{"id":1132,"date":"2013-08-12T01:00:21","date_gmt":"2013-08-12T00:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/?p=1132"},"modified":"2013-08-12T08:56:00","modified_gmt":"2013-08-12T07:56:00","slug":"wir-mussen-die-alternativen-zur-alternativlosigkeit-selber-erdenken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claudia-klinger.de\/digidiary\/2013\/08\/12\/wir-mussen-die-alternativen-zur-alternativlosigkeit-selber-erdenken\/","title":{"rendered":"Wir m\u00fcssen die Alternativen zur Alternativlosigkeit selber erdenken!"},"content":{"rendered":"<p>Es f\u00e4llt nicht schwer, sich mit fast allen Mitb\u00fcrgern darauf zu einigen, dass vieles schief l\u00e4uft, ja sogar dar\u00fcber, dass die Karre richtig im Dreck steckt bzw. immer weiter &#8218;rein f\u00e4hrt. <\/p>\n<p>Totale <a href=\"http:\/\/youtu.be\/iHlzsURb0WI\">\u00dcberwachung<\/a>, Finanzkrise, Eurokrise, Aktien- und Staatsanleihen-Blase, Verschuldungskrise &#8211; und damit immer mehr DRUCK in Richtung  Ausbeutung und Verschleuderung aller erdenklichen Ressourcen f\u00fcr ein verschwenderisches &#8222;weiter so&#8220;.<\/p>\n<p>Weil unser &#8222;System&#8220; angeblich nicht anders kann. Weil es <strong>Wachstum<\/strong> braucht, um zu funktionieren. Wachstum, das auf den M\u00e4rkten erwirtschaftet wird, die dann nat\u00fcrlich m\u00f6glichst FREI sein sollen, damit auch jeder die Chance hat, mit seinem 234. Fertiggericht, der 23. Senfsorte oder der X. Massentierhaltung in sowieso G\u00fclle-\u00fcberlasteten Gebieten Rendite zu erwirtschaften. Weltweit nat\u00fcrlich, deshalb die Freihandelsabkommen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nFr\u00fcher hab&#8216; ich geglaubt, der angebliche &#8222;Wachstumszwang&#8220; w\u00e4re eine blo\u00dfe Ideologie zugunsten von Leuten, <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=biZt5gDJ4Eg\" title=\"wie Konstantin Wecker mal die Welt ver\u00e4ndert hat\">die nicht genug kriegen k\u00f6nnen<\/a>.  <\/p>\n<p>Mittlerweile wei\u00df ich, dass dieser Zwang ECHT ist. Systemische Wirklichkeit. Geboren aus der Natur unseres Geld- und Zins-Systems. Wo der Schwerpunkt des \u00dcbels liegt &#8211; Falschgeld oder Zinssklaventum? &#8211;  dar\u00fcber ist man sich in einschl\u00e4gig diskutierenden Kreisen nicht einig. (Leider nimmt die &#8222;herrschende Meinung&#8220; an derlei Diskussionen nicht teil. Und dass das so durchgeht, kreide ich unseren guten Journalisten als Versagen in Sachen &#8222;4.Gewalt&#8220; an!). <\/p>\n<p>Andere gehen nicht so in die Tiefen des \u00f6konomischen Betriebssystems, sondern erz\u00e4hlen immer wieder neu die Geschichte vom freien Markt, in dem man sich halt als Staat nicht einmischen soll, dann werde schon alles flutschen. Die aktuellen Verh\u00e4ltnisse (sogar jene in den USA) werden von den so Meinungskost\u00fcmierten als &#8222;Sozialismus&#8220; angeprangert. Nun ja&#8230; <\/p>\n<p>Was aber auff\u00e4llt: NIEMAND denkt \u00fcber Alternativen zum Kapitalismus und zur Marktwirtschaft, wie sie real existiert, konkret nach. Nicht die Blogger\/innen, nicht die Leit- und Mainstream-Medien, auch nicht die Indy-, Alternativ- und Widerstands-was-weiss-ich-Postillen. <\/p>\n<p>Ist das etwa ein heutiges TABU? Verursacht durch das Scheitern des &#8222;real existierenden Sozialismus&#8220;? <\/p>\n<p>PLANWIRTSCHAFT statt Marktwirtschaft &#8211; das war einst das Programm jener, die versucht haben, eine Alternative zum &#8222;Markt&#8220; zu erschaffen. Und nat\u00fcrlich ist das DAMALS komplett gescheitert. Papier, Akten, B\u00fcroboten, Brief- und Fax-Kommunikation &#8211; was will man da anders machen als 5-Jahres-Pl\u00e4ne \u00fcber die K\u00f6pfe der &#8222;Kunden&#8220; hinweg&#8230; <\/p>\n<p>Warum denkt das nicht mal jemand mit den heutigen Kommunikationstechniken durch? <\/p>\n<p>Planwirtschaft 2.0 &#8211; was w\u00e4re da mit den uns bekannten M\u00f6glichkeiten machbar? <\/p>\n<p>Ein Grundeinkommen reicht nicht,  obwohl  es die Basis legt. Man muss sich auch die Wirtschaft dazu ausdenken. Wie k\u00f6nnte man anders wirtschaften, perspektivisch global? <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es f\u00e4llt nicht schwer, sich mit fast allen Mitb\u00fcrgern darauf zu einigen, dass vieles schief l\u00e4uft, ja sogar dar\u00fcber, dass die Karre richtig im Dreck steckt bzw. immer weiter &#8218;rein f\u00e4hrt. 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