{"id":2274,"date":"2017-01-01T13:18:19","date_gmt":"2017-01-01T12:18:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=2274"},"modified":"2017-01-01T13:27:34","modified_gmt":"2017-01-01T12:27:34","slug":"zum-silvesterfeuerwerk-bye-bye-modersohnbruecke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2017\/01\/01\/zum-silvesterfeuerwerk-bye-bye-modersohnbruecke\/","title":{"rendered":"Zum Silvesterfeuerwerk: Bye bye Modersohnbr\u00fccke?"},"content":{"rendered":"<p>Die Modersohnbr\u00fccke ist eine Stahlbr\u00fccke etwa f\u00fcnf Fu\u00dfminuten vom Rudolfplatz, an dem ich wohne. Sie f\u00fchrt \u00fcber die S-Bahn-Geleise und ist im Sommer ein beliebter Treffpunkt, um mit Blick auf eine nicht besonders aufregende Berlin-Skyline mit Fernsehturm ein bisschen zu chillen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/modersohnbruecke.jpg\" alt=\"Modersohnbr\u00fccke\" width=\"800\" height=\"270\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2276\" srcset=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/modersohnbruecke.jpg 800w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/modersohnbruecke-300x101.jpg 300w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/modersohnbruecke-768x259.jpg 768w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/modersohnbruecke-500x169.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/> <!--more--><\/p>\n<p>Die Fotos sind historisch, heute f\u00fchrt ein fettes Entw\u00e4sserungsrohr \u00fcber die Br\u00fccke, direkt am Gel\u00e4nder. Und weil man sich da drauf stellen k\u00f6nnte, &#8222;sichert&#8220; ein mannshoher metallener Bauzaun zum Gehweg hin das Geschehen. Soll ja niemand runter fallen, der mal eben aufs Rohr steigt und so die H\u00f6he des sch\u00fctzenden Gel\u00e4nders drastisch k\u00fcrzt. <\/p>\n<p>All das hat erstaunlicherweise der Beliebtheit des Ortes nicht geschadet. Wie an jedem Silverster versammelte man sich auch gestern auf der Br\u00fccke: zum Feiern, B\u00f6llern und Zuschauen, mit weitem Blick \u00fcber Friedrichshain. <\/p>\n<h2>Restritual Modersohnbr\u00fccke<\/h2>\n<p>Seit wei\u00dfnichtwieviel Jahren starte ich mit dem Liebsten kurz nach halb zw\u00f6lf in Richtung Br\u00fccke. Auch dieses Mal ist es voll, trotz Bauzaun. Wir b\u00f6llern nicht, haben keine Getr\u00e4nke dabei und nicht mal ein Handy. Den Jahreswechsel verpasst man hier schon nicht! :-)<\/p>\n<p>Der Kurzbesuch auf der Br\u00fccke ist unser Restritual zum Jahreswechsel, den wir ansonsten wie einen ganz normalen Samstagabend verbringen. Wie man z.B. Spass daran haben kann, auf der <a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/events\/3303144-2229501-silvesterparty-am-brandenburger-tor.html\">Festmeile vor dem Brandenburger Tor<\/a> stundenlang fast Bauch an Bauch in der K\u00e4lte zu stehen, vermittelt sich uns nicht. Zwanzig Minuten Modersohnbr\u00fccke sind aber noch drin, so als minimalisierter Silvester-Event. <\/p>\n<h2>F\u00fcnf Minuten klare Sicht, dann ist Schluss<\/h2>\n<p>Dieses Jahr war es im Prinzip wie immer, nur halten sich offensichtlich immer weniger Freunde der B\u00f6llerei an die Tradition, erst um 24.00 Uhr damit zu beginnen. Schon den ganzen Abend knallt es, stetig anschwellend im Lauf des Abends, so dass die &#8222;Eruption&#8220; um Mitternacht gar nicht mehr so richtig fetzt. Was soll&#8217;s, wenns den Leuten Spa\u00df macht&#8230; Ein Verbot, wie des \u00f6fteren diskutiert, w\u00e4re in Berlin nicht durchsetzbar, sondern w\u00fcrde nur den Import gef\u00e4hrlicher Pyrotechnik aus Polen befeuern. <\/p>\n<p>Was mir dieses Jahr noch aufgefallen ist: Den Besuch auf der Br\u00fccke k\u00f6nnen wir in Zukunft verlustfrei auf die ersten f\u00fcnf Minuten beschr\u00e4nken. Danach sieht man sowieso nichts mehr, weil der dicke Pulverdampf alles einnebelt und die attraktiv explodierenden Feuerwerke kaum mehr sehen l\u00e4sst. <\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg: direkt an der Kreuzung vor meiner Haust\u00fcr ist der Teufel los! \u00c4u\u00dferst aktive Pyro-Freunde jagen ihr Zeugs in den Himmel, was zwischen den Altbauten gut sichtbar bleibt und auch der Knalleffekt wirkt in der Enge heftiger. Der Sp\u00e4ti an der Ecke hat offen und versorgt die Feiernden mit Bier. Es sind genug Leute da f\u00fcr den Party-Eindruck, aber nicht soviele, dass irgendwo Gedr\u00e4nge entstehen k\u00f6nnte. Eigentlich optimal! Ich schlage vor, uns n\u00e4chstes Jahr dazu zu stellen. Offensichtlich hat man hier mehr vom Geschehen als auf der Br\u00fccke mit dem komplett vernebelten Rundumblick. Und der Fu\u00dfweg ist deutlich k\u00fcrzer.<\/p>\n<p>Allen, die dieses durchaus langweilige Posting bis hierhin gelesen haben w\u00fcnsch&#8216; ich alles Gute f\u00fcr 2017! Interessant wird es auf jeden Fall. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Modersohnbr\u00fccke ist eine Stahlbr\u00fccke etwa f\u00fcnf Fu\u00dfminuten vom Rudolfplatz, an dem ich wohne. Sie f\u00fchrt \u00fcber die S-Bahn-Geleise und ist im Sommer ein beliebter Treffpunkt, um mit Blick auf eine nicht besonders aufregende Berlin-Skyline mit Fernsehturm ein bisschen zu chillen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[148],"tags":[],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2274"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2274"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2274\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2274"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2274"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2274"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}