{"id":3225,"date":"2001-04-24T16:07:32","date_gmt":"2001-04-24T14:07:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=3225"},"modified":"2021-01-18T16:22:40","modified_gmt":"2021-01-18T15:22:40","slug":"ein-ganz-normaler-morgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2001\/04\/24\/ein-ganz-normaler-morgen\/","title":{"rendered":"Ein ganz normaler Morgen"},"content":{"rendered":"<p><em>Dieser Beitrag entstand auf Einladung und ist auch im <a href=\"http:\/\/netzliteratur.blogspot.com\/2001_04_22_archive.html\">Netzliteratur-Blog<\/a> erschienen.<\/em><\/p>\n<p>Der erste Mailabruf gilt meiner &#8222;pers\u00f6nlichen Box&#8220; &#8211; naja, pers\u00f6nlich stimmt zwar, gleichzeitig ist klinger@snafu.de aber auch meine \u00e4lteste und bekannteste Adresse. Trotzdem ist das Verh\u00e4ltnis Mail zu SPAM immer noch ertr\u00e4glich, so ungef\u00e4hr 9:1, und das nach f\u00fcnf Jahren. Was mal wieder best\u00e4tigt, dass Paranoia keine zu erw\u00e4gende Geisteshaltung ist&#8230;<!--more--><\/p>\n<p>Heut schreibt mir also einer von den DREIZEHN (=Print-Autoren), dass ein soeben gepostetes Bild im Forum-der-13 zwar von ihm selber gesehen werden k\u00f6nne, von seiner Freundin an deren PC aber nicht. Oh, welches Elend schon am fr\u00fchen Morgen, da muss man gar nicht erst in die Zeitungen gucken!<\/p>\n<p>Ich eile ins Forum und teste: Netscape 4.7 zeigt das Bild korrekt an, MSIE nicht. Die Datei heisst ja auch \u00c4pfel.jpg, mit unerlaubtem deutschen Umlaut, das vermag der MSIE nicht korrekt anzufordern. Ich speichere also die Datei, benenne sie um, lade sie auf den Server, lade den Datenbank-Client von meiner Festplatte, um die Bildquellenangabe im Text zu \u00e4ndern, stell&#8216; die Netzverbindung her, versuche es zumindest. Doch weiter gehts mit dem morgendlichen Elend: der Client l\u00e4dt nicht, l\u00e4dt viel zu lange, st\u00fcrzt dann ab &#8211; oh, und als es dann doch endlich mal funktioniert, setzt der Java-Editor leider meine Zeichen nicht wie \u00fcblich links neben den Cursor, sondern ein Zeichen weiter links, also aufsvorletzte! Das ist verdammt gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig&#8230;<\/p>\n<p>&#8222;Ein Java-Bug&#8220;, sagt Danny, der Programmierer von Is-Fun, den ich immer wieder gern lobend erw\u00e4hne, weil er z.B. so schnell antwortet. &#8222;Muss man mal &#8217;ne neue Version austesten&#8220;. Wow, das Marktgeschehen in der IT-Branche macht doch immer wieder staunen! Und ich dachte, einen Editor programmieren sei eine immer gleiche Aufgabe aus der Software-Steinzeit, zigmal beispielhaft gel\u00f6st. Immerhin kommt das Bild jetzt, ich kann endlich weiter Mails lesen.<\/p>\n<p>Ein Gru\u00df von Ralph, ich soll mal auf KriT den Eintrag Voll auf Scheibe lesen: Oh je, ein WebZine meldet einen meiner ersten NetHype-Artikel von 1996 als Neuigkeit &#8211; so ist das nunmal in den Dr\u00e4hten, als Printartikel w\u00e4r das schon lange verfault und niemand k\u00e4me auf so eine verr\u00fcckte Idee.<\/p>\n<p>Als dritte &#8222;ernsthafte Mail&#8220; kommt die Einladung zum Netlit-Blogger, zum zweiten Mal schon. Naja, wenn&#8217;s der Oliver eilig hat, dann mag er nicht warten. Ich folge dem Link, logge ein, f\u00fclle Passwort und ID aus, schicke ab &#8211; und es l\u00e4dt und l\u00e4dt und l\u00e4dt und bleibt schwarz. Nach mehreren Versuchen mit Netscape und Explorer schick ich eine Fehler-Meldung an Oliver. Doch kaum ist die weg, kommt mir die Idee: Warum nicht mal einen anderen Netzzugang nehmen? Gut, ich verlasse meine Noch-bis-Juni-Flatrate, logge teuer ein und &#8211; schwupps &#8211; klappt auf einmal alles.<\/p>\n<p>Ich bin drin! Ich blogge! Ihr lest es gerade! (&#8230;oder doch nicht? Dann einfach mal andere Browser ausprobieren, mehrere Netz-Zug\u00e4nge testen, neues Betriebssystem installieren &#8211; warum nicht mal Linux? -, frische Hardware kaufen, zumindest Windows neu draufspielen &#8211; oder den PC einfach mal kurz aus- und wieder einschalten. Am besten aber geht Ihr statt dessen in die Sauna, davon sp\u00fcrt man eh viel mehr!).<\/p>\n<p>Ein Blog. SO ist also Fortschritt. Man muss wieder HTML-Tags mit der Hand eintippen&#8230;<\/p>\n<p>zum Digital Diary <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Beitrag entstand auf Einladung und ist auch im Netzliteratur-Blog erschienen. 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