{"id":2335,"date":"2017-03-20T10:57:53","date_gmt":"2017-03-20T09:57:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=2335"},"modified":"2017-04-04T16:04:48","modified_gmt":"2017-04-04T14:04:48","slug":"vom-aetna-angehaucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2017\/03\/20\/vom-aetna-angehaucht\/","title":{"rendered":"Vom \u00c4tna angehaucht"},"content":{"rendered":"<p>Fast w\u00e4ren wir nicht p\u00fcnktlich weggekommen: der \u00c4tna hat mal wieder <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/aetna-115.html\">so sehr gespuckt<\/a>, dass der Flughafen in Catania zeitweise gesperrt war. Am Sonntag war dann zum Gl\u00fcck alles wieder ruhiger:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/aetna.jpg\" alt=\"\u00c4tna\" title=\"\u00c4tna\" width=\"600\" height=\"433\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2336\" srcset=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/aetna.jpg 600w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/aetna-300x217.jpg 300w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/aetna-500x361.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>Am Samstag konnte man den Vulkan riechen. Ein leichter Hauch Schwefel wehte durch Catania und ich empfand das als recht abenteuerlich. Die Catanier juckt das allerdings nicht, die schauen nicht mal mehr hin! <!--more--><\/p>\n<p>Ganze zwei Wochen Sizilien-Urlaub liegen hinter mir: Catania &#8211; Agrigent &#8211; Enna &#8211; Palermo. Au\u00dfer in Enna, das in der Mitte des Landes auf \u00fcber 1000 Meter H\u00f6he liegt, war es fast sommerlich warm. Der Unterschied von sonnigen 20 Grad in Palermo zu kalten 3 Grad mit Regen in Berlin (gestern) ist schon krass! Aber jetzt sitze ich wieder zuhause, hab&#8216; gerade den PC hochgefahren, das Antivirenprogramm aktualisiert und schreibe als allererstes diesen Diary-Text. <\/p>\n<h2>Laufen statt Surfen<\/h2>\n<p>Jeden Tag bin ich im Urlaub ca. f\u00fcnf bis sieben Stunden durch die sizilianischen St\u00e4dte gelaufen &#8211; mit kurzen Kaffeepausen, gefolgt von einer l\u00e4ngeren Pause im jeweiligen B&#038;B, bevor es abends wieder losging auf der Suche nach einem netten Restaurant. Soviel bin ich zuvor in Jahren nicht gelaufen! <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/riesenfeige.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/riesenfeige-500x282.jpg\" alt=\"Riesenfeige\" width=\"500\" height=\"282\" class=\"aligncenter size-large wp-image-2340\" srcset=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/riesenfeige-500x282.jpg 500w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/riesenfeige-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/riesenfeige-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/riesenfeige.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nur w\u00e4hrend der Pause am fr\u00fchen Abend war dann mal Surfen am kostenlosen W-Lan angesagt, dabei nur ganz kurz News gelesen (und t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft der Erdogan&#8230;), meist nur die Bewertungen in Betracht kommender Restaurants gecheckt. Unterwegs hatte ich gar kein Verlangen, mich mit der Netzwelt zu verbinden, es war wundersch\u00f6n, mal nicht den zerfasernden Fliehkr\u00e4ften der virtuellen Ebene ausgesetzt zu sein!<\/p>\n<h2>Besinnung aufs Wesentliche<\/h2>\n<p>Dabei setzt dann ganz automatisch die Besinnung auf das Wesentliche ein. Und damit die Erkenntnis, was f\u00fcr ein &#8222;verwuseltes&#8220; Leben ich so normalerweise f\u00fchre. Bzw. eben nicht wirklich F\u00dcHRE, sondern mich eher treiben, bzw. verf\u00fchren lasse: Von einem Thema zum n\u00e4chsten, auf zig Kommunikationsebenen zu gange, unz\u00e4hlige kleine T\u00e4tigkeiten und Beteiligungen hier und dort, dazu immer wieder Stunden lang blo\u00dfes Rumlesen in allen erdenklichen Medien. Allein schon die <a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/startinsnetz.html\">acht Blogs<\/a>, von denen ich nur 3 bis 4 wirklich betreibe! Die anderen h\u00e4ngen mir wie ein Klotz am Bein, weil ich mich dem Werterhalt verpflichtet f\u00fchle &#8211; so nach dem Motto: wer wei\u00df, vielleicht brauch&#8216; ich das nochmal und dann ist es besser, nicht von Null anzufangen&#8230;<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, \u00fcber die digitale Zerstreutheit hab&#8216; ich <a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2014\/10\/30\/zersplitterte-aufmerksamkeit-hektisches-surfen-wir-ignorieren-das-menschliche-mass\/\">schon oft geschrieben<\/a>, kann also nicht sagen, dass ich all das nicht gewusst h\u00e4tte. Aber es tritt  mit einer anderen Wucht ins Bewusstsein, wenn man mal wirklich RAUS ist aus alledem, wochenlang. Urlaube k\u00fcndige ich nicht an, um Einbrecher nicht zu inspirieren <em>(hier ist zwar nichts Wertvolles zu holen, aber das wissen die ja nicht!<\/em>), hab&#8216; mich auch nirgends beteiligt &#8211; au\u00dfer mit <a href=\"https:\/\/twitter.com\/HumanVoice\/status\/842791744093769728\">einem einzigen Tweet mit dem Bild einer Mega-Feige<\/a> zwei Tage vor dem Abflug. Insgesamt war der Urlaub Mediendi\u00e4t vom Feinsten!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/riesenfeige-500x282.jpg\" alt=\"Riesenfeige\" width=\"500\" height=\"282\" class=\"aligncenter size-large wp-image-2340\" srcset=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/riesenfeige-500x282.jpg 500w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/riesenfeige-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/riesenfeige-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/riesenfeige.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>Jetzt sitze ich also wieder hier vor dem PC, dieser wunderbaren Maschine, auf der man &#8222;alles machen&#8220; kann &#8211; und auch vieles gleichzeitig. Wie mich der Umgang mit den Android-Ger\u00e4ten (Handy, Tablet) doch genervt hat! Nicht mal Kopieren und Einf\u00fcgen quer \u00fcber die verschiedenen Apps ist m\u00f6glich, was f\u00fcr ein reduziertes Netz-Erlebnis! Vom Arbeiten ganz zu schweigen, aber das hatte ich zum Gl\u00fcck ja nicht vor. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/cefalu-1.jpg\" alt=\"Cefalu bei Palermo\" title=\"Cefalu bei Palermo\" width=\"800\" height=\"600\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2341\" srcset=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/cefalu-1.jpg 800w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/cefalu-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/cefalu-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/cefalu-1-500x375.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Gerade fallen mir gef\u00fchlte 1000 Dinge ein, die ich jetzt sofort angehen sollte, m\u00fcsste, k\u00f6nnte &#8211; aber nein, ich werde erstmal eine Liste machen und darauf achten, mehrere Ebenen zu &#8222;beleben&#8220;: meine Netzaktivit\u00e4ten konzentrieren, aber auch die physische Umwelt besser ordnen, aufr\u00e4umen, Ballast abwerfen. Und nat\u00fcrlich die Gartensaison vorbereiten, Pflanzen vorziehen, meine verschiedenen Baustellen in der Wohnung voran treiben. Gut, dass mich der Urlaub in den &#8222;Fr\u00fchrythmus&#8220; versetzt hat, denn so schaffe ich mehr als wenn ich die Tage weit in die Nacht ausdehne. <\/p>\n<p>Das war es f\u00fcrs Erste. Garantiert folgen bald ein paar Berichte \u00fcber die wundersch\u00f6nen Orte in Sizilien. Wer dem viel zu langen Winter entfliehen will, ist im Februar und M\u00e4rz da genau richtig!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast w\u00e4ren wir nicht p\u00fcnktlich weggekommen: der \u00c4tna hat mal wieder so sehr gespuckt, dass der Flughafen in Catania zeitweise gesperrt war. Am Sonntag war dann zum Gl\u00fcck alles wieder ruhiger: Am Samstag konnte man den Vulkan riechen. Ein leichter Hauch Schwefel wehte durch Catania und ich empfand das als recht abenteuerlich. 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