{"id":1717,"date":"2015-05-21T18:12:46","date_gmt":"2015-05-21T16:12:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=1717"},"modified":"2015-12-12T15:18:27","modified_gmt":"2015-12-12T14:18:27","slug":"blog-design-ueberlegungen-anlaesslich-eines-sehr-persoenliches-update","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2015\/05\/21\/blog-design-ueberlegungen-anlaesslich-eines-sehr-persoenliches-update\/","title":{"rendered":"Blog-Design: \u00dcberlegungen anl\u00e4sslich eines sehr pers\u00f6nliches Updates"},"content":{"rendered":"<p>Nun werkel ich also tats\u00e4chlich an einem neuen Design f\u00fcrs Digital Diary. Obwohl dieses Blog hier &#8211; in Besucherzahlen gemessen &#8211; nicht etwa mein erfolgreichstes Blog ist (sondern <a href=\"http:\/\/www.unverbissen-vegetarisch.de\">dieses hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.das-wilde-gartenblog.de\">das<\/a>), merke ich doch, dass dessen Aussehen f\u00fcr mich besonders wichtig ist. Warum?<\/p>\n<h2>Etwas Bleibendes inmitten beschleunigter Ver\u00e4nderungen<\/h2>\n<p>Das Digital Diary erlebt grade sein 17. Jahr und ist damit mein \u00e4ltestes noch aktives Webprojekt.  Es ist zudem das erste in der sp\u00e4ter typischen &#8222;Blog-Manier&#8220;. In den wilden ersten Internet-Jahren (1996 bis 1998) sah n\u00e4mlich noch jede Webseite anders aus. Klar, die codete ja auch jede\/r selbst, noch gab es keine Nutzungsgewohnheiten und Erwartungen an Navigation und Strukturierung.<\/p>\n<p>Vor allem gliederte man Inhalte nach Themen, nicht chronologisch <em>(originales <a href=\"http:\/\/claudia-klinger.de\/archiv\/MissingLinkAusstell\/inhalt.htm\">Beispiel v. 1996\/97)<\/a>.<\/em> Weil noch nicht der einzelne Artikel, sondern die &#8222;Homepage&#8220; im Zentrum der Aufmerksamkeit stand, kam eine Startseite dazu, auf der neue (und alte) Inhalte angeteasert wurden. <em>(Noch ein Beispiel aus meinem web-historischen Archiv: <a href=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/archiv\/MissingLinkAusstell\/CKlinger\/index.htm\">HUMAN VOICES<\/a>, meine allererste derartige Homepage mit einem kaum mehr \u00fcberblickbaren Sammelsurium an Unterseiten)<\/em>. <\/p>\n<p>&#8211; &#8211; &#8211; Home-Logos 1996 &#8211; &#8211; &#8211;<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/homelogos1996.png\" alt=\"Home-Logos 1996\" width=\"403\" height=\"67\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1719\" srcset=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/homelogos1996.png 403w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/homelogos1996-300x50.png 300w\" sizes=\"(max-width: 403px) 100vw, 403px\" \/><\/p>\n<p>1998 entdeckte ich dann das &#8222;Bloggen&#8220;, das damals noch niemand so nannte. Als ich &#8211; mal wieder &#8211; mit dem Rauchen aufh\u00f6rte, schrieb ich drei Monate lang ein begleitendes Webtagebuch bis das Thema wirklich durch war. Dann fehlte mir pl\u00f6tzlich &#8218;was&#8230; also startete ich das &#8222;Digital Diary&#8220; und meldete meinen Namen als Domain an. Nicht etwa den Blognamen. <!--more--><\/p>\n<p>Warum nicht? Eigene Domainnamen waren damals deutlich teurer und nicht so \u00fcblich. Meine Projekte fand man unter der Adresse www.snafu.de\/~klinger\/. Au\u00dferdem hatte sich gezeigt, dass ich gerne mal was Neues starte, was bedeutete: Immer wieder den jeweils neuen Namen bekannt machen m\u00fcssen. Da der eigene Name NICHT wechselt, erschien mir claudia-klinger.de als Adresse mit Zukunft. Eine, die mir auch niemand markenrechtlich streitig machen w\u00fcrde, was ab 1997\/98 langsam relevant wurde. <\/p>\n<p>Dass ich bis zum heutigen Tag &#8211; jetzt im 17.Jahr &#8211; hier bloggen w\u00fcrde, hab&#8216; ich anfangs nicht geglaubt. Da es aber so gekommen ist, bleibe ich dabei <\/p>\n<ul>\n<li>obwohl der Name &#8222;Digital Diary&#8220; unter heutigen Gesichtspunkten suboptimal ist,<\/li>\n<li>die mangelnde Konzentration auf ein Thema Nachteile hat<\/li>\n<li>und das Diary nie ein besonders &#8222;bedeutendes&#8220; Medium war und auch nicht werden wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hier weiter zu bloggen bis ich mich eines Tages von der Welt verabschiede, das ist der Plan. Ein Statement gegen das schnelle Verschwinden und Vergessen, gegen das lockere Zappen zwischen  virtuellen Identit\u00e4ten, ein kleiner &#8222;Fels in der Brandung&#8220;, der sich allerdings technisch mit-entwickeln muss &#8211; und da bin ich grade dran. <\/p>\n<p><a name=\"mobil\"><\/a><\/p>\n<h2>Mobil first &#8211; und dann gar nichts mehr?<\/h2>\n<p>Wie Euch sicher nicht entgangen ist, orientiert sich modernes Blogdesign stark an der mobilen Nutzung auf Smartphones. Das ist auch sehr berechtigt, denn <a href=\"http:\/\/seo.at\/mehr-suchanfragen-ueber-mobil-als-desktop-suche\/\">laut Google<\/a> suchen in zehn L\u00e4ndern bereits mehr als 50% der Leute &#8222;mobil&#8220;. Darunter fallen allerdings auch Tablets, die durchaus in der Lage sind, komplexere Webseiten ansprechend anzuzeigen, sowie Laptop\/Notebook-User mit Mobil-Sticks. Und all die Menschen am PC gibts ja auch immer noch&#8230;<\/p>\n<p>Dennoch geht der Design-Trend hin zu Mega-Bildern, Einspaltigkeit und riesigen Schriften. All das sieht auf Smartphone super aus &#8211; aber warum zum Teufel sollen deshalb alle, die sich in den letzten Jahren gro\u00dfe, breite Monitore angeschafft haben, nun mit so einer verarmten Webseiten-Optik vorlieb nehmen? Technisch ist das KEIN Muss, sondern &#8211; vermute ich mal &#8211; eher Ignoranz auf Seiten jener Webdesigner und Publisher, die selber nurmehr &#8222;mobil&#8220; unterwegs sind, bzw. ihre Modernit\u00e4t durch die MOBIL-Optik auch allen anderen Surfern zwangsweise demonstrieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Na, genug der Kritik! Nat\u00fcrlich soll das k\u00fcnftige Diary-Design auch mobil gut aussehen &#8211; aber eben AUCH, nicht NUR! <\/p>\n<h2>Abspecken ist angesagt&#8230;<\/h2>\n<p>Ein Gutes hat der Trend in Richtung &#8222;Mobil-Design&#8220; jedenfalls: man entdeckt den Charme des Abspeckens! Ich war eigentlich immer schon f\u00fcr schlichtes Blogdesign, doch mittlerweile kommt mir das hier bei weitem zu dicht, zu \u00fcberfrachtet vor. Mehr Wei\u00dfraum ist angesagt, schlie\u00dflich bieten &#8222;richtige&#8220; Monitore genug Platz daf\u00fcr. :-)   <\/p>\n<p>Was ich mich grade frage: <strong>Braucht irgendwer noch Kategorien?<\/strong> Im Grunde gef\u00e4llt mir gut, wie <a href=\"http:\/\/thinkabout.ch\/category\/lebenskunst\/\">Thinkabout neuerdings  seine &#8222;Ressorts&#8220; in den Vordergrund stellt<\/a> &#8211; aber wer nutzt denn das wirklich? Ich jedenfalls nahezu nie, auf keinem Blog, das ich besuche. (Tag-Wolken hatte ich gar nicht erst eingef\u00fchrt, die sind ja l\u00e4nger schon ziemlich out). <\/p>\n<p>Nicht weggespart werden die &#8222;<strong>letzten Kommentare&#8220;<\/strong>. Zwar sind die vermutlich nur f\u00fcr wenige Stammleser\/innen interessant, genau diese lieben Menschen sind f\u00fcr mich und die eigene Motivation zum Bloggen aber SEHR wichtig. Also soll das neue Diary auch mehr Nutzungsfreundlichkeit f\u00fcr Kommentierende bieten: Editierfunktion, gr\u00f6\u00dferes Fenster, normal gro\u00dfe Schrift, Avatare&#8230; <\/p>\n<p>Die Idee, ein fremdes, aber gut &#8222;individualisierbares&#8220; Theme f\u00fcr dieses Blog zu nutzen, hab ich jedenfalls verworfen. Nach zwei Tests mit recht sch\u00f6nen Exemplaren wei\u00df ich, wie wichtig mir kleine Details doch sind. Es wird also doch nicht &#8222;ganz was Anderes&#8220; werden, sondern die k\u00fcnftige Optik wird das Bisherige weiter f\u00fchren, in etwas zeitgem\u00e4\u00dferer Form. <\/p>\n<p>Ich ufere aus, sollte lieber weiter machen anstatt dr\u00fcber zu schreiben! :-)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun werkel ich also tats\u00e4chlich an einem neuen Design f\u00fcrs Digital Diary. 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