{"id":291,"date":"2009-05-12T00:01:22","date_gmt":"2009-05-11T22:01:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=291"},"modified":"2009-05-25T09:57:46","modified_gmt":"2009-05-25T07:57:46","slug":"dass-nichts-wieder-so-werden-kann-wie-es-war","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2009\/05\/12\/dass-nichts-wieder-so-werden-kann-wie-es-war\/","title":{"rendered":"Dass nichts wieder so werden kann, wie es war&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;.zeigt in aller Deutlichkeit dieser Artikel auf, der einen umfassenden und realistischen Blick auf die Finanz- und Wirtschaftskrise bietet:<\/p>\n<p>* <a href=\"http:\/\/weltmachtgeld.com\/wiki\/index.php5?title=Wo_ist_das_Geld%3F#Falschgeld_.E2.80.93_die_Finanzpolitik_der_USA\">Wo ist das Geld?<\/a> (Welt Macht Geld-Wiki)<\/p>\n<p>Angenehm unideologisch wird das Ganze am Weg des Geldes entlang\u00a0 aufgezeigt: nicht irgend eines Geldes, sondern desjenigen, das nach Platzen der Mega-Blase vermeintlich verschwunden ist. Was nat\u00fcrlich nicht stimmt: es haben nur Andere, allermeist sogar redlich verdient.<!--more--><\/p>\n<p>Angesichts des geschilderten Wechselspiels zwischen der Kredit gebenden Welt und den sich immer mehr verschuldenden USA, wird klar, dass dieses System nicht nachhaltig sein konnte. Es MUSSTE crashen und viele haben das gewusst.<\/p>\n<p>Doch haben eben auch alle profitiert, nicht blo\u00df gierige Banker und immer reicher werdende Reiche. Sondern die ganze Welt, deren Wirtschaft brummte, da sie bestens in die USA exportieren konnte. Und die USA selbst noch weit mehr, denn dort wurde das Geld ja tats\u00e4chlich verkonsumiert und investiert. Und sogar versteuert: <em>&#8222;Mit dem Verkauf von Immobilienanleihen, und Industrieanleihen ins Ausland konnten die USA die H\u00e4lfte ihres j\u00e4hrlichen 800-Milliarden-Dollar Handelsbilanzdefizits finanzieren&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Jetzt geht das, wie wir wissen, nicht mehr so weiter.\u00a0 Der Glaube an die ewige Zahlungsf\u00e4higkeit der USA ist zerschellt, der Kredit- und Warenaustausch massiv eingebrochen. Der Wiki-Artikel setzt auf eine neue, nicht mehr nationale Weltw\u00e4hrung als einzig m\u00f6gliche L\u00f6sung. Denn der Leitw\u00e4hrungsstatus des Dollars sei die Wurzel der Gl\u00e4ubiger-Schuldner-Beziehung zwischen den USA und dem Rest der Welt. Demnach mussten sich die USA &#8211; systemisch bedingt! &#8211; verschulden, um den Bedarf an Dollar in der Welt zu decken. Denn ALLE wollten Geld in Dollar besitzen, um sich gegen Schwankungen der Leitw\u00e4hrung abzusichern, erwarben also gerne und immer mehr Immobilienpapiere und Anleihen.<\/p>\n<p>Zur Durchsetzbarkeit einer Weltw\u00e4hrung schreiben die Autoren des Wiki: &#8220;<\/p>\n<p><em>&#8222;Man k\u00f6nnte nun meinen, dass dies nur die Empfehlung einer zahnlosen akademischen Expertenrunde w\u00e4re und f\u00fcr die Durchsetzung der Empfehlung die notwendige politische Unterst\u00fctzung fehlt. Weit gefehlt: die so genannten BRIC-L\u00e4nder (Brasilien, Russland, Indien, China) sind nahezu zeitgleich mit der gleichen Forderung in die \u00d6ffentlichkeit getreten \u2013 am prominentesten dabei mit der bereits oben erw\u00e4hnten Rede von Zhou Xiaochuan, Chef der Chinesischen Zentralbank. Das politische Gewicht der BRIC-L\u00e4nder ist erheblich: sie vereinen fast die H\u00e4lfte der Weltbev\u00f6lkerung in sich und China ist der gr\u00f6\u00dfte Kreditgeber der USA.<br \/>\nEs ist zu erwarten, dass die USA ihre Sonderrolle nicht kampflos aufgeben werden. Aber am Horizont ist zu erkennen, dass an der Neugestaltung des Weltw\u00e4hrungssystems bereits mit Hochdruck gearbeitet wird. Diese Neugestaltung wird n\u00f6tig sein, wenn wir die Krisen von 1929 und 2008 nicht ein weiteres Mal wiederholen wollen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Ich glaube, man kann wirklich froh sein, dass in dieser Lage ein Obama dran ist &#8211; man stelle sich das alles nur mal unter Bush vor!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;.zeigt in aller Deutlichkeit dieser Artikel auf, der einen umfassenden und realistischen Blick auf die Finanz- und Wirtschaftskrise bietet: * Wo ist das Geld? 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