{"id":2636,"date":"2018-06-23T14:44:24","date_gmt":"2018-06-23T12:44:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=2636"},"modified":"2018-06-24T23:55:07","modified_gmt":"2018-06-24T21:55:07","slug":"7-medientipps-zum-wochenende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2018\/06\/23\/7-medientipps-zum-wochenende\/","title":{"rendered":"7 Medientipps: mal was Anderes&#8230;."},"content":{"rendered":"<p>Ausgew\u00e4hlt nach dem Motto: mal was Anderes als das, was grade aus 1000 Kan\u00e4len schallt. Mehr Kultur &#8211; und wenn doch Politik, dann tiefer sch\u00fcrfend, den Horizont erweiternd, kein blo\u00dfes Jammern und Klagen.<!--more--><\/p>\n<p>1.<br \/>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2018\/25\/landflucht-grossstadt-natur-doerflichkeit-pragmatismus\">Landflucht: Stinkt zum Himmel<\/a><br \/>\nGestresste Gro\u00dfst\u00e4dter wollen pl\u00f6tzlich alle mal runterkommen, B\u00e4ume umarmen oder Marmelade einkochen. Sie glauben, auf dem Land finde man sein Seelenheil. Viel Erfolg, w\u00fcnscht Dorfkind Kathrin Hollmer. <\/strong><br \/>\nMitf\u00fchlen, Schmunzeln, Widerspruch &#8211; diese Brandrede eines &#8222;Dorfkinds&#8220; kann vielerleich Gef\u00fchle ausl\u00f6sen. Mich hat er an meine pers\u00f6nliche &#8222;Flucht aufs Land&#8220; erinnert &#8211; und daran, wie freudig ich nach zwei Jahren nach Berlin zur\u00fcck kehrte. Ein kleines bisschen <a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/erde\/index.htm\">wehm\u00fctig<\/a>, aber vor allem erleichtert!<\/p>\n<p>2.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/sofrischsogut.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/sofrischsogut.jpg\" alt=\"Sofrischsogut\" width=\"1000\" height=\"542\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2637\" srcset=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/sofrischsogut.jpg 1000w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/sofrischsogut-300x163.jpg 300w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/sofrischsogut-768x416.jpg 768w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/sofrischsogut-500x271.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><br \/>\n<strong><a href=\"https:\/\/sofrischsogut.com\/2018\/04\/26\/wie-sich-kuenstler-bilder-aus-dem-social-web-aneignen\/\">Sofrischsogut: Soziale Medien und Aneignungsstrategien: Wie die Kunst ins Hintertreffen geraten ist<\/a><br \/>\n&#8222;Wo also die Aneignungsformen der Kunst zu Alltagspraktiken geworden sind, stellt sich aber auch die Frage, wie zeitgen\u00f6ssische K\u00fcnstler wiederum auf Bilder aus den Sozialen Medien reagieren. Und es zeigt sich: Meistens nur mit den gleichen g\u00e4ngigen Aneignungsverfahren. Darin besteht eine gewisse Tragik: Die Kunst vermag nicht darauf zu antworten, dass man ihr ihre einschl\u00e4gigen Techniken weggenommen hat.&#8220;<\/strong><br \/>\nInsgesamt ein spannendes Blog, das mir auch deshalb gef\u00e4llt, weil es <a href=\"https:\/\/sofrischsogut.com\/\" target=\"_blank\">nicht aussieht wie alle<\/a>.<\/p>\n<p>3.<br \/>\n<strong><a href=\"https:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/charlotte-roche-jetzt-koennte-es-kurz-wehtun\/schminkt-euch-das-ab-85796\">Charlotte Roche: Schminkt euch das ab!<\/a><\/strong><br \/>\n<strong>Warum glauben Frauen eigentlich, sie m\u00fcssen sich in der \u00d6ffentlichkeit st\u00e4ndig sch\u00f6ner machen? In Wahrheit verlieren wir durch all die Fakes unser Selbstbewusstsein. <\/strong><br \/>\nDiese Brandrede h\u00e4tte ich zwar weniger provozierend geschrieben, doch inhaltlich teile ich ihre Sicht der Dinge immer schon. Allein die Lebenszeit, die f\u00fcr all das drauf geht! Bzw. gegangen w\u00e4re, wenn ich da mitgemacht h\u00e4tte&#8230;<\/p>\n<p>4.<br \/>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/zeit-wissen\/2018\/03\/konsum-entscheidung-einfluss-welt-konzerne-lebenstil\">Michael Kopatz: Erl\u00f6st endlich die Konsumenten!<\/a><br \/>\nVerh\u00e4ltnisse \u00e4ndern Verhalten, nicht umgekehrt. Und: Oft geht es darum, etwas besser zu lassen, als es besser zu machen.<\/strong><br \/>\nEndlich mal ein Artikel, der klare Perspektiven und Handlungsoptionen aufzeigt &#8211; und vor allem die M\u00e4r von den Verbrauchern beendet, die das alles angeblich so wollen.<\/p>\n<p>5.<br \/>\n<strong><a href=\"https:\/\/alicegreschkow.com\/2018\/05\/14\/die-moral-der-politik-was-konservative-linken-voraushaben\/\">Alice Greschkow: Die Moral der Politik: Was Konservative Linken voraushaben<\/a><br \/>\nZuerst die Intuition, dann die Logik!<\/strong><br \/>\nTief sch\u00fcrfender Blogartikel, der die Erkenntnisse aus dem Buch \u201eThe Righteous Mind \u2013 Why Good People are Divided by Politics and Religion\u201d des US-amerikanischen Psychologen Jonathan Haidt berichtet und auf Deutschland bezieht. Es geht um Denk- und F\u00fchl-Muster hinter den aktuellen Auseinandersetzungen und auch darum, warum viele von uns \u00fcber andere denken \u201ewas ist bei denen nur schiefgelaufen?\u201c<\/p>\n<p>6.<br \/>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.novo-argumente.com\/artikel\/die_evolution_selbst_gestalten\">Jennifer Doudna und Samuel Sternberg: Die Evolution selbst gestalten<\/a><br \/>\nDie CRISPR-Methode er\u00f6ffnet umfangreiche M\u00f6glichkeiten, Gene \u2013 auch menschliche \u2013 zu modifizieren, wie die Pioniere dieses Verfahrens in der Einleitung ihres Buches \u201eA Crack in Creation\u201c schildern.<\/strong><br \/>\nMich hat das Thema bisher vor allem im Blick auf Pflanzen ber\u00fchrt: Ein Teil der Crisper\/Cas-Methoden f\u00fcgt keine anderen\/neuen Gene in Pflanzen ein, sondern kickt Bestandteile heraus &#8211; und durch die &#8222;Reparaturprozesse&#8220; entstehen Mutationen, wie sie auch mittels klassischer Z\u00fcchtungsverfahren angesto\u00dfen werden, um Pflanzen im Blick auf bestimmte Anforderungen (z.B. Resistenzen) zu ver\u00e4ndern. Mit Crisper\/Cas geht das viel schneller und unaufwendiger. Der Artikel handelt auch noch von viel weiter gehenden M\u00f6glichkeiten und fordert die gesellschaftliche Debatte. Mit schlichtem &#8222;Igitt, Gentechnik nein danke!&#8220; ist das Thema wahrlich nicht abzuhaken!<\/p>\n<p>7.<br \/>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/dokumentation\/zdfinfo-doku\/damals-nach-dem-krieg-deutschland-nach-der-stunde-null-100.html\">DOKU \/ ZDF-info: Damals nach dem Krieg, Teil 2: Hunger und Hoffnung<\/a><\/strong><br \/>\n<strong>Es mangelt an allem in Nachkriegsdeutschland. Das, was man auf Lebensmittelkarten bekommt, reicht nicht zum Leben und nicht zum Sterben. Die heimliche W\u00e4hrung sind Zigaretten.<\/strong><br \/>\nWer noch nie solche Dokus \u00fcber die Zeit direkt nach dem 2.Weltkrieg geschaut hat, sollte nat\u00fcrlich alle vier Folgen ansehen. Ob es solche Menschen in DE aber \u00fcberhaupt gibt, wei\u00df ich nicht. Selbst hatte ich jedenfalls das Gef\u00fchl, schon alles x-mal gesehen zu haben und gewiss nicht nochmal hinschauen zu m\u00fcssen. Dennoch bin ich dran h\u00e4ngen geblieben und empfehle Teil 2 allen, die sich fragen, warum nicht nur viele Politiker\/innen in DE so verdammt &#8222;transatlantisch&#8220; agieren &#8211; trotz Trump, trotz all der Schandtaten der USA, die wir aus den letzten Jahrzahnten kennen. Das ist NICHT Thema des Films, doch zeigt er das unterschiedliche Verhalten der Alliierten, sowohl im Kontakt mit der Bev\u00f6lkerung als auch politisch &#8211; sehr interessant! Man versteht dann wieder besser, warum wir uns insgesamt so schlecht davon l\u00f6sen k\u00f6nnen, die Amis als &#8222;Freunde&#8220; zu sehen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgew\u00e4hlt nach dem Motto: mal was Anderes als das, was grade aus 1000 Kan\u00e4len schallt. 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