{"id":3033,"date":"2020-03-30T14:02:30","date_gmt":"2020-03-30T12:02:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=3033"},"modified":"2020-04-15T09:29:19","modified_gmt":"2020-04-15T07:29:19","slug":"corona-zu-den-laufenden-entwicklungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2020\/03\/30\/corona-zu-den-laufenden-entwicklungen\/","title":{"rendered":"Corona: zu den laufenden Entwicklungen"},"content":{"rendered":"<p>Das ist kein &#8222;richtiger&#8220; Blogpost, sondern nur eine Plattform, um die aktuellen Entwicklungen zu besprechen. Unter &#8222;<a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2020\/03\/16\/was-von-alledem-wird-bleiben-10-fragen\/\">Was von alledem wird bleiben? 10 Fragen<\/a>&#8220; sind es jetzt schon 87 Kommentare, deshalb lade ich ein, das Gespr\u00e4ch hier fortzusetzen. Ein sehr langer Kommentarthread macht es f\u00fcr manche Mitlesenden schwierig, noch etwas dazu zu sagen, weil der Eindruck sich aufdr\u00e4ngt, man m\u00fcsse erst alles nachlesen.<\/p>\n<p>Die aktuelle Lage am 30.M\u00e4rz 2020<\/p>\n<ul>\n<li>Deutschland: 62435 Infizierte, 541 Todesf\u00e4lle<\/li>\n<li>Italien: 97689 Infizierte, 10779 Todesf\u00e4lle<\/li>\n<li>Spanien: 80.110 Infizierte, 6803 Todesf\u00e4lle<\/li>\n<li>weltweit: 734.833 Infizierte, 34.819 Todesf\u00e4lle<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diskutiert werden derzeit vielerorts (und auch hier)<\/p>\n<ul>\n<li>die Fragen rund um den <strong>Ausstieg aus den Einschr\u00e4nkungen<\/strong> und das Wieder-Anlaufen der Wirtschaft<\/li>\n<li>die <strong>Folgen des &#8222;Lockdown&#8220;<\/strong>: wirtschaftlich, psychisch, gesellschaftlich und individuell<\/li>\n<li><strong>ethische Fragen<\/strong> rund um die Versorgung der Erkrankten und den Schutz von Risikogruppen<\/li>\n<li>grunds\u00e4tzliche \u00dcberlegungen, wie die &#8222;<strong>Welt danach<\/strong>&#8220; aussehen wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Lasst uns also den Austausch \u00fcber all das (und was Euch sonst noch zu Corona einf\u00e4llt) hier fortsetzen. Unterschiedliche Meinungen sind explizit erw\u00fcnscht, solange Reden und Gegenreden in gewohnt argumentativer und respektvoller Form erfolgen. Man kann und soll alles besprechen, ich denke nicht, dass es etwas bringt, Gedanken <a href=\"https:\/\/connection.de\/corona-und-die-angst-vor-dem-tod\/\">zu tabuisieren<\/a>, die den Leuten nun mal kommen.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p><strong>Update:<\/strong> Lesestoff zur Anregung:<\/p>\n<p>Wolf Schneider hat auf Connection.de einen recht umfangreichen Artikel \u00fcber &#8222;<a href=\"https:\/\/connection.de\/die-krise\/\">Die Krise<\/a>&#8220; verfasst, der sowohl dem Mainstream als auch der vielf\u00e4ltigen Kritik und v\u00f6llig anderen Analysen Raum gibt und viele Links dazu enth\u00e4lt. Zitat:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Die Pandemie hat un\u00fcbersehbar auch einen hysterischen Anteil. Den sollten wir vermeiden. Es freut mich, dass \u00bbdie Wissenschaft\u00ab gegen\u00fcber Verschw\u00f6rungstheorien und esoterischen Hokuspokus durch die Corona-Krise gerade im Aufwind ist \u2013 wer wei\u00df, wie lange noch. Was mich daran besorgt, ist allerdings der Glaube vieler dieser Wissenschaftler, dass es zu ihrer Sicht gar keine Alternative g\u00e4be. Jeder Mainstream ist immer auch eine massenhypnotische Veranstaltung, gesteuert von den jeweils gerade geltenden Narrativen. Das gilt auch f\u00fcr den wissenschaftlichen Mainstream, der ebenfalls Narrative gestaltet und Narrativen folgt \u2013 und auch Statistiken sind Narrative, die man so oder so gestalten kann, da gibt es gro\u00dfe Freiheitsr\u00e4ume f\u00fcr kreative Geister, ohne dass man l\u00fcgen m\u00fcsste. Wir sollten nie zu einer Schafherde von brav folgenden Gl\u00e4ubigen werden, die Abweichler verachten und ausgrenzen. Obrikeitsdenken tut der Demokratie nicht gut, und unserer Gesundheit und der Wissenschaft auch nicht.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Trotzdessen folgt Wolf, genau wie ich, im pers\u00f6nlichen Alltag den erlassenen Regeln &#8211; in der \u00dcberzeugung, dass das derzeit vern\u00fcnftig ist.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Und weiter:<\/p>\n<p>Wenn mir mein lieber alter Freund extra eine SMS schickt, um mir einen Artikel anzuempfehlen, dann ist das in jedem dieser seltenen F\u00e4lle ein sehr sehr lesenswerter. In diesem Fall eine gro\u00dfformatige Betrachtung verschiedener &#8222;Narrative&#8220;, die gerade virulent sind bzw. werden: religi\u00f6se, mythologische, politische &#8211; auf dem Hintergrund der Weltgefahrengemeinschaft, die wir durch die Globalisierung geworden sind. Ein Essay von Thomas Assheuer in auf ZEIT ONLINE:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2020\/14\/pandemien-seuchen-metapher-zivilisation-popkultur\">Pandemien: Die Heimsuchung<\/a><\/p>\n<p>&#8222;Schon immer haben Seuchen die kulturelle Fantasie angesteckt. Der Verdacht lautet: Die Zivilisation habe es nicht anders verdient. Wie zynisch.&#8220;<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Vegleichsweise schnell zu lesen sind die spannenden \u00dcberlegungen zum &#8222;Danach&#8220;, die der Soziolige Phillip Staab anstellt:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2020-03\/corona-krise-sicherheit-ueberwachung-soziologie-philipp-staab\">Corona-Krise: &#8222;Wir haben uns als Kantianer geoutet: Jedes Leben z\u00e4hlt&#8220;<\/a><\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Was wird aus dem Staat? Wir schlagen ja gegenw\u00e4rtig Pfade ein, die man als Staat nicht einfach wieder verlassen kann. Lange Zeit waren wir auf dem kollektiven Pfad des Wirtschaftswachstums als h\u00f6chstem Ziel staatlichen Handelns unterwegs. Damit haben wir gebrochen. Pl\u00f6tzlich wird die Gesundheit gro\u00dfer Minderheiten, die zum Wachstum nicht mal viel beitragen, h\u00f6her bewertet als dieses Ziel. Wir haben uns als Kantianer geoutet: Jedes Leben z\u00e4hlt.&#8220;<\/p><\/blockquote>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist kein &#8222;richtiger&#8220; Blogpost, sondern nur eine Plattform, um die aktuellen Entwicklungen zu besprechen. Unter &#8222;Was von alledem wird bleiben? 10 Fragen&#8220; sind es jetzt schon 87 Kommentare, deshalb lade ich ein, das Gespr\u00e4ch hier fortzusetzen. 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