30. Dezember 2011
Da ich mich in den stillen Tagen freudig unproduktiver Zerstreuung hingebe und allenfalls zum Ausdruck meiner Sehnsucht nach dem Garten aufraffe, will ich hier wenigstens ein bisschen Link-Liebe verstreuen. Und Euch aktuelle Texte empfehlen, die mich berühren und inspirieren:
26. Oktober 2011
Grade hab’ ich den gestern hier erschienenen Beitrag zur aktuellen Datenschutz-Debatte wieder “depubliziert”. Nicht ganz vernichtet, nein, nur umgesetzt in ein anderes Blog, wo er thematisch besser passt. Hier im Diary hat nämlich niemand etwas dazu gesagt. Obwohl es sich um eine durchaus “kantige Frage” handelte, auf die ich zumindest Widerspruch erwartet hätte. Ja, ja, [...]
18. Oktober 2011
Während manche meinen, man müsse erst durchdachte Alternativen fürs Finanzsystem, für die Schuldenkrise, für ein menschenfreundlicheres Wirtschaftssystem bzw. eine gerechtere Welt entwickeln, bevor man lautstark gegen Banken- und Staaten-Rettungen protestieren könne, sehen das immer mehr Bürger anders. “Die “Occupy”-Bewegungen sind kein gewöhnlicher Protest, sondern der Phänotyp eines kommenden Typs politischer Partizipation. Diese bürgerliche Teilhabe orientiert [...]
15. Oktober 2011
Heute ein paar Lesetipps zum Wochenende. Nur “liken, plussen, sharen” ist mir oft einfach zu flüchtig. Alsdenn: Die neuen Regeln – “Ein paar böse Bemerkungen von einem, der älter geworden ist, und vielleicht immerhin punktuell ein bisschen weiser”. (Claus Grütering auf Tears iof Joy) Leiden am Sex: Über die emotionale Überforderung durch das libertäre Scheinselbstverständnis [...]
30. September 2011
Quer durch alle Medien wurde in den letzten Wochen schwer über ein neues Feature auf Facebook gelästert: die neue Timeline, die in Deutschland “Chronik” heißt. “Alle Fotos, alle Videos, alle gelesenen Bücher, jedes selbstgekochte oder im Restaurant eingenommene Essen, überhaupt alle Lebensereignisse in einer Art Endlos-Steckbrief vereint, unten die Geburt, oben die Gegenwart – das [...]
2. September 2011
“Nein, Du “spinnst” nicht. Du bringst die Sache einfach auf den Punkt, wie ich finde.” Den tröstlichen Satz schrieb mir ein lieber Netzfreund, der sich zuvor entschuldigt hatte, weil er “zu absorbiert” gewesen sei, um mir seine Meinung zu einer Sachfrage zu schreiben. Meine Antwort klang halbwegs verzweifelt: