{"id":2781,"date":"2019-03-15T22:23:31","date_gmt":"2019-03-15T21:23:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=2781"},"modified":"2019-03-18T14:16:09","modified_gmt":"2019-03-18T13:16:09","slug":"ueber-die-freude-die-auszeit-und-den-liebsten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2019\/03\/15\/ueber-die-freude-die-auszeit-und-den-liebsten\/","title":{"rendered":"\u00dcber die Freude, die Auszeit und den Liebsten"},"content":{"rendered":"<p>Vermutlich erschrickt er, wenn er diese Headline liest. Aber er wei\u00df und hat deshalb allen Grund, darauf zu vertrauen, dass ich niemals &#8211; nicht in 20 Jahren Digital Diary! &#8211; nahe stehende Menschen irgendwie oute bzw. Pers\u00f6nliches \u00fcber sie schreibe. <!--more--><\/p>\n<p>Mach&#8216; ich auch nicht, sondern verallgemeinere meine Erfahrung, zum Nutzen aller, die es als Hinweis annehmen k\u00f6nnen, wie man &#8222;beziehungstechnisch&#8220; miteinander blendend auskommen kann &#8211; \u00fcber eine Woche oder viele Jahre. Grade hab&#8216; ich das wieder erlebt, in 11 Tagen pausenlosen Zusammenseins. Wer sowieso als Paar dauernd zusammen klebt, wird das kaum nachvollziehen k\u00f6nnen. Denn: wir wohnen nicht zusammen, teilen nicht das Bett, wohl aber <a href=\"http:\/\/www.das-wilde-gartenblog.de\/ueber-dieses-blog\/\">einen Garten<\/a>. Das ist nicht ganz so heftig wie ein gemeinsames Kind oder ein Unternehmen, aber manchmal ziemlich nah dran. Da ist K\u00fcmmern angesagt, sonst geht schnell alles unter, je nach Wetter mal mehr, mal weniger. <\/p>\n<p>Der Garten ist das Eine: in dem Sinne, dass ich schon Jahrzehnte wei\u00df, dass eine Beziehung gemeinsame Projekte braucht, um nach der Phase der Verliebtheit l\u00e4ngerfristig zu \u00fcberleben. Von der Natur her betrachtet ist das \u00fcblicherweise das Kind. Wenn es das nicht ist, dann muss es etwas anderes sein! Neben dem Garten hatten und haben wir z.B. auch das Formularprojekt, eine sinnvolle Sache im Bereich der Fl\u00fcchtlingshilfe und Integration. Beides h\u00e4lt schon etliche Jahre an und es liegt durchaus an, immer mal wieder etwas Neues zu finden, das unser beider Freude am Engagement fordert &#8211; was nicht hei\u00dft, das Bestehende aufzugeben. Es setzen halt immer Routinen ein, die irgendwann nicht mehr erf\u00fcllend sind. Umso wunderbarer, einen Partner zu haben, der grunds\u00e4tzlich bereit ist, zu neuen Ufern aufzubrechen &#8211; ohne in der Richtung Stress zu machen.<\/p>\n<p>Das Andere am Gelingen einer Langbeziehung ist: ein spielerisches Verh\u00e4ltnis zum geschlechtlichen Rollenverhalten. Weder ein st\u00e4ndiges Bashen und Vermeiden-Wollen, noch ein unreflektiertes, vermeintlich einfaches &#8222;SoSein&#8220; tut einer Beziehung gut. Wobei die Dinge heute deutlich komplizierter, aber auch spassiger sind als fr\u00fcher: Es gibt zum einen die traditionellen Rollen, aber ebenso wirkm\u00e4chtig auch die neuen, &#8222;angesagten&#8220; Rollen: die starke Frau mit F\u00fchrungskompetenz, sowie den Mann, der gef\u00fchlig drauf ist, der eher nicht derjenige ist, der immer wei\u00df, wo es gerade lang geht.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend eines Urlaubs sitzt man dann schon mal da und beide sagen angesichts der Frage &#8222;was jetzt?&#8220; ehrlicherweise &#8222;wei\u00df nicht&#8220;. Und keine\/r nimmts dem Anderen \u00fcbel, jetzt nicht f\u00fcr Unterhaltung oder den rechten\/richtigen Weg zu sorgen. Oder jede\/r sagt an, was jetzt sein soll &#8211; und es gibt kein Problem, dem Vorschlag zu folgen oder ihn aus Gr\u00fcnden (!) abzulehnen. So stressfrei kann Beziehung sein! :-)<\/p>\n<p>Das ist eine Freude, nicht nur im Urlaub. \u00dcber die Segnungen einer Auszeit schreibe ich dann demn\u00e4chst. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vermutlich erschrickt er, wenn er diese Headline liest. Aber er wei\u00df und hat deshalb allen Grund, darauf zu vertrauen, dass ich niemals &#8211; nicht in 20 Jahren Digital Diary! &#8211; nahe stehende Menschen irgendwie oute bzw. Pers\u00f6nliches \u00fcber sie schreibe.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2781"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2781"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2781\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2781"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2781"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2781"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}