{"id":2020,"date":"2016-04-02T12:33:17","date_gmt":"2016-04-02T10:33:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=2020"},"modified":"2016-05-04T11:11:09","modified_gmt":"2016-05-04T09:11:09","slug":"surftipps-zum-wochenende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2016\/04\/02\/surftipps-zum-wochenende\/","title":{"rendered":"Meine Surftipps zum Wochenende"},"content":{"rendered":"<p>Lesestoff zum Wochenende: <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/04\/im-wartebereich.html\">Im Wartebereich<\/a> &#8211; eine krasse Beschreibung  von Roberto De Lapuente, wie es hierzulande in einer Notaufnahme zugeht:<!--more--><\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Der Wartebereich war keine Zone, in der kranke Menschen sich darauf verst\u00e4ndigten krank zu sein und den Wettbewerb bis auf weiteres einzustellen, man einigte sich dort nicht darauf, jetzt in einer Notsituation zu stecken, aus der man das Beste machen musste. Es war die Zone von Konkurrenten und Rivalen. Arbeitsunfall gegen Bruch, Bauchschmerzen wider die b\u00f6sen Blicke von Leuten, die ihr Areal zu verteidigen schienen. Jeder war sich dort selbst der N\u00e4chste. Soll doch ein anderer leiden, daran kaputtgehen, solange ich nur schnell und effizient behandelt werde. Dass ich fr\u00fch genug zur\u00fcck bin, um noch gerade rechtzeitig zur Soap zur\u00fcck zu sein, ist allemal wichtiger, als der Vorzug einer Person, die richtige gesundheitliche Probleme an der Grenze zum dauerhaften Schaden hat.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.planet-interview.de\/interviews\/juli-zeh\/48657\/\">Juli Zeh: Wir sind als Gesellschaft momentan leicht angeknackst.<\/a><\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Mit \u201eUnterleuten\u201c hat Juli Zeh ihren bislang umfangreichsten Roman geschrieben, die Geschichte eines Dorfes, das mit dem Wandel der Zeit, dem Kapitalismus, aber vor allem mit seinen Bewohnern zu k\u00e4mpfen hat. Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber Stadtflucht, Rechtsradikalismus und die eigenen Dorf-Erfahrungen der 41-j\u00e4hrigen Autorin, die seit 2007 in einer 300-Seelen-Gemeinde in Brandenburg lebt.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/sozialnationalismus-querfront-afd-light-zur-verlotterung-des-politischen-diskurses\/\">Sozialnationalismus, Querfront, AfD light: Zur Verlotterung des politischen Diskurses<\/a> &#8211; Martin H\u00f6pner auf flassbeck-economics bricht eine Lanze f\u00fcr einen vern\u00fcnftigeren Umgang miteinander. <\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Die j\u00fcngsten Anschuldigungen gegen Sahra Wagenknecht, ihre Beitr\u00e4ge zur Fl\u00fcchtlingsdebatte seien \u201eAfD light\u201c, markierten hierbei einen neuen H\u00f6hepunkt. Man sollte, so meine ich, diese Verrohung des Umgangs nicht kommentarlos hinnehmen und sich nicht an sie gew\u00f6hnen, sondern, wo immer m\u00f6glich, einschreiten \u2013 im Namen einer produktiven, respektvollen und solidarischen Diskurskultur, die schwer zu errichten und leicht zu zerst\u00f6ren ist. Sie gilt es zu sch\u00fctzen, unabh\u00e4ngig davon, ob man den mit Nationalismusvorw\u00fcrfen und Schlimmerem Traktierten in der konkreten Auseinandersetzung nun zustimmt oder nicht.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/jochenkoenig.net\/2016\/03\/25\/bist-du-auch-irgendwann-weg\/\">\u201eBist du auch irgendwann weg?\u201c<\/a> &#8211; Jochen K\u00f6nig \u00fcber Elternschaft, V\u00e4ter und M\u00fctter:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;71 % der im Rahmen einer j\u00fcngst vom WDR in Auftrag gegebenen Studie befragten V\u00e4ter gaben an, durch die \u00dcbernahme der Vaterrolle auf nichts verzichten zu m\u00fcssen. Sie haben trotz Kind genauso viel Zeit f\u00fcr Freunde, Hobbys, Sport und Engagement im Job wie vorher. Auf der anderen Seite wurde im Rahmen der Diskussion um regretting motherhood deutlich, dass M\u00fctter nicht nur die ganzen Belastungen zu tragen haben. Dar\u00fcber hinaus wird die \u00dcbernahme der gesamten mit dem Kind zusammenh\u00e4ngenden Sorgearbeit so selbstverst\u00e4ndlich von M\u00fcttern erwartet, dass es f\u00fcr einige noch immer kaum vorstellbar ist, dass es M\u00fctter gibt, die mit der Aufteilung eventuell nicht ganz gl\u00fccklich sein k\u00f6nnten.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Und noch was:<\/strong> diese Woche hat &#8222;das Internet&#8220; endlich mal wieder ein freundliches Gesicht gezeigt, denn es gab in kurzer Zeit massenhaft Unterst\u00fctzung und Spenden f\u00fcr den derzeit mittellosen, nicht krankenversicherten Claudius Holler, der sich nach seiner Krebsdiagnose mit einem <a href=\"https:\/\/twitter.com\/C_Holler\/status\/715173481160290304\">Hilferuf an die Netz\u00f6ffentlichkeit<\/a> gewandt hatte (hier im <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Krebskranker-ueber-Netzkampagne\/!5291455\/\">Interview mit der TAZ<\/a>). Sein Schicksal ist jedoch nicht einzigartig, sondern trifft viele Selbstst\u00e4ndige, deren Einkommen pl\u00f6tzlich schwindet oder gar in den Nullbereich sackt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/kapital\/gesundheit-wie-die-krankenkassen-selbststaendige-betruegen\/57489\">Wie die Kassen Selbstst\u00e4ndige betr\u00fcgen<\/a> <\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Die gesetzlichen Krankenkassen setzen die Beitr\u00e4ge freiwillig versicherter Selbstst\u00e4ndiger offenbar willk\u00fcrlich fest. Diese gesetzlich sanktionierte Praxis treibt viele Betroffene in den wirtschaftlichen Ruin, manche finden nicht einmal mehr einen Arzt.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Zum Mitmachen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/juliareda.eu\/2016\/03\/eu-konsultation-panoramafreiheit-leistungsschutzrecht\/\">Die EU fragt nach deiner Meinung: Soll das Urheberrecht den \u00f6ffentlichen Raum und deinen Nachrichtenkonsum im Netz einschr\u00e4nken d\u00fcrfen?<\/a><br \/>\nJulia Reeda erkl\u00e4rt, worum es geht und wie die Panoramafreiheit und das Leistungsschutzrecht uns konkret betreffen. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesestoff zum Wochenende: Im Wartebereich &#8211; eine krasse Beschreibung von Roberto De Lapuente, wie es hierzulande in einer Notaufnahme zugeht:<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10,8],"tags":[],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2020"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2020"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2020\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2020"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2020"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2020"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}