Thema: Leben & Arbeiten

Claudia am 04. Juli 2017 — 11 Kommentare

Was geht ab? Keine Ahnung!

„Was hat sich geändert? Nach aussen ist das natürlich nicht sichtbar“, schrieb mir Gerhard in den Kommentaren zum letzten Text. Das Blöde ist: auch „von innen“ ist es derzeit für mich nicht erkennbar. Ich merke nur, dass die Routinen nicht mehr so leicht fallen, dass ich meine To-Dos regelrecht bestreike und mich zusammen reissen muss, um „nach außen“ den ganz normalen Eindruck zu machen. Weiter → (Was geht ab? Keine Ahnung!)

Claudia am 23. Januar 2017 — 7 Kommentare

Krank und allein – was dann?

Über Antje Schrupps Hinweis „Wer sorgt für Singles wenn sie krank sind?“ fand ich den Artikel von Caleb Luna „Romantic Love is Killing Us: Who Takes Care of Us When We Are Single?“. Antje fasst ihn so zusammen:

Ein trauriger, wütender und persönlicher Text darüber, dass sich oft niemand dafür zuständig fühlt, dass Singles umsorgt und umhegt werden, wenn sie – zum Beispiel – mal krank sind oder sonstwie Hilfe brauchen. Denn das Füreinander Sorgen unter Erwachsenen ist in unserer Kultur aufs Engste verknüpft mit dem Konzept der romantischen Zweierbeziehung. Wenn unsere Ehefrau oder unser Lebenspartner krank ist, fühlen wir uns automatisch dafür zuständig, ihn oder sie zu bekochen, ins Krankenhaus zu begleiten oder sonstwie zu umhegen, da gibt es kein Wenn und kein Aber. Aber was ist mit Menschen, die nicht in einer Zweierbeziehung leben? Weil sie entweder nicht wollen oder niemanden finden?

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Claudia am 01. November 2016 — 3 Kommentare

Wehmut zum Blog-Jubiläum: Erinnerungen an ein Paradies

Gestern hab‘ ich im „wilden Gartenblog“ grade noch rechtzeitig einen Artikel zur Feier des Zehnjährigen raus gehauen. Da die Geschichte dieses Blogs unauflöslich mit meiner eigenen Gartengeschichte verbunden ist, gab‘ es auch davon eine Kurzfassung mitsamt dem Rückblick auf meinen ersten „wilden Garten“. An dessen ehemaliger Stelle wird gerade ein Häuserblock errichtet, nachdem das Grundstück mehrere Jahre als Parkplatz gedient hat, für den man 2008 die grüne Idylle mitten in der Stadt zugeschüttet hat.

wilder garten

Zur Bebilderung des Artikels stöberte ich durch tausende alte Fotos aus den knapp zwei Jahren mit diesem wirklich „wilden“ Garten. Wir hatten ihn quasi geschenkt bekommen vom „Gartenpeter“, wie wir (= mein Liebster / Gartenpartner und ich) diesen freundlichen Menschen nannten. Weiter → (Wehmut zum Blog-Jubiläum: Erinnerungen an ein Paradies)

Claudia am 03. September 2016 — 5 Kommentare

Aktiv Webwerken statt passiv News konsumieren

Irgendwo bin ich vorgestern über einen Artikel zum Thema „Tote Links“ gestolpert. Das hat mich dazu angeregt, mal die Blogroll in meinem Gartenblog zu überprüfen, das ja nun auch schon zehn Jahre alt ist. Anders als hier ist die Blogroll dort eine wilde Sammlung diverser Gartenblogs, die ich seit langem nicht mehr auf Erreichbarkeit geprüft hatte. Und weil es viele sind, nutzte ich ein Online-Tool, um die toten Links zu finden.

Banner-Gartenblog

Mit toten Links ins rauschhafte Webwerken..

Im Ergebnis wurde mir eine ellenlange, mehrseitige Liste mit toten Links aus dem gesamten Blog präsentiert: Blogroll-Links, Artikel-Links, Kommentarlinks, Pings und Trackbacks – es hat mich zwei Stunden beschäftigt, das alles zu bereinigen. Aber es brachte mich auch in Kontakt zu einem Tun, von dem ich erst jetzt spürte, wie sehr ich es vermisse und wie gut es mir tut: Pflege und Weiterentwicklung eigener Webprojekte. Weiter → (Aktiv Webwerken statt passiv News konsumieren)

Claudia am 23. Februar 2016 — 12 Kommentare

Im Wunschraum die Leere – Endwinterdepression?

„Das ist ein leicht depressiver Zustand!“, sagte ein lieber Freund, als ich ihm von meinen Irritationen berichtete. Nichts Schlimmes, keine Sorge – es ist nur so, dass ich mich zur Zeit in einem seltsam wunschlosen Zustand befinde. deprikatzeMan könnte meinen, ich sei halt ein glücklicher Mensch, dem es an nichts mangelt. Das ist auch meine bevorzugte Interpretation, aber so fühlt es sich leider nicht an.

Was machen die Gedanken normalerweise, wenn man sich ein wenig angeödet fühlt? Wenn ein Tag wie der andere verläuft, das Wetter grau und regnerisch ist, wenn die Arbeit nurmehr als Routine erscheint, das Abarbeiten gefühlt immer mühsamer wird? Ich kenne das sonst nur so, dass ich dann gedanklich in den Raum der Wünsche abtauche. Nach etwas suche, was ich jetzt gerne täte, welches Projekt ich zum Beispiel starten könnte, um wieder mehr Spannung zu erleben und neue Erfahrungen zu machen. Weiter → (Im Wunschraum die Leere – Endwinterdepression?)

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