Thema: Schreiben & Bloggen

Claudia am 18. Dezember 2015 — 11 Kommentare

Facebook, die Wärmestube

Jeden Morgen geht nun der Versuch weiter, eine andere Surfkultur zu praktizieren: vor allem Blogs statt News zu lesen und mich nicht in den Strudel der „Aufreger“, erst recht nicht in den Sumpf der Hass-Kommentariate ziehen zu lassen. Dabei will ich diese Blogs nicht nur kurz konsumieren, sondern die Menschen wirklich wahrnehmen, kommentieren oder auf andere Art in Resonanz gehen. Weiter → (Facebook, die Wärmestube)

Claudia am 12. Oktober 2015 — 9 Kommentare

Brief an HP: Warum noch Worte aneinander reihen?

Dass ich seit 17 Jahren blogge, bzw. seit 19 Jahren ins Netz schreibe, verdanke ich den „Briefen an meinen Yogalehrer“, die ich zwischen 1993 und 1997 schrieb. Er hat in den samstäglichen Yoga-Stunden (mit nur 4, max 5 Schülern!) nicht nur Übungen vermittelt, sondern immer auch Reden gehalten, während wir auf den Matten lagen und erstmal entspannten, den Alltag gehen ließen. Es waren wunderbare, spontane Reden über verschiedene Aspekte des Yoga und seine Sicht auf alles – auf Mensch und Welt und das Woher/Wohin/Wozu. Meine Briefe waren die Resonanz auf diese Reden, aber auch Berichte über mein Leben, mein aktuelles Befinden und Denken in den angesprochenen Kontexten.
Irgendwann merkte ich: Es braucht IHN nicht mehr als Adressaten – meine Briefe sind lange schon Texte, die gut für sich stehen können. Warum also nicht „für alle“ schreiben? Bzw. für alle und niemanden, für mich und Mitmensch. Die Texte liegen nun immer noch auf meiner Festplatte herum, als Beispiel veröffentliche ich mal einen, der bereits stark von meinem Internet-Erleben beeinflusst ist.
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Claudia am 21. Mai 2015 — 5 Kommentare

Blog-Design: Überlegungen anlässlich eines sehr persönliches Updates

Nun werkel ich also tatsächlich an einem neuen Design fürs Digital Diary. Obwohl dieses Blog hier – in Besucherzahlen gemessen – nicht etwa mein erfolgreichstes Blog ist (sondern dieses hier und das), merke ich doch, dass dessen Aussehen für mich besonders wichtig ist. Warum?

Etwas Bleibendes inmitten beschleunigter Veränderungen

Das Digital Diary erlebt grade sein 17. Jahr und ist damit mein ältestes noch aktives Webprojekt. Es ist zudem das erste in der später typischen „Blog-Manier“. In den wilden ersten Internet-Jahren (1996 bis 1998) sah nämlich noch jede Webseite anders aus. Klar, die codete ja auch jede/r selbst, noch gab es keine Nutzungsgewohnheiten und Erwartungen an Navigation und Strukturierung.

Vor allem gliederte man Inhalte nach Themen, nicht chronologisch (originales Beispiel v. 1996/97). Weil noch nicht der einzelne Artikel, sondern die „Homepage“ im Zentrum der Aufmerksamkeit stand, kam eine Startseite dazu, auf der neue (und alte) Inhalte angeteasert wurden. (Noch ein Beispiel aus meinem web-historischen Archiv: HUMAN VOICES, meine allererste derartige Homepage mit einem kaum mehr überblickbaren Sammelsurium an Unterseiten).

– – – Home-Logos 1996 – – –
Home-Logos 1996

1998 entdeckte ich dann das „Bloggen“, das damals noch niemand so nannte. Als ich – mal wieder – mit dem Rauchen aufhörte, schrieb ich drei Monate lang ein begleitendes Webtagebuch bis das Thema wirklich durch war. Dann fehlte mir plötzlich ‚was… also startete ich das „Digital Diary“ und meldete meinen Namen als Domain an. Nicht etwa den Blognamen. Weiter → (Blog-Design: Überlegungen anlässlich eines sehr persönliches Updates)

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