{"id":2538,"date":"2018-01-03T01:15:19","date_gmt":"2018-01-03T00:15:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=2538"},"modified":"2018-01-03T01:45:32","modified_gmt":"2018-01-03T00:45:32","slug":"7-kilo-plus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2018\/01\/03\/7-kilo-plus\/","title":{"rendered":"7 Kilo plus!"},"content":{"rendered":"<p>Das ist jetzt KEINE Erfolgsgeschichte, sondern zur Abwechslung mal das Gegenteil: In Sachen Abnehmen war 2017 ein Schuss in den Ofen!<\/p>\n<p>Dabei sah es anfangs noch richtig gut aus: In neun Monaten hatte ich bis Februar 2017 stolze 14 Kilo abgenommen und wollte noch runter bis aufs &#8222;Normalgewicht&#8220;, bzw. dessen Oberkante bei ca. 65\/66 Kilo (bin 165 gro\u00df). Aber daraus wurde nichts. Ein paar Monate d\u00fcmpelte ich noch so rund um die 72\/73, machte mir erfolgreich vor, ich sei innerlich noch dabei &#8211; aber Pustekuchen!  Meine Motivation war und blieb im Keller, ich hatte keine Lust mehr aufs Kalorien z\u00e4hlen, aufs Protokollieren, aufs Wiegen &#8211; daf\u00fcr immer mehr <strong>Lust auf ungebremstes Essen<\/strong>. <!--more--><\/p>\n<p>Dem hab ich dann im Mai nachgegeben und s\u00e4mtliche Bem\u00fchungen eingestellt. Anfangs noch mit der Hoffnung, ich w\u00fcrde nach einer so langen disziplinierten Zeit schon nicht in Gefahr geraten, allzu viel zuzulegen. Schlie\u00dflich wusste ich jetzt von jeder Menge Lebensmittel auswendig, welche Kalorienlast sie mitbringen. Leider ist das nutzloses Wissen wenn die Gel\u00fcste in Richtung der &#8222;wegdisziplinierten&#8220; Gerichte gehen. Deren Energiedichte war mir dann auch wirklich egal, ich wollte endlich wieder normal essen. <\/p>\n<p>Aber was ist &#8222;normal&#8220;? Bei mir hie\u00df das, erstmal alles wieder einzuf\u00fchren, was ich weitgehend vermieden hatte: Brot und Br\u00f6tchen (statt immer nur Kn\u00e4ckebrot), Pasta und Pizza, wieder mehr K\u00e4se, ab und an ein s\u00fc\u00dfes St\u00fcckchen &#8211; ich f\u00fchre die Aufz\u00e4hlung jetzt mal nicht fort, denn es geht nicht nur um die Lebensmittel, sondern auch um die Rezepte. Im Sp\u00e4tsommer dachte ich, jetzt sei ich durch, hatte wieder genug &#8222;Carb&#8220; zu mir genommen &#8211; aber dann kam der Herbst mit der Lust auf Deftiges und ich kochte bis zum Jahresende so ungef\u00e4hr alle Gerichte mal durch, die ich in der Kindheit und Jugend gesch\u00e4tzt hatte. Ergebnis: FAST wieder 80 Kilo &#8211; ein Plus von 7 Kilo im Lauf von acht Monaten!<\/p>\n<h2>Essen: das einfachste Lusterlebnis<\/h2>\n<p>Tja, das ist der Stand der Dinge. Da die Schlemmerphase nun jahreszeitlich durch ist, sp\u00fcre ich so langsam wieder eine gewisse Motivation: Will nicht noch MEHR werden, sondern gerne wieder weniger! Aber wie? Essen ist f\u00fcr mich die lustvolle Unterbrechung eines ansonsten k\u00f6rperlich eher eint\u00f6nigen Alltags am Computer. Alle anderen physischen Lustquellen sind deutlich aufw\u00e4ndiger zu veranstalten. Die vielfach angepriesene Freude an der Bewegung kommt \u00fcberhaupt erst <a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2016\/10\/29\/zum-ersten-mal-sport-ist-doch-nicht-mord\/\">ab einem gewissen Abnehmerfolg<\/a> auf &#8211; und wenn man dann die Chance nicht ergreift und tats\u00e4chlich eine entsprechende Routine einf\u00fchrt, ist und bleibt es bei der <a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2015\/02\/03\/mehr-bewegung-wie-krieg-ich-das-hin\/\">Sportmuffelei<\/a>: Selbst\u00fcberwindung und wenig Spa\u00df beim &#8222;z\u00fcgig gehen&#8220;, im Fitness-Center oder gar bei der Nutzung heimischer Sportger\u00e4te (Schwingstab, <a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2016\/10\/07\/abnehmen-mit-hula-hoop-gegen-die-stagnation\/\">Hula-Reifen<\/a>, Langhantel, Sprossenwand&#8230;). Auch das Mitturnen zu Video-Workouts konnte mich nicht wirklich begeistern &#8211; von &#8222;Lusterlebnis&#8220; ist das alles jedenfalls weit entfernt.<\/p>\n<p>Was also tun? Bzw. was k\u00f6nnte ich anders machen als in den letzten zwei Jahren? Einfach &#8222;nochmal so&#8220; abnehmen, zur\u00fcck zum Aufschreiben und &#8222;Low Carb&#8220; kann es nicht sein &#8211; ich wei\u00df ja jetzt, wohin das f\u00fchrt. Momentan spiele ich mit dem Gedanken, das &#8222;Essen als Lusterlebnis&#8220; viel ernster zu nehmen als bisher. Also nichts vermeiden wollen, sondern im Gegenteil viel Abwechslung und all die Highlights, die mir schmecken, ausgiebig zelebrieren: besser und feiner kochen, mehr Sorgfalt ins &#8222;Drumrum&#8220;, gr\u00f6\u00dfere Vielfalt &#8211; aber bei alledem kleinere Mengen und nichts zwischen den Mahlzeiten. <\/p>\n<p><strong>WARUM will ich eigentlich abnehmen?<\/strong> Leider sind es rein gesundheitliche Gr\u00fcnde! Das ist ja das Bl\u00f6de, denn das ist eine blo\u00df defensive Motivation. Besser w\u00e4ren Ehrgeiz, Hoffnung, Gier! Die Vorstellung, dass ich \u201emit schlanker Linie\u201c von irgend etwas MEHR bekommen w\u00fcrde, das mir jetzt fehlt. Oft lese ich, dass es das ist, was viele motiviert. Bei mir ist es eher so, dass Normalgewicht Verluste mit sich bringt, n\u00e4mlich sichtbar mehr Falten. Als ich DAS mit 72 Kilo pl\u00f6tzlich bemerkte, sp\u00fcrte ich meine Resteitelkeit als Hindernis, weiter abzunehmen. Auch wieder ein St\u00fcck Selbsterkenntnis, ich hatte wirklich gedacht, ich sei frei davon!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist jetzt KEINE Erfolgsgeschichte, sondern zur Abwechslung mal das Gegenteil: In Sachen Abnehmen war 2017 ein Schuss in den Ofen! 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