{"id":1690,"date":"2015-04-23T14:20:55","date_gmt":"2015-04-23T13:20:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=1690"},"modified":"2015-04-23T15:43:59","modified_gmt":"2015-04-23T14:43:59","slug":"feuer-luft-typen-ihr-weg-in-den-burnout","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2015\/04\/23\/feuer-luft-typen-ihr-weg-in-den-burnout\/","title":{"rendered":"Feuer-Luft-Typen: Ihr Weg in den Burnout"},"content":{"rendered":"<p>Sie arbeitet viel, viel zu viel, und das schon lange. Doch die Arbeit macht ihr Freude: In ihrer Position hat sie gro\u00dfen Gestaltungsspielraum, kann eigene Ideen umsetzen, weitgehend selbst\u00e4ndig arbeiten. Aber es ist ZUVIEL, der t\u00e4gliche Stress hinterl\u00e4sst Spuren, sie sp\u00fcrt es k\u00f6rperlich, auf vielerlei Weise. Und sie wei\u00df: das geht nicht ewig so! Eigentlich schon gar nicht mehr&#8230;<\/p>\n<p>So kommt es dazu, dass sie sich tats\u00e4chlich darum bem\u00fcht, Arbeit wegzudelegieren oder auf andere Weise abzubauen. Wenn  sie dann ein Projekt abgeben oder eine Mitarbeiterin gewinnen konnte, sich also &#8211; endlich! &#8211; ein wenig entlastet f\u00fchlt von der vielen Arbeit, die die Umsetzung ihrer Ideen regelm\u00e4\u00dfig mit sich bringt &#8211; ja, was macht sie dann? <\/p>\n<p>Man sollte denken, sie w\u00fcrde nun &#8211; endlich mal! &#8211; ein wenig mehr Zeit abseits von Pl\u00e4nen und Zielen verbringen, die Stunden der Mu\u00dfe genie\u00dfen, entspannen, spazieren gehen, lesen, einfach nichts tun. Aber weit gefehlt! Sobald der Stresslevel nicht mehr grenzwertig ist, sich also ein gewisser Gestaltungsspielraum auftut, kommt ihr (mindestens) eine neue Idee! Eine richtig gute Idee f\u00fcr ein tolles Projekt, das die Welt dringend braucht, eine begeisternde Idee! Ein Gedanke jagt den anderen, die Ideen-Maschine geht in hoher Geschwindigkeit ins Konzeptionieren und Planen \u00fcber: wow, da gibt es ja so viele M\u00f6glichkeiten, was man da alles machen k\u00f6nnte&#8230; <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/feuer-luft.jpg\" alt=\"Feuer, Luft\" width=\"420\" height=\"196\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1692\" srcset=\"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/feuer-luft.jpg 420w, https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/feuer-luft-300x140.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/p>\n<p>Schon wenig sp\u00e4ter hat sie die ersten Schritte unternommen, ihre Begeisterung macht es leicht, steckt auch Andere an. Widerst\u00e4nde bei den Kr\u00e4ften des Beharrens \u00fcberwindet sie leichtf\u00fc\u00dfig &#8211; wer will sich schon damit hervortun, eine richtig gute Sache auszubremsen?  Das Projekt nimmt Gestalt an, w\u00e4chst und gedeiht, wird bewundert und belobigt, ist ein voller Erfolg. Und soll nun &#8222;auf Dauer gestellt&#8220;, weiter gef\u00fchrt werden, na klar! Aber von wem? Von ihr nat\u00fcrlich, es ist ja ihr Projekt, ihr Baby, nur sie hat den vollen \u00dcberblick, die Erfahrung, die Kontakte. <\/p>\n<p>Und ein neues Arbeitsfeld an der Backe, zus\u00e4tzlich zu allem, was sowieso weiter l\u00e4uft. <\/p>\n<p>Das ist der Weg in den Burnout, den speziell &#8222;Feuer-Luft-Typen&#8220; (im Sinne der alten <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vier-Elemente-Lehre\">Elemente-Lehre<\/a> antreten). Menschen mit Ideen, kreativ und engagiert in der Umsetzung, begeisterungf\u00e4hig und mit ihren jeweiligen Vorhaben voll identifiziert. Geht es dann aber darum, aus dem Erfolg Routine zu machen, bzw. diese Routine selbst weiter &#8222;abzuarbeiten&#8220;, erlischt die Begeisterung wie das Feuer, dem der Brennstoff ausgeht. Die Ideenmaschine (Geist, das luftige Element) will sich l\u00e4ngst an etwas Neuem versuchen und darf nicht &#8211; ein unbefriedigender Zustand, auf Dauer nicht aushaltbar. Lieber etwas Neues ZUS\u00c4TZLICH als ewig nurmehr diese Routine!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie arbeitet viel, viel zu viel, und das schon lange. Doch die Arbeit macht ihr Freude: In ihrer Position hat sie gro\u00dfen Gestaltungsspielraum, kann eigene Ideen umsetzen, weitgehend selbst\u00e4ndig arbeiten. Aber es ist ZUVIEL, der t\u00e4gliche Stress hinterl\u00e4sst Spuren, sie sp\u00fcrt es k\u00f6rperlich, auf vielerlei Weise. Und sie wei\u00df: das geht nicht ewig so! 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