{"id":1565,"date":"2002-12-18T13:06:40","date_gmt":"2002-12-18T11:06:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=1565"},"modified":"2014-10-12T13:08:29","modified_gmt":"2014-10-12T11:08:29","slug":"weihnachten-iii-vom-weihnachts-irresein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2002\/12\/18\/weihnachten-iii-vom-weihnachts-irresein\/","title":{"rendered":"Weihnachten III:  Vom Weihnachts-Irresein"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>&#8222;All&#8216; \u00fcberall auf den Seelenspitzen sehe ich blinkende Bomben sitzen, und<br \/>\ninnen, aus dem Herzenstor, schaut&#8216; mit gro\u00dfen Augen die Neurose<br \/>\nhervor&#8230;&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Diesen &#8222;Weihnachtsreim&#8220; schrieb mir ein Freund, der als Arzt mit vielen Menschen regelm\u00e4\u00dfig in Kontakt kommt.  In diesen allzu heiligen Tagen  spitzen sich offenbar die Dinge zu: was lang ertragen wurde, wird jetzt unaushaltbar; das  bisher locker Weggesteckte t\u00f6tet den letzten Nerv. Der kleine \u00c4rger w\u00e4chst sich zum Gro\u00dfkonflikt aus, die Beziehung kriselt, der Lehrer entl\u00e4\u00dft entnervt die unbelehrbaren Sch\u00fcler &#8211; der Mitmensch ist alles in allem eine richtige Katastrophe. Zwar sind viele damit besch\u00e4ftigt, Geschenke einzukaufen, doch die Gedanken an &#8222;die Anderen&#8220; werden nicht freundlicher, im Gegenteil. Und die Festtage selbst &#8211; so erz\u00e4hlen zumindest immer wieder die Polizeiberichte &#8211; beinhalten Dramen und ausagierte Feindseligkeiten, die den Rest des Jahres an H\u00e4ufigkeit und Intensit\u00e4t deutlich \u00fcbertreffen.<\/p>\n<p>Was ist nur los an Weihnachten, dem &#8222;Fest der Liebe&#8220;? Vielleicht &#8211; ich spekuliere mal wild drauf los &#8211; ist es der Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit, der in diesen Tagen nicht mehr tolerierbare Ausma\u00dfe annimmt. Einerseits Friede, Freude, Lebkuchenduft und Lichterglanz, das Beschw\u00f6ren einer Harmonie, die auch mitten im vervielf\u00e4ltigten Konsumgeschehen Ziel bewu\u00dfter oder unbewu\u00dfter W\u00fcnsche ist; andrerseits der Blick auf die Realit\u00e4t, die in diesem Vergleich weit dunkler wirkt als \u00fcblicherweise: Niemand liebt. NIEMAND!<\/p>\n<p>Was wir \u00fcblicherweise Liebe nennen ist ein ausgesprochen bedingtes und daher fl\u00fcchtiges Erleben: Solange du meine Erwartungen zu einem gewissen Prozentsatz (der nach eigener Tagesform schwanken kann) bedienst, liebe ich dich &#8211; sobald das aufh\u00f6rt, erkenne ich Dich als Fremden: Himmel, was habe ich eigentlich mit dir zu tun? Und je nachdem, wie abrupt sich solche Bewu\u00dftwerdungen ereignen, umso unbehauster und verweifelter, einsamer und verlassener mag man sich dabei f\u00fchlen: ent-t\u00e4uscht! Und dann?<\/p>\n<p>Werden die pers\u00f6nlichen Welten aus Selbstbetrug und krampfhaft aufrecht erhaltenen Illusionen in Frage gestellt, reagieren viele \u00e4u\u00dferst feindselig, Wut, \u00c4rger und Agressionen aller Art suchen ein Ventil &#8211; und in der Weihnachtszeit explodiert so mancher ganz unvermittelt, von dem man derartiges gar nicht erwartet h\u00e4tte &#8211; nicht jetzt, nicht so!<\/p>\n<p>Nun, das ist das &#8222;Weihnachtsirresein&#8220; &#8211; und keiner ist davor sicher. Es ist kein wirkliches &#8222;Irre sein&#8220; im Sinne von &#8222;ver-r\u00fcckt&#8220;- im Gegenteil, es entsteht duch das Hereinbrechen des Lichts, in diesem Fall des Lichts der Erkenntnis \u00fcber das, was ist. Wir sehen: aha, ich liebe nicht! Aha, auch der Andere liebt mich nicht, er sch\u00e4tzt es nur, wenn ich dies oder jenes \u00b4r\u00fcber reiche: Streicheleinheiten, Vergn\u00fcgen, Schutz, Anerkennung, Ermunterung, Dankbarkeit und so manches, das ich mir offensichtlich alleine nicht verschaffen kann. <\/p>\n<p>Gesch\u00e4ftsbeziehungen sind von allen Beziehungen die ehrlichsten, denn sie formulieren \u00fcblicherweise einen Vertrag \u00fcber Geben und Nehmen, \u00fcber die Bedingungen des Miteinander, die sonst so gern verborgen bleiben. Je unausgesprochener und unbewusster diese &#8222;Bedingungen&#8220;, desto gr\u00f6\u00dfer das Konfliktpotenzial, wenn das Licht darauf f\u00e4llt, wenn sichtbar wird, dass sie nicht bzw. nur unbefriedigend erf\u00fcllt werden:  zwischen Lebenspartnern, unter Freunden, in Familien, bei Kollegen, im Verh\u00e4ltnis zwischen Lehrer und Sch\u00fcler und selbst  zwischen Autor und Publikum &#8211; wer schreibt schon gern f\u00fcr die Schublade?\n<\/p>\n<p>Im christlichen Kontext des Weihnachtsfestes steht der kommende (lat: &#8222;ad-venit&#8220;) Jesus Christus f\u00fcr das In-die-Welt-Kommen einer bedingunglosen Liebe, einer Liebe, die nicht tauscht und berechnet: genau der Liebe eben, zu der wir nicht f\u00e4hig und gew\u00f6hnlich auch nicht willens sind.<\/p>\n<p>Diese gro\u00dfe Erz\u00e4hlung ist von wunderbarer Symbolkraft! Jeder kann sich davon ergreifen lassen, zumindest in diesem potenziell Gemeinschaft-stiftenden Moment der Sehnsucht: Wir erkennen einander als Unzufriedene, als Sehnende nach einer Liebe, die au\u00dferhalb unseres allzu menschlichen Verm\u00f6gens liegt.<\/p>\n<p>Dazu muss ich nicht mal Christ sein. Religionen sind ja ganz allgemein Tr\u00f6stungssysteme, Therapeutika gegen die Unbehaustheit des Menschen in einem unfassbaren Universum. Wer es schafft, die eine oder andere religi\u00f6se Tr\u00f6stung zu verinnerlichen, ist im Grunde zu beneiden &#8211; wir anderen d\u00fcrfen hoffen, dass der Preis nicht zu hoch ist, dass nicht gleich das Fanatische die Oberhand gewinnt, um die gewonnenen Gewi\u00dfheiten gegen &#8222;Ungl\u00e4ubige&#8220; durchzusetzen. &#8222;Innere Sicherheit&#8220; der einen kann Krieg gegen die Anderen bedeuten, wie wir wissen.<\/p>\n<p>Was ist aber jenseits religi\u00f6ser Geisteswelten, die ja nicht mehr f\u00fcr alle begehbar sind, zu alledem zu sagen? Gibt es auch ohne Jesus Christus, ohne Buddha, Dharma und Sangha einen aufrechten Gang? Ein Dasein, das nicht auf Illusionen baut, aber doch auch den Bezug zu jener unbedingten Liebe &#8211; und sei sie noch so unnerreichbar &#8211; nicht einfach negiert?<\/p>\n<p>Tja, jetzt steht sie da, diese Frage! Ich kann bis zu ihr vordringen, sie aber nicht beantworten. Sowieso best\u00fcnde eine Antwort nicht aus Worten, sondern das je eigene Leben von Augenblick zu Augenblick ist die Antwort &#8211; oder ein Versagen. Immerhin erkenne ich immer besser, dass ich die Antwort nicht \u00fcBERNEHMEN kann: nicht aus B\u00fcchern und auch nicht von lieben Freunden und Lehrern. Sie geben zwar Hinweise, machen mit ihren je eigenen Antworten VORSCHL\u00c4GE &#8211; aber all diese Vorschl\u00e4ge, und seien sie noch so intelligent, gro\u00dfartig, gar eingebunden in gro\u00dfe Traditionen, werden als &#8222;\u00fcbernommene&#8220; immer auch relativiert, n\u00e4mlich durch das konkrete Leben ihrer Verbreiter, soweit es auch in seinen Abgr\u00fcnden und Verfehlungen sichtbar wird.\n<\/p>\n<h2>Von Lehre und Leben<\/h2>\n<p>Lothar Reschke hat unter dem Titel <a href=\"http:\/\/www.reschke.de\/erkennen\/e_heilige.htm\"><strong>&#8222;Heilige&#8220;<\/strong><\/a> hierzu einen interessanten Beitrag verfasst &#8211; aus der Sicht desjenigen, der die &#8222;Heiligkeit&#8220; als eine Art Bringschuld versp\u00fcrt: wer sich lebenslang mit sich selber auseinander setzt und hier und da auch von anderen als Lehrender wahrgenommen wird &#8211; hat so einer nicht die Pflicht, im Alltag mehr als nur &#8222;politisch korrekt&#8220; zu agieren? Sprich: immer l\u00e4chelnd, alles verstehend, unangreifbar, \u00fcber den Dingen schwebend ??? Sich also niemals \u00fcber den L\u00e4rm des Nachbarn aufregen, niemals streiten und aus der Haut fahren? Immer h\u00fcbsch gelassen bleiben???<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich nicht. Wie Lothar das Ganze beschreibt, wird das Absurde gut sp\u00fcrbar, das in der Erwartung der &#8222;Heiligkeit&#8220; liegt. Ganz ersch\u00f6pft ist das Thema damit allerdings nicht: die angef\u00fchrten Beispiele sind duchweg so, dass man sie unter &#8222;gerechter Zorn&#8220; bzw. berechtigter \u00c4rger subsumieren k\u00f6nnte &#8211; wie aber w\u00fcrde es sich bei echten Verfehlungen darstellen? Zum Beispiel beim Guru, der seine Sch\u00fclerinnen sexuell ausbeutet?  Oder beim Therapeuten, der Authentizit\u00e4t im Hier &amp; Jetzt lehrt, aber die Trennung von seiner ahnungslosen Frau lang im voraus plant? Und was ist von &#8222;Lebensberatern&#8220; zu halten, die bei eigenen Konflikten erstmal die Kommunikation abbrechen und sich in den Schmollwinkel zur\u00fcck ziehen?<br \/>\nK\u00f6nnen sie alle trotzdem Lehrer und Helfer sein?<\/p>\n<p>Und ich frage weiter: Warum sollte ich eigentlich den kompromisslosen Ansichten eines Menschen folgen, mit dessen Leben in dieser Welt ich auf keinen Fall tauschen wollen w\u00fcrde? Kann denn ein katholischer Priester aus seinem Z\u00f6libat heraus Ratschl\u00e4ge bez\u00fcglich erotischer Vertrickungen geben? Ist liebendes Mitgef\u00fchl von jemandem zu lernen, dem andere Menschen in ihrer Beschr\u00e4nktheit so sp\u00fcrbar auf die Nerven gehen? Kann ich mein Leben besser ordnen mit Hilfe der Tipps eines Ratschlagenden, dessen Dasein an dieser oder jener Stelle ein Chaos ist?<\/p>\n<p>Nein! Ganz spontan sage ich dazu nein. Aber stimmt das, auf&#8217;s Ganze gesehen? Man muss vorab unterscheiden, was mit &#8222;Lernen&#8220; gemeint ist: Ich kann nat\u00fcrlich durch einen Choleriker, der laufend aufbraust und mich anschreit, Gelassenheit erlernen, genauso wie ich in s\u00fcdlichen L\u00e4ndern lerne, mit sehr viel weniger Wasser auszukommen. Ich lerne hier DURCH eine Person oder ein Ph\u00e4nomen, also durch Lebenserfahrung, durch Praxis. Auf diese Weise kann ich von allem \u00fcbel und jedem Schurken sehr viel lernen &#8211; und doch bleibt er ein Schurke! <\/p>\n<p>Etwas Anderes ist das \u00fcbende Erlernen einer Lehre, einer \u00fcberlieferten oder neu propagierten Weisheit oder das \u00fcbernehmen einer Theorie oder Weltanschauung:  HIER ist das Spielfeld der oben gestellten Fragen nach dem Verh\u00e4ltnis von Lehre und Leben. Kann ich jemandem folgen, der selber nicht verwirklicht, was er lehrt?<\/p>\n<p>Ja und nein! Es kann genauso lange funktionieren, soweit meine EIGENE MOTIVATION tr\u00e4gt. Schlie\u00dflich spricht nichts dagegen, dass einer in einem bestimmten begrenzten Bereich ein guter Lehrender sein kann, auch wenn er nicht alle Erwartungen, die ich (!) mit der Lehre verkn\u00fcpfen mag, im eigenen Dasein verwirklicht. Diese je eigene Motivation speist sich aus zwei Quellen: aus Erleben und aus Glauben bzw. Hoffen. Um \u00fcberhaupt etwas ver\u00e4ndern zu wollen, muss es mir sp\u00fcrbar schlecht gehen.  Ich greife zu einer Lehre, einer \u00fcbung, einer anderen Praxis, Lebens- oder auch nur Denkweise, um mich bzw. meine Lage zu verbessern. Unzufriedenheit und Leiden k\u00f6nnen hier ganz subtile Formen annehmen, doch bilden sie IMMER den Motivationhintergrund. Der zweite Punkt ist die Einsicht, das Denken und Auf-die-neue-Praxis-Hoffen, gespeist durch Worte, Texte und Vorbilder (!), evtl. die Kraft einer Gruppe, allesamt eher virtuelle Aspekte, die solange tragen sollen, bis sich sp\u00fcrbare Ergebnisse in der Lebenswelt manifestieren. <\/p>\n<p>Je nach pers\u00f6nlichem Temperament und kulturellem Kontext sind wir hier mehr oder weniger Warte-bereit: Christen warten seit \u00fcber 2000 Jahren auf die Wiederkunft Christi, Jehovas Zeugen warten insbesondere auf das Gericht und die Rettung der 144000, Buddhisten werden eingestimmt auf unz\u00e4hlige Leben, die bis zum Erreichen des Nirvana oder gar der Erleuchtung aller f\u00fchlenden Wesen noch durchzuhalten sind &#8211; w\u00e4hrend ich das schreibe f\u00e4llt mir auf, dass Religionen sich offensichtlich darum bem\u00fchen, unseren Erwartungshorizont ins schier Unnerreichbare zu verschieben. Warum eigentlich?<\/p>\n<p>W\u00e4re es nicht besser, wir vertrauten dem eigenen Urteil? Ich probiere etwas eine Zeit lang aus &#8211; entweder es tut mir gut und bringt mich weiter oder eben nicht.  Je nachdem, wie es sich damit verh\u00e4lt,  verwerfe ich es wieder und gehe weiter, oder baue es ganz oder in Teilen f\u00fcr immer in mein Leben ein. Ich k\u00f6nnte auch experimentieren, eigene Varianten erforschen, vielleicht selber lehren, oder ich mache kein weiteres Aufhebens, sondern sehe zu, dass MEIN Nutzen durch Tun &amp; Handeln in dieser Welt auch zum Nutzen anderer wird. Und entdecke vielleicht \u00fcber kurz oder lang wieder eine andere Art Leid, das mich motiviert, wieder nach etwas Ausschau zu halten, zu suchen &#8211; das Leben ist Bewegung, kein Verharren in Stille. Ich beschwer mich da nicht.<\/p>\n<p>Der Vorbildcharakter eines Lehrers ist also alles in allem hilfreicher Aspekt, keine notwendige Bedingung.  Ein Vorbild ben\u00f6tige ich nur, solange ich nicht selber sp\u00fcre, wie gut &#8222;die Sache selbst&#8220; ist, ein Zustand, in dem wir so kurz wie m\u00f6glich verweilen sollten. Glauben und Hoffen kann Erleben nicht wirklich ersetzen &#8211; mittlerweile haben das sogar die B\u00f6rsianer gemerkt und das l\u00e4\u00dft f\u00fcr diese Welt hoffen. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;All&#8216; \u00fcberall auf den Seelenspitzen sehe ich blinkende Bomben sitzen, und innen, aus dem Herzenstor, schaut&#8216; mit gro\u00dfen Augen die Neurose hervor&#8230;&#8220; Diesen &#8222;Weihnachtsreim&#8220; schrieb mir ein Freund, der als Arzt mit vielen Menschen regelm\u00e4\u00dfig in Kontakt kommt. In diesen allzu heiligen Tagen spitzen sich offenbar die Dinge zu: was lang ertragen wurde, wird jetzt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[360,359],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1565"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1565"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1565\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1565"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1565"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1565"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}