{"id":1945,"date":"2007-07-22T17:23:41","date_gmt":"2007-07-22T15:23:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=1945"},"modified":"2016-02-05T17:30:23","modified_gmt":"2016-02-05T16:30:23","slug":"guter-stil-klare-sprache-20-handwerkstipps-fuer-einsteiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2007\/07\/22\/guter-stil-klare-sprache-20-handwerkstipps-fuer-einsteiger\/","title":{"rendered":"Guter Stil, klare Sprache \u2013 20 Handwerkstipps f\u00fcr Einsteiger"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie man bessere Texte und Blogpostings schreibt<\/strong><\/p>\n<p> <!--more--><\/p>\n<h2>1. Viel schreiben, viel lesen!<\/h2>\n<p>Das beste, was man tun kann, um den eigenen Stil zu verbessern, ist: viel schreiben und viel lesen! Wer regelm\u00e4\u00dfig schreibt, verbessert die Qualit\u00e4t der Texte quasi automatisch. Die ver\u00e4nderte Haltung zum eigenen Schreiben, weg vom m\u00fchevollen Produzieren hin zum \u201cFlie\u00dfen lassen\u201d bewirkt, dass bald nicht mehr nur auf die Inhalte geachtet wird, sondern auch auf den \u201cSound\u201d des Geschriebenen. Es ist eine mitlaufende Gef\u00fchlswahrnehmung, kein Denken. Schreibend ergibt sich ein Oszillieren der Aufmerksamkeit: Erst schreibe ich einfach mit, was kommt, was mir ein-f\u00e4llt \u2013 und sobald dieser Impuls ans Ende gekommen ist, schau ich mir die <em>Form<\/em> des Geschriebenen an und \u00fcberarbeite den Absatz, wo n\u00f6tig.<span id=\"more-11\"><\/p>\n<h2>2. <br \/>\nAnschaulich schreiben<\/h2>\n<p>Nur wer genau beobachtet, kann auch anschaulich schreiben. Beschreibe konkret und in einfacher Sprache, was du siehst, h\u00f6rst, riechst, schmeckst, denkst. Erz\u00e4hle, was geschieht, Urteile und Bewertungen kommen sp\u00e4ter, in vielen Textsorten sind sie ganz entbehrlich. Abstrahiere so wenig wie m\u00f6glich, denn mit jeder Abstraktion nimmst du dem Leser die M\u00f6glichkeit, in den Text zu versinken wie in ein eigenes Erleben und sich eigene Gedanken dazu zu machen.<\/p>\n<h2>3. <br \/>\nMeide Sammelbegriffe, sei konkret!<\/h2>\n<p>Ungeziefer, Unkraut, B\u00e4ume sind Sammelbegriffe, die kein Bild im Kopf entstehen lassen \u2013 vielleicht, weil wir selber gar nicht hingesehen haben? Besser: K\u00fcchenschaben, Kakerlaken, Spinnen, Brennnesseln, Beifu\u00df, Kastanien, Linden\u2026<\/p>\n<h2>4. <br \/>\nWegstreichen und l\u00f6schen tut gut!<\/h2>\n<p>Manchmal f\u00e4llt es schwer, sich von einmal hin geschriebenen W\u00f6rtern und S\u00e4tzen wieder zu trennen, doch f\u00fcr einen guten Text ist es unvermeidlich, diese Kunst zu erlernen. \u00dcberfl\u00fcssige Wiederholungen, F\u00fcllw\u00f6rter, Formulierungen, die nur der Absicherung dienen, abgegriffene Vergleiche \u2013 all das kann weg.<\/p>\n<h2>5. <br \/>\nVorsicht mit Fremdw\u00f6rtern, Abk\u00fcrzungen, Fachbegriffen und Jargon<\/h2>\n<p>Je mehr solche Worte und Begriffe in einem Text vorkommen, desto mehr Leser werden vom spontanen Verstehen ausgeschlossen. Wenn du auch neuen Lesern eine Chance geben willst, gilt also: Vermeiden oder erkl\u00e4ren! Im Besonderen kommt es auf den Kontext an, in dem du schreibst. Auf einer Website, die sich an Jugendliche wendet, ist ein einschl\u00e4giger Jargon oft passend \u2013 wenn er missgl\u00fcckt, wirkt er anbiedernd und damit schlechter als ein Text in \u201cerwachsener Sprache\u201d.<\/p>\n<p>Unter Fachkollegen sind Fachbegriffe, Traditionen und Konventionen des jeweiligen Fachs normal (in der Blogosph\u00e4re seien hier die \u201cSEO-Blogs\u201d genannt, Blogs, die sich intensiv mit der Optimierung von Webseiten f\u00fcr die Suchmaschinen befassen). Auch hier kann es aber nicht schaden, zumindest den Versuch zu machen, f\u00fcr ein breiteres Publikum verst\u00e4ndlich zu schreiben. Wer literarisch schreibt und gar an die Nachwelt denkt, tut gut daran, zu \u00fcberlegen, ob Worte wie \u201cWindows\u201d oder \u201cBrowser\u201d in zwanzig Jahren noch verstanden werden. Und wer in einem Weblog pers\u00f6nliche Texte f\u00fcr unbestimmte Zielgruppen schreibt, ist mit \u201cvermeiden oder erkl\u00e4ren\u201d meistens auf der sicheren Seite, hat aber keinen Grund, netz\u00fcbliche Begriffe auszulassen.<\/p>\n<h2>6. <br \/>\nAktive, dynamische Verben anstatt passiver statischer Substantive<\/h2>\n<p><em>\u201cNach Aushebung einer Vertiefung liegt auch f\u00fcr den Urheber ein St\u00fcrzen im Bereich der M\u00f6glichkeit\u201d<\/em>? Besser: <em>\u201cWer andern eine Grube gr\u00e4bt, f\u00e4llt selbst hinein.\u201d<\/em><\/p>\n<p>Ist es mein Anliegen, die Frustration meiner Leser zu vermeiden \u2013 oder will ich sie schlicht nicht an\u00f6den? Soll ich zur Er\u00f6rterung der Planung der Neugestaltung meiner Wohnung einen Freund hinzuziehen \u2013 oder doch lieber mit ihm besprechen, wie ich mich neu einrichten k\u00f6nnte? Will ich etwas unter Beweis stellen oder einfach beweisen? Werden Verben nominalisiert, so kann ein Substantiv (mit Attributen) einen ganzen Satz ersetzen (\u201cDas Ziel wird erreicht\u201d wird zu \u201cDas Erreichen des Ziels\u201d). Weil die Informationsdichte gr\u00f6\u00dfer ist, sind solche Nominalisierungen schwerer verst\u00e4ndlich, als die S\u00e4tze, die sie ersetzen \u2013 und allermeist h\u00f6ren sie sich \u00fcbel an!<\/p>\n<h2>7. <br \/>\nBeh\u00f6rdendeutsch meiden<\/h2>\n<p>Bin ich wohnhaft oder wohne ich? Benutze ich Postwertzeichen oder nicht doch lieber Briefmarken?<\/p>\n<h2>8. <br \/>\n\u201cIch\u201d, \u201cwir\u201d, oder \u201cman\u201d \u2013 wer ist der T\u00e4ter?<\/h2>\n<p>Wie bei den meisten Tipps und Hinweisen geht es nicht darum, sich sklavisch an eine Richtlinie zu halten \u2013 etwa grunds\u00e4tzlich nur in der ersten Person zu schreiben, um das immer noch allzu h\u00e4ufig verwendete \u201cman\u201d um jeden Preis zu vermeiden. Aber es ist gut, ein Bewusstsein f\u00fcr die jeweilige Wahl zu entwickeln: die Ich-Form zeigt pers\u00f6nliches Engagement und Identifikation mit dem Erlebten, mit dem \u201cwir\u201d gemeinden wir uns in eine Gruppe ein, die die Verantwortung tr\u00e4gt. Und hinter dem \u201cman\u201d kann jedwede Verantwortung versteckt, bzw. ans gro\u00dfe Allgemeine abgegeben werden.<\/p>\n<h2>9. <br \/>\nDoppelte Verneinung: warum einfach, wenn\u2019s auch kompliziert geht?<\/h2>\n<p>\u201cDas soll nicht hei\u00dfen, dass es grunds\u00e4tzlich nicht m\u00f6glich ist\u2026\u201d \u2013 doppelte Verneinungen erschweren das Verstehen und bringen den Lesefluss ins Stocken. Positive Formulierungen sind besser: \u201cDennoch ist es durchaus m\u00f6glich\u2026\u201d. (Die F\u00fcllw\u00f6rter \u201cdurchaus\u201d und \u201cgrunds\u00e4tzlich\u201d k\u00f6nnen wir uns auch sparen!).<\/p>\n<h2>10. <br \/>\nF\u00fcllw\u00f6rter weglassen, Ballast abwerfen<\/h2>\n<p>Irgendwie, sozusagen, ja nun, wirklich, grunds\u00e4tzlich, gewisserma\u00dfen, selbstredend, schlichtweg, insbesondere, regelrecht, \u00fcblicherweise und \u00fcberhaupt \u2013 wann immer m\u00f6glich solche Worte streichen! Wenn das Gef\u00fchl aufkommt, ein Satz sei dann nicht mehr lang genug und brauche noch eine Vertiefung, dann ist er vielleicht ganz entbehrlich. Es lohnt, sich neu zu besinnen, was man sagen will \u2013 nicht eigentlich, sondern tats\u00e4chlich!<\/p>\n<h2>11. <br \/>\nFloskeln und Klischees \u00f6den an!<\/h2>\n<p>Er setzte alle Hebel in Bewegung; da beisst die Maus keinen Faden ab; langer Rede kurzer Sinn: Floskeln und abgegriffene Wendungen m\u00f6glichst ganz vermeiden!<\/p>\n<h2>12. <br \/>\nGef\u00fchle beschreiben?<\/h2>\n<p>Gef\u00fchle lassen sich allenfalls benennen und mit bewertenden Adjektiven ausschm\u00fccken: Ich hab\u2019 schreckliche Angst, bin furchtbar deprimiert, f\u00fchle leidenschaftliche Liebe, bin unsagbar traurig \u2013 ja, Gef\u00fchle sind unsagbar, aber vermittelbar: Ich kann die konkreten Umst\u00e4nde beschreiben, die sie ausl\u00f6sen, oder ihre Auswirkungen, ganz sinnlich und detailliert. Je konkreter das gelingt, desto gr\u00f6\u00dfer die Chance, dass der Leser sich identifiziert und mitf\u00fchlt.<\/p>\n<h2>13. <br \/>\nSei einzigartig, schreib\u2019 nicht Anderen hinterher!<\/h2>\n<p>Wie langweilig, wenn so eine typische Sau durchs Dorf getrieben wird und nun alle, alle dar\u00fcber schreiben! Wenn Du nichts Neues und wirklich Originelles dazu zu sagen hast, lass es lieber \u2013 nur mal so als Tipp! :-) Kurzfristig m\u00f6gen die Zugriffe auf dein Blog steigen, doch bleibst du den Besuchern mit solchen \u201cMe-Too-Artikeln\u201d nicht im Ged\u00e4chtnis und schaffst keinen Grund, wieder mal vorbei zu schauen.<\/p>\n<h2>14. <br \/>\nAdjektive einsparen<\/h2>\n<p>Eigenschaftsw\u00f6rter sparsam verwenden! Im pers\u00f6nlichen Schreiben ist man leicht verleitet, bewertende Adjektive anzuh\u00e4ufen: gut, schlecht, fantastisch, grauenhaft, ekelhaft, widerlich, angsteinfl\u00f6\u00dfend, bewundernswert\u2026 All das sind pers\u00f6nliche Einsch\u00e4tzungen, die ohne \u201cDatenlage\u201d in der Luft h\u00e4ngen. Sie geben dem Leser keine Chance, sich selber \u201cein Bild zu machen\u201d von dem, was wir schreibend schildern. Es langweilt schnell, sowohl als Text als auch in pers\u00f6nlicher Rede. Statt dessen: den \u201cinneren Film\u201d genau ansehen, und dann konkret beschreiben, wie die Dinge sind: hei\u00df, kalt, gr\u00fcn, faltig, stinkend (nach was?), strahlend, glatt, grau und eingefallen, prall, bonbonfarbig\u2026<\/p>\n<h2>15. <br \/>\nKurze S\u00e4tze \u2013 lange S\u00e4tze<\/h2>\n<p>Oft werden Richtlinien angegeben: kein Satz mit mehr als 15 W\u00f6rtern (20, 30\u2026); alle zwei Zeilen ein Punkt; m\u00f6glichst keine Verschachtelungen und Nebens\u00e4tze, schon gar keine Reihung aufeinander bezogener Nebens\u00e4tze; lange und kurze S\u00e4tze abwechseln \u2013 ich halte nichts von diesen Regeln. Es kommt auf die Textsorte, den Ort der Ver\u00f6ffentlichung, den pers\u00f6nlichen Stil und die Gesamtgestalt des Textes an, ob ein langer Satz M\u00fche macht oder kurze S\u00e4tze langweilen. Mit wachsender Schreiberfahrung stellt sich ein Gef\u00fchl daf\u00fcr ein, wann ein Satz besser in zwei S\u00e4tze aufgeteilt wird oder auch nicht. Um dieses Gef\u00fchl zu bekommen, ist es manchmal gut, sich den Absatz laut vorzulesen.<\/p>\n<h2>16. <br \/>\nTextl\u00e4nge: Wenn alles gesagt ist, ist Schluss!<\/h2>\n<p>Im Web will niemand lange Texte lesen, hei\u00dft es immer wieder. In dieser Verallgemeinerung stimmt das nicht: Wenn es der Autor schafft, mich zu fesseln mit dem, was er schreibt, kann ich gar nicht genug davon kriegen. Lange Texte sind nur dann \u00f6de, wenn sie durch Aufgeblasenheit langweilen und mit F\u00fcllw\u00f6rtern und abgegriffenen Redewendungen kostbare Lesezeit verschwenden; wenn der Schreibende einfach nicht zum  Punkt kommt, keinen klaren Gedanken darstellt oder ein Erlebnis berichtet, sondern sich in \u2018zig Nebenthemen verliert. Deshalb: Lies\u2019 deine Texte mehrfach durch und k\u00fcrze alles weg, was nicht unbedingt n\u00f6tig ist!<\/p>\n<h2>17. <br \/>\nTexte gliedern<\/h2>\n<p>Ein Satz ein Gedanke, ein Gedankengang ein Absatz \u2013 wer zu fortlaufenden ungegliederten Buchstabenw\u00fcsten neigt, sollte es mal versuchen! Zwischen\u00fcberschriften sind in Web-Texten besonders hilfreich, bieten sie doch eine St\u00fctze f\u00fcr den Blick und machen es all denen leichter, die beim Anblick langer, ununterbrochener Texte gleich die Flucht ergreifen w\u00fcrden.<\/p>\n<h2>18. <br \/>\nAuf die Sprache h\u00f6ren, Moden meiden<\/h2>\n<p><em>Meint sie das ernst? Nicht wirklich! Das macht doch keinen Sinn!<\/em> \u2013 Auch in der Sprache gibt es Moden, bestimmte Redewendungen tauchen pl\u00f6tzlich auf, verbreiten sich in Windeseile und auf einmal reden und schreiben alle so. \u201cNicht wirklich\u201d ist so eine Wendung \u2013 warum wohl? Trauen wir uns kein klares \u201cNein\u201d mehr zu? Es lohnt, auf die Sprache zu h\u00f6ren und gelegentlich dar\u00fcber nachzusinnen \u2013 \u00fcber die konkrete Wortbedeutung hinaus. Ob das \u201cSinn macht\u201d oder Sinn \u201chat\u201d, ist \u00fcberlegenswert: im Deutschen haben (bzw. hatten) die Dinge Sinn, bei den Amerikanern wird er gemacht <em>(\u201cmaking sense\u201d)<\/em>. Haben wir uns pl\u00f6tzlich ge\u00e4ndert, weil wir auf einmal auch alle \u201cSinn machen\u201d ?<\/p>\n<h2>19. <br \/>\nRechtschreibung, Grammatik, Tippfehler<\/h2>\n<p>Auch auf Webseiten, die Millionen gekostet haben, finden sich Fehler. Vermutlich sind auch diese Seiten nicht garantiert fehlerfrei. Trotzdem geh\u00f6rt es zu den Selbstverst\u00e4ndlichkeiten, einen fertigen Text auch auf Formalien wie Rechtschreibung, Grammatik und Tippfehler durchzusehen \u2013 gerade auch im Web und in der E-Mail, wenn wir denken, es sollte alles ganz schnell gehen. Sorgfalt in der Form, auch in kleinen Dingen, dr\u00fcckt Wertsch\u00e4tzung gegen\u00fcber dem eigenen Schreiben und gegen\u00fcber den Lesern aus, ein hingeschmuddelter Text das Gegenteil, auch wenn wir es nicht so meinen!<\/p>\n<h2>20. <br \/>\nDas Wichtigste: Regeln brechen<\/h2>\n<p>Alle Regeln f\u00fcr guten Stil k\u00f6nnen und sollen gebrochen werden, wenn es der Text verlangt. Allerdings kann man sie erst bewusst im Einzelfall \u201cbrechen\u201d, wenn man sie sich zu eigen gemacht hat.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p><i>Dieser Artikel wurde zuerst am 21.7. im WebWriting-Magazin ver\u00f6ffentlicht: im Rahmes des Gruppen-Schreibprojekts  <a href=\"http:\/\/upload-magazin.de\/?p=477\">\u00bbBlogtipps f\u00fcr Einsteiger\u00ab<\/a>, eine Idee von Jan Ti\u00dfler vom <a href=\"http:\/\/upload-magazin.de\">Upload \u2013 Magazin f\u00fcr digitales Publizieren<\/a>.<\/i><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie man bessere Texte und Blogpostings schreibt<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[414],"tags":[],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1945"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1945"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1945\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1945"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1945"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1945"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}