{"id":2045,"date":"2016-05-04T11:40:37","date_gmt":"2016-05-04T09:40:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=2045"},"modified":"2016-05-04T11:44:48","modified_gmt":"2016-05-04T09:44:48","slug":"prokrastination-als-freizeit-klau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2016\/05\/04\/prokrastination-als-freizeit-klau\/","title":{"rendered":"Prokrastination als Freizeit-Klau"},"content":{"rendered":"<p>Eine nicht besonders f\u00f6rderliche Angewohnheit behindert mich bei einer sinnvollen Strukturierung des Tages. Das geht seit Jahren so, ohne dass ich daran etwas h\u00e4tte \u00e4ndern k\u00f6nnen, so aus dem willentlichen Entschluss heraus, endlich disziplinierter zu werden. Deshalb nutzt es jetzt auch nichts, wenn mir jemand in die Kommentare schreibt: <em>Hey, mach doch einfach mal&#8230;<\/em> Hab&#8216; ich schon so oft vorgehabt, falle aber immer wieder meiner Aufschieberitis zum Opfer. <!--more--><\/p>\n<p>Die Ursache ist mir mittlerweile ziemlich klar: Ich klaue mir durch Aufschieben Freizeit, die ich mir nach Fertigstellung eines anstehenden Werks nicht wirklich g\u00f6nne. Also unterbreche ich die Arbeit immer wieder, mal zu Gunsten blo\u00dfen Herum-Lesens im Netz (und <a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/meine-tweets-allerlei-gezwitscher\/\">tweete, was ich da so bemerkenswert finde<\/a>&#8230;), mal <a href=\"http:\/\/www.modersohn-magazin.de\/2016\/04\/26\/am-frankfurter-tor\/\">blogge ich<\/a> <a href=\"http:\/\/www.das-wilde-gartenblog.de\/2016\/05\/04\/welche-blumen-kann-man-im-mai-noch-aussaehen\/\">zwischendurch<\/a> <a href=\"http:\/\/www.webwriting-magazin.de\/social-buzz-rpten-tag-2-3-mai-2016\/\">kurz<\/a> in einem meiner anderen Blogs. Und wenn das alles noch nicht reicht, gehe ich in die K\u00fcche und mach&#8216; mir was zu Essen &#8211; schlie\u00dflich kann niemand erwarten, dass ich w\u00e4hrend des Essens arbeite!<\/p>\n<h2>Die Freiheit im Homeb\u00fcro<\/h2>\n<p>Nun erwartet ja niemand von mir irgend eine spezifische Tagesgestaltung. Solange ich meine Termine einhalte, ist es total egal, ob ich eine oder mehrere Pausen zu Stunden dehne oder einen Artikel in einem Rutsch fertig schreibe und dann Schluss mache. Im Homeb\u00fcro bin ich so frei wie man nur sein kann in Sachen Zeitmanagement. Leider nutze ich diese Freiheit nicht besonders konstruktiv. Zwar haben die &#8222;anderen T\u00e4tigkeiten&#8220;, die ich in die Brotarbeit einflechte, auch ihren Eigenwert und sollen nicht einfach wegfallen, aber dennoch bin ich unzufrieden. Weil ich nie wirklich &#8222;fertig&#8220; bin, sondern mich immer nur zwischendruch &#8222;wegschleiche&#8220; &#8211; so jedenfalls mein Gef\u00fchl. <\/p>\n<p>Warum ist das so? Offenbar g\u00f6nne ich mir &#8211; au\u00dfer f\u00fcr Gartenbesuche, immerhin! &#8211; keine echte Freizeit. W\u00fcsste ja auch nicht, was damit anfangen, da ich das Internet in der Freizeit kennen lernte und erst nach und nach die Arbeit einen zunehmenden Teil meines Sitzens vor dem Monitor ausmachte. Ein Wechsel von Arbeit zu Freizeit bedeutet also nicht zwingend, dass ich mich vom Stuhl erhebe (der im \u00fcbrigen erneuert geh\u00f6rt, so kaputt gesessen ist er mittlerweile). Und wenn eine Arbeit FERTIG ist, gibt es immer mehrere anstehende &#8222;n\u00e4chste Arbeiten&#8220;, die ich dann beginnen sollte. Also komme ich besser nicht zum Ende, sondern &#8222;klaue mir Freizeit&#8220; in verl\u00e4ngerten Pausen. Suboptimal!<\/p>\n<p>Nun ja, sch\u00f6n, mal wieder dar\u00fcber geschrieben zu haben! :-)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine nicht besonders f\u00f6rderliche Angewohnheit behindert mich bei einer sinnvollen Strukturierung des Tages. Das geht seit Jahren so, ohne dass ich daran etwas h\u00e4tte \u00e4ndern k\u00f6nnen, so aus dem willentlichen Entschluss heraus, endlich disziplinierter zu werden. 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