{"id":1358,"date":"2003-06-18T14:30:15","date_gmt":"2003-06-18T13:30:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=1358"},"modified":"2014-02-16T14:32:32","modified_gmt":"2014-02-16T13:32:32","slug":"weiblich-und-maennlich-alles-und-nichts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2003\/06\/18\/weiblich-und-maennlich-alles-und-nichts\/","title":{"rendered":"Weiblich und m\u00e4nnlich &#8211; Alles und Nichts"},"content":{"rendered":"<h2>Wenn die Schubladen verschwinden:<\/h2>\n<p>Wenn die B\u00e4ume sich im Get\u00f6se der &#8222;orkanartigen B\u00f6&#8220; ungewohnt weit zur Seite neigen, wenn der Sturm mit Knall und Geschepper Gegenst\u00e4nde von  den Bauger\u00fcsten rei\u00dft,  Staubwolken, Pappe, Bl\u00e4tter und herab gest\u00fcrzte \u00c4ste durch die Stra\u00dfen treibt, wenn der Himmel sich  verdunkelt, Blitze durch die Wolken zucken, und in den Sekunden danach sich die Zeit in Erwartung des Donnergrollens regelrecht zu dehnen scheint: wenn dann manche einfach vor den Kneipen sitzen bleiben und interessiert zusehen, als liefe ein Naturfilm im Fernsehen, bis der knapp vor den eigenen F\u00fc\u00dfen zerschellende Blumenk\u00fcbel aus dem 4.Stock doch aufmerken l\u00e4sst &#8211; ja, dann f\u00fchl&#8216; ich mich seltsam gl\u00fccklich!<\/p>\n<p>Jetzt scheint die Sonne, nur ein paar sanfte Sch\u00f6nwetterwolken segeln am Horizont daher. Ein vermutlich gemeinn\u00fctziger Arbeiter gie\u00dft den frisch einges\u00e4hten Rasen rund um das neue Schachspielfeld auf dem Rudolfplatz &#8211; am kollektiven Freizeitpark wird weiter gebaut, auch in Zeiten dramatisch leerer Kassen. Schach hab ich auch mal gespielt, f\u00e4llt mir da ein, Anfang 20, Regionalliga Hessen S\u00fcd:  Sonntags vier bis f\u00fcnf Stunden gezittert, geschwankt zwischen einer Art Mordlust und der Angst, zu verlieren, mich zu blamieren, wo sie &#8211; alles M\u00e4nner! &#8211; doch sowieso dazu neigten, mich erst mal  f\u00fcr die Bedienung zu halten. Schwei\u00dfausbr\u00fcche, extreme Spannung, hei\u00dfe und kalte Schauer \u00fcber den R\u00fccken, wenn der Gegner endlich den falschen Zug machte. Die Aufregung versetzte den K\u00f6rper in g\u00e4nzlich unbekannte Alarmzust\u00e4nde &#8211; ohhhhhhh, der Adrenalinrausch hatte mich fest im Griff, w\u00e4hrend Freund und Feind des eigenen und gegnerischen Vereins ums Brett herum standen und kibitzten, wie &#8222;das M\u00e4del sich wohl schl\u00e4gt&#8220;, dabei mit entsprechenden Bemerkungen nicht sparend. Als dann  in allen Vereinen endlich klar war: neben der 70j\u00e4hrigen Frau J. gibt&#8217;s jetzt NOCH EINE FRAU, die auch nicht schlecht spielt, war dann aber bald die Luft raus. Schach war mir nur Mittel bzw. Waffe gewesen, nicht Selbstzweck. Ohne es mir ganz bewusst zu machen, k\u00e4mpfte ich darum, als Frau &#8222;ernst genommen&#8220; zu werden, und das konnte nur geschehen, indem ich die Herren der Sch\u00f6pfung in ihren traditionell angestammten Dom\u00e4nen aufsuchte, heraus forderte und &#8211; wenn immer m\u00f6glich &#8211; auch besiegte.<\/p>\n<p>K\u00e4mpfen, siegen oder verlieren: meine Liebesbeziehungen waren lange Zeit Arenen einer fortlaufenden Auseinandersetzung \u00fcber alles und jedes. F\u00fcr M\u00e4nner mit einer starken oder gar \u00fcberm\u00e4chtigen Mutter war ich die Richtige, um ihren eigenen Kampf weiter zu f\u00fchren &#8211; so hatten beide Seiten, was sie brauchten. Nur schade, dass diese Phase so lange dauern musste! Bis Mitte drei\u00dfig w\u00e4hrte mein ganz pers\u00f6nlicher Beziehungskrieg mit wechselnden Gegnern, dann hatte ich endlich geschnallt, dass das &#8222;Siegen&#8220; gleichzeitig ein Verlieren ist. Ich hatte &#8222;meinen Mann gestanden&#8220;, um  als Frau geliebt zu werden, wie absurd!<\/p>\n<h2>Genie\u00dfen statt bek\u00e4mpfen<\/h2>\n<p>Da ich mich nun lange schon blendend &#8222;verwirkliche&#8220;, ohne dass mir einer aufgrund seines Mann-Seins noch irgend eine Butter vom Brot nehmen k\u00f6nnte, kann ich&#8217;s mir mittlerweile leisten, das andere Geschlecht einfach nur zu genie\u00dfen. Und zwar gerade in seiner Andersartigkeit: wenn es ums Erotische geht, liebt mein weiblicher Aspekt das M\u00e4nnliche im Mann. Die Polarit\u00e4t generiert Spannung und schl\u00e4gt Funken, nicht die Gleichheit.  &#8222;Als Frau&#8220; will ich nicht diskutieren, sondern fasziniert, erobert, erkannt werden. Die erotische Ebene ist ja zum Gl\u00fcck KEIN Unternehmen, nicht mal ein Familienbetrieb: nicht aus dem Verstand zu gestalten und zu &#8222;bespielen&#8220;, sondern aus Gef\u00fchl und Intuition.<\/p>\n<p>Gelegentlich ecke ich mit solchen \u00c4u\u00dferungen an. Zum Beispiel wehren sich viele Frauen dagegen, bestimmte Eigenschaften dem einen oder anderen Geschlecht zuzuschreiben. Ihre feministische Seite f\u00fchlt sich verletzt, wenn ich &#8222;althergebrachte&#8220; Zuordnungen benutze, etwa Sanftheit, Weichheit, Launenhaftigkeit dem Weiblichen zuordne. Nat\u00fcrlich haben sie auf eine Weise recht: auch in M\u00e4nnern leben diese Eigenschaften, genau wie mir &#8211; physisch und im Ausweis ohne Zweifel weiblich &#8211; auch H\u00e4rte, Durchsetzungsverm\u00f6gen und Konsequenz zu Gebote stehen. Wir sind eben potenziell ALLES, und gerade dieses Wissen sollte uns in die Lage versetzen, das Spiel mit den Unterschieden, die nichts als unterschiedliche, manchmal jahrtausende-alte Schwerpunktsetzungen und Auspr\u00e4gungen sind, zu genie\u00dfen.  Die Eigenschaften, die sich jeweils nach au\u00dfen zeigen, sind ja nicht etwa die einzig vorhandenen, sondern finden ihre Entsprechung, ihren Gegenpart im Inneren &#8211; UND im Anderen, im andersgeschlechtlichen Gegen\u00fcber. Wie wunderbar!<\/p>\n<h2>Das Selbst nicht definieren<\/h2>\n<p>Dass es als wunderbar erlebt werden kann, setzt allerdings ein Selbstverst\u00e4ndnis, ein Selbst-BEWUSSTSEIN voraus, das von Definitionen v\u00f6llig absieht. Wenn ich auf die Frage &#8222;Wer bin ich?&#8220; einfach nur mit &#8222;weiblich&#8220; antworte und es damit bewenden  lasse, dann habe ich ein Problem. Dann muss &#8222;frau&#8220; tats\u00e4chlich GLEICH sein, muss in jeder Hinsicht ebenso geartet sein wie Mann, denn nur so l\u00e4sst sich Gleich-Berechtigung rational begr\u00fcnden &#8211; und diese ist unverzichtbar, schlie\u00dflich geht es im Leben nicht nur um Liebe und Erotik, sondern auch um die weltliche Macht.<\/p>\n<p>Tatsache ist aber: ich bin nicht &#8222;nur&#8220; weiblich. Es gibt auch meinen m\u00e4nnlichen Aspekt, der ist sogar recht ausgepr\u00e4gt. Ein anderer Teil bleibt immer und ewig Kind, &#8222;zust\u00e4ndig&#8220; f\u00fcr eine ganze Welt aus Spa\u00df, Freude und Spontaneit\u00e4t, die allen verloren geht, die dieses innere Kind einkerkern und es nicht mal kennen wollen. All diese Aspekte k\u00f6nnen mal im Vordergrund stehen, mal sind sie eher versteckt &#8211; und alle k\u00f6nnen Beziehungen dominieren: meine m\u00e4nnliche Seite kann in Beziehung zu einem Mann stehen, der vor allem seine weibliche Seite nach au\u00dfen lebt &#8211; in der Regel wird das aber keine sexuelle Beziehung sein, denn daf\u00fcr muss (zumindest bisher), meine &#8222;innere Frau&#8220; sich angesprochen f\u00fchlen. Um meine Rechte, um das nicht zu vergessen, k\u00fcmmere ich mich nicht &#8222;als Frau&#8220;, sondern als B\u00fcrgerin, die sich gegen jede Diskriminierung ganz selbstverst\u00e4ndlich zur Wehr setzt, \u00f6ffentlich und wenn&#8217;s sein mu\u00df auch ganz privat &#8211; wobei mir langsam die Diskriminierung &#8222;wegen Alter&#8220; brisanter erscheint als die &#8222;als Frau&#8220;. (Nicht haupts\u00e4chlich Frauen werden entlassen bzw. fr\u00fch verrentet, sondern tendenziell alle \u00fcber 50!) <\/p>\n<p>Frau, Mann, Kind, nicht zu vergessen die\/der ALTE WEISE, ein Aspekt,  der in sp\u00e4ten Lebensjahren nach au\u00dfen tritt, aber in gewisser Weise immer schon da ist: ich bin sie alle, aber damit ist noch lange nicht ALLES genannt. Es ist unm\u00f6glich, &#8222;alles&#8220; aufzuz\u00e4hlen und betrachtend vor sich hin zu stellen, weil wir es eben SIND.<\/p>\n<p>Zu mystisch?? Dann denk mal an dein Lieblingstier. Ist es ein Hund? Oder magst du Katzen besonders gern? Schwingst dich vielleicht gar mit den Raubv\u00f6geln in die L\u00fcfte? WARUM glaubst du, liebst du dieses Tier so? Ist es nicht einem Teil von dir unglaublich nah? Dieser Teil WEISS, wie und was dieses Tier ist, es f\u00fchlt mit ihm, kann seine Sprache, sein Verhalten in jedem Augenblick verstehen &#8211; warum?<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, wie du diese Frage beantwortest, ob du dem \u00fcberhaupt je nachgesp\u00fcrt hast. Sp\u00e4testens,  wenn wir im Zoo den Affen ein Weilchen zusehen, ergreift dich vielleicht auch das Bewusstsein, das ich hier meine: DAS sind wir AUCH!<\/p>\n<h2>Hetero &#8211; und sonst gar nichts?<\/h2>\n<p>All die Seinsaspekte, die ich so schon als Aspekte des &#8222;Ich bin&#8230;.&#8220; kennen gelernt habe, sind nun \u00fcblicherweise auch schon gleich wieder &#8222;zu Tode definiert&#8220;. Zum Beispiel: Ich bin Frau &#8211; und hetero-sexuell. Ehrlich gesagt hab ich diese \u00dcberzeugung nicht selbst entwickelt. In meinem Umfeld schien es &#8222;normal&#8220;, hetero zu sein, also war ich es auch.  Kam gar nicht erst auf die Idee, Frauen als erotische Wesen anzusehen &#8211; ich meine damit nicht &#8222;f\u00fcr m\u00f6glich zu halten&#8220;, sondern wirklich pers\u00f6nlich HINZUSEHEN: ihr L\u00e4cheln, ihre Haare, ihre Figur&#8230;  Weil ich immer nur M\u00e4nner aus diesem erotischen Blickwinkel betrachtete, hatte ich nat\u00fcrlich nie eine gleichgeschlechtliche Beziehung und war umso \u00fcberzeugter: ich bin heterosexuell, und zwar ausschlie\u00dflich.<\/p>\n<p>Wer jetzt glaubt, ich h\u00e4tte gerade die Frau meines Lebens getroffen und f\u00fchlte mich deshalb gen\u00f6tigt, meine Lebensphilosophie umzuschreiben, irrt. Es verh\u00e4lt sich eher anders herum: umstellt von Definitionen und Vorgaben, wie man\/frau zu sein und zu leben, zu empfinden und zu denken habe, bleibt irgendwann nichts anderes mehr \u00fcbrig, als all das nicht mehr zu glauben. S\u00e4mtliche Konkretisierungen, die auf &#8222;Ich bin&#8230;&#8220; folgen, sind mir suspekt geworden. Allesamt stehen sie zur \u00dcberpr\u00fcfung an, sind keinesfalls mehr in Stein gemei\u00dfelt, sondern geben sich als blo\u00dfe Programme zu erkennen. Programme, die dazu neigen, den Arbeitspeicher zu verstopfen, auch dann, wenn ich sie gerade nicht ben\u00f6tige.<\/p>\n<p>Seit ich in diesem Sinne nichts mehr glaube, wird auch die Welt, in der ich lebe, zunehmend &#8222;undefiniert&#8220;. Ich erkenne und ERLEBE, dass die Selbstdefinitionen meine Erfahrung erzeugt, geformt und ausgestaltet haben &#8211; sobald ich an der jeweiligen Definition nicht mehr klebe, sie gar in Frage stelle (also beobachtend frage: Ist das wirklich so? NUR so?), er\u00f6ffnet sich mir auch &#8222;der ganze gro\u00dfe Rest&#8220; als eigene M\u00f6glichkeit: Auch DAS bin ich, bzw. kann ich sein &#8211; wenn ich es w\u00e4hle, ihm Aufmerksamkeit schenke, meine Energie in die neue Richtung lenke.<\/p>\n<p>Himmel noch mal! So hier hingeschrieben h\u00f6rt sich das wunderbar an und das ist es auch. Allerdings f\u00fchl ich mich angesichts der vielen M\u00f6glichkeiten und Potenziale, die sich mir pl\u00f6tzlich zeigen und immer noch weiter zunehmen, zeitweise etwas desorientiert: Wenn ich so vieles SEIN kann und tats\u00e4chlich auch erleben  &#8211; was WILL ich denn eigentlich? Es ist vergleichsweise leicht, in einer Welt der Schubladen und &#8222;Gegebenheiten&#8220; gegen Widerst\u00e4nde zu k\u00e4mpfen. Kein Problem, sich irgendwie &#8222;bei den Guten&#8220; zu f\u00fchlen oder den Weg des geringsten Widerstands zu einem ganz bestimmten pers\u00f6nlichen Ziel zu finden. Was aber, wenn &#8222;gut&#8220; und &#8222;b\u00f6se&#8220; mitsamt der &#8222;Pers\u00f6nlichkeit&#8220; sich im Nebel des Alles &amp; Nichts aufl\u00f6sen? Will ich Heilige oder Hure, Unternehmerin oder K\u00fcnstlerin, Initiatorin sozialer Netze oder Seelen-Coach f\u00fcr Einzelne sein   &#8211; oder vielleicht doch lieber ganz &#8222;Schreibende&#8220;? <\/p>\n<p>Oh, was f\u00fcr Fragen! \u00dcberlegen l\u00e4chelnd rufe ich mir zu: Hey, das ist ein Scheinproblem! Dein Kopf macht sich wieder mal allzu selbst\u00e4ndig, die Dinge ergeben sich, wenn es so weit ist, ganz von selbst. Jeder Tag hat seine Erfordernisse. Folge einfach den Impulsen, gib dein Bestes. Iss, wenn du hungrig bist, verteile Wasser, wenn jemand Durst hat und vergiss das sprichw\u00f6rtliche Holzhacken nicht!<\/p>\n<p>Klar doch. Das sag ich mir dauernd. Was auch sonst. Wenn sich etwas Neues ergeben sollte, gibt&#8217;s dann die Fortsetzung. Das Diary lass ich jedenfalls nicht im Nebel verschwinden.  <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn die Schubladen verschwinden: Wenn die B\u00e4ume sich im Get\u00f6se der &#8222;orkanartigen B\u00f6&#8220; ungewohnt weit zur Seite neigen, wenn der Sturm mit Knall und Geschepper Gegenst\u00e4nde von den Bauger\u00fcsten rei\u00dft, Staubwolken, Pappe, Bl\u00e4tter und herab gest\u00fcrzte \u00c4ste durch die Stra\u00dfen treibt, wenn der Himmel sich verdunkelt, Blitze durch die Wolken zucken, und in den Sekunden [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11,3],"tags":[27,278,351],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1358"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1358"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1358\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}