei vielen Dingen sicher KEINE GUTE IDEE, ihnen einen Internet-Anschluss zu verschaffen. Beim Handy, das dadurch zum Smartphone wurde, ist es aber wirklich gro\u00dfartig und erweitert den Handlungsspielraum erheblich!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie nennt Ihr das Ding, das die meisten von uns mit sich herum tragen: Handy oder Smartphone? Jenny hat k\u00fcrzlich in den Kommentaren J\u00f6rg Schieb lobend erw\u00e4hnt, der zwischen Handy und Smartphone noch einen Unterschied macht. 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