{"id":2200,"date":"2016-12-03T00:26:09","date_gmt":"2016-12-02T23:26:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=2200"},"modified":"2016-12-03T00:52:08","modified_gmt":"2016-12-02T23:52:08","slug":"was-mir-an-maennern-gefaellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2016\/12\/03\/was-mir-an-maennern-gefaellt\/","title":{"rendered":"Was mir an M\u00e4nnern gef\u00e4llt"},"content":{"rendered":"<p>Will mensch \u00fcber M\u00e4nner oder Frauen sprechen, geht das gar nicht ohne Klischees. Diese Klischees sind immerhin nicht frei erfunden, sondern basieren auf der Erfahrung von Generationen. Sie wandeln sich im Lauf der Zeit, aber immer bleiben die Aussagen &#8222;\u00fcber M\u00e4nner&#8220; bzw. &#8222;\u00fcber Frauen&#8220; klischeehaft. Und das bedeutet: Viele empfinden das zu Recht als Unversch\u00e4mtheit, als unzul\u00e4ssige Verallgemeinerung, die mit der eigenen Lebenswirklichkeit unter Umst\u00e4nden gar nichts zu tun hat. <\/p>\n<p>Nun: Es ist, wie es ist. Klischees beziehen sich auf &#8222;H\u00e4ufungen&#8220;, nicht auf alle Individuen eines Geschlechts. Und nun genug der Vorrede.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Was mir an M\u00e4nnern gef\u00e4llt:<\/strong> Dass es f\u00fcr sie kein Problem ist, sofort auf den Punkt zu kommen. Egal ob es der Liebste ist oder irgend ein Unbekannter per Email, mit dem man sich im kommunikativen Austausch befindet. M\u00e4nner m\u00f6gen es direkt, brauchen keine langen Vorreden, kein Drumrum, kein langsames Anschleichen ans eigentliche Thema &#8211; ganz im Gegenteil empfinden sie das als verwirrend, unklar, irgendwie nervig und irritierend. <\/p>\n<p>Frauen kommunizieren anders. Mit ihnen muss man erstmal ein soziales Miteinander etablieren. Nette Einleitung, Wertsch\u00e4tzung r\u00fcber bringen, signalisieren, dass man ihnen nicht am Zeug flicken will &#8211; und dann erst darf man wagen, zum Thema zu kommen. <\/p>\n<p>Klar, jede und jeder ist frei, das nicht zu beachten. Hab ich 1000 mal gemacht und bin in Fettn\u00e4ppchen getreten, habe mein Gegen\u00fcber frustriert, irritiert, in Hab-Acht-Haltung versetzt, Ressentiment erzeugt, ohne  &#8211; f\u00fcr mein Empfinden &#8211; irgendwas falsch gemacht zu haben. Einfach nur direkt gesagt, was Sache ist. <\/p>\n<p>Bei M\u00e4nnern bewirkt das keinerlei Irritation. Die antworten genauso &#8222;auf den Punkt&#8220; wie ich sie anspreche. Ohne Drumrum, selbst dann nicht, wenn das Kommunizierte ziemlich kontrovers ist. Mann bleibt bei der Sache, ist bei der Sache, hat offenbar gar kein Interesse, die Dinge dar\u00fcber hinaus zu erweitern, zu interpretieren, sich Sorgen zu machen, ob das vielleicht irgendwie b\u00f6s gemeint sein k\u00f6nnte&#8230;<\/p>\n<p>Einem Mann kann ich sogar was &#8222;b\u00f6s Gemeintes&#8220; humorig r\u00fcber bringen &#8211; und erlebe, dass mir ebenso humorig und &#8222;auf den Punkt&#8220; geantwortet wird. <\/p>\n<p>Insgesamt w\u00fcnsche ich mir meine Schwestern schon ein wenig m\u00e4nnlicher in der Kommunikation!<\/p>\n<p>Es ist aber leider, wie es ist. Nat\u00fcrlich immer nur in &#8222;H\u00e4ufungen&#8220;. Ausnahmen best\u00e4t\u00edgen die Regel, sind allerdings selten. Als ich mal eine erstaunlich fl\u00fcssige Mailkommunikation mit einer Blogleserin hatte und sie deshalb lobte, hat sie sich mir als Transmensch geoutet. Sic!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Will mensch \u00fcber M\u00e4nner oder Frauen sprechen, geht das gar nicht ohne Klischees. Diese Klischees sind immerhin nicht frei erfunden, sondern basieren auf der Erfahrung von Generationen. Sie wandeln sich im Lauf der Zeit, aber immer bleiben die Aussagen &#8222;\u00fcber M\u00e4nner&#8220; bzw. &#8222;\u00fcber Frauen&#8220; klischeehaft. 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